Die Schuppenflechte ist keine reine Hauterkrankung
29.10.2009 | 09:22 Uhr 2009-10-29T09:22:00+0100
Essen. Lange rankten sich Mythen um die Schuppenflechte und ihre Entstehung. Dass es sich bei der sogenannten Psoriasis nicht um eine bloße Hauterkrankung handelt, ist heute bewiesen. Wissenschaftler forschen weiter und wollen entschlüsseln, was bei der Erkrankung im Körper passiert.
Weil die Schuppenflechte vor allem an der Hautoberfläche sichtbar ist, vermuteten Ärzte lange, es handle sich um eine reine Hautkrankheit. Inzwischen weiß man, dass die äußere Erscheinung nur die Spitze des Eisberges ist.
Störung des Immunsystems lässt Hautzellen wachsen
Die Psoriasis ist eine komplexe chronisch-entzündliche Erkrankung, bei der die Bildung von Hautzellen beschleunigt ist. So erneuert sich die Haut von Betroffenen bis zu acht Mal schneller als die von gesunden Menschen. Als Ursache sehen Ärzte eine Fehlsteuerung des Immunsystems, welche durch eine Störung der körpereigenen Abwehr zustande kommt.
Die Hornzellen der obersten Hautschicht beginnen sich schneller zu teilen, als zur Erneuerung der Haut nötig ist. Der Überschuss an neu produzierten Zellen schichtet sich dann an der Oberfläche zu Schuppen auf.
Warum das Immunsystem darauf mit einer massiven Entzündung reagiert, ist aber bis heute ungeklärt und Forschungsgegenstand vieler Wissenschaftler.
Die Schuppenflechte kann vererbt werden
Etwa 30 bis 40 Prozent der Patienten haben Familienangehörige, die ebenfalls erkrankt sind. Deshalb vermuten Wissenschaftler, dass die Vererbung eine wichtige Rolle spielt.
Die Krankheit bricht aber in den meisten Fällen erst aus, wenn neben der genetischen Vorbelastung weitere Einflüsse hinzukommen. Dazu können zählen:
- Stresssituationen, beispielsweise Prüfungsangst, Partnerschaftsprobleme, persönliche Verluste oder erhöhte Arbeitsbelastung
- Infektionen, wie Angina, Scharlach oder HIV
- mechanische oder physikalische Reize zum Beispiel durch Verletzungen, Verbrennungen (auch Sonnenbrand), Injektionen, Operationen
- Nikotin- und Alkoholmissbrauch
- Medikamente, wie Bluthochdruck-, Rheuma- und Malariamittel
- hormonelle Veränderungen (Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre)
Betroffene haben ein höheres Diabetes- Risiko
Bei an Schuppenflechte erkrankten Personen besteht ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Viele Betroffene leiden unter Übergewicht sowie Stoffwechselerkrankungen, beispielsweise Diabetes. Außerdem ist eine höhere Rate von Alkoholmissbrauch gegenüber dem Bevölkerungsdurchschnitt bekannt. Etwa ein Drittel aller Patienten mit Schuppenflechte erkrankt außerdem an einer Psoriasis-Arthritis, einer schmerzhaften entzündlichen Erkrankung der Gelenke.
Schuppenflechte ist noch nicht heilbar
Bisher ist die Schuppenflechte nicht heilbar. Inzwischen stehen jedoch effektive Therapien zur Verfügung. Mit denen kann die Ursache zwar nicht behoben, die Symptome aber erheblich verbessert werden. Deshalb sollten sich Betroffene auf jeden Fall an einen Arzt wenden.
10:35
sicherlich nicht heilbar, aber für manchmal gibt es dennoch Lichtblicke und Linderung durch einfachere Methoden. Gutes TUN für Körper und Seele ist sehr wichtig im Alltag, und deswegen pflege ich die Haut nach dem Princip, Sonne und Salz. Das Badesalz PSORIASOL hilft mir persönlich sehr. 2 x wöchentlich ein Vollbad, schön entspannen, anschließend eincremen und danach ab aufs Sofa. Haut hat sich sehr beruhigt, juckt kaum, ist nur rosa und nicht rot und ich fühle mich wieder gut.
Versuchs einfach
Klarabell
12:07
Ich weiss mit sicherheit das Stress auf jedenfall selbst ein aussloeser der Psoriasis sein kann.
Ich habe sehr sehr gute Heilung mit homeopathie erfahren.
Es ist an vielen Stellen vollkommen verheilt und auch nach jahren nicht wieder ausgebrochen. Ich hab allerdings vor einigen jahren die therapy unterbrochen obwohl nicht alle ausbruchstellen verheilt wahren. An diesen ausbruchstellen ist sie immer noch hartnaeckig vorhanden und ich halte sie nur mit einer Salbe in schach. Heilen kann man psoriasis vielleicht nicht in jedem fall aber mann sollte auf jedenfall versuchen zu erkudnen und zu verstehen woher diese Krankheit fuer einen persoenlich herruert da sie auch psychisch beienflusst sein kann.
19:05
ich denke mal,dass das eine seeliche Sache ist das habe ich an mir und anderen beobachtet.
20:48
Es liegen bestimmt nur Auswertungen mit signifikanten Peaks zu Grunde.
Jeder, sollte seine Umstände für sich ganz genau mit dem Hautarzt abklopfen. und nach dem Ausschlussverfahren vorgehen. Denn andere Faktoren, wie Unterkühlungen, punktuelle Vereisungen, Untergewicht, Lösungs/Reinigungsmitteleinflüsse, Mangelerscheinungen, sind völlig ausser Acht gelassen..
Das man in Versuchung ist, dem 24 stündigen Juckreiz zu entgehen, steht in keinem Zusammenhang zum Alkoholmissbrauch, er lindert je nach dem welcher aufgetragen wurde, den Juckreiz. Das FCKW Freon 113 hat man leider in seiner gesamten Anwendung verboten.
02:14
Was heißt hier HEILBAR? Gehst Du dann davon aus, daß Deine Nachkommen die Veranlagung nicht mehr in ihren Genen tragen / tragen werden?
12:23
Dreizehn Jahre sind überhaupt nichts. Eine Frau kann nach der Pubertät halbwegs gesund sein und in dreissig Jahren wieder Symptome zu den Wechseljahren hin entwickeln. Also , nicht einfach die persönlichen Erfahrungen zum Maßstab aller Dinge machen.
Ich selbst habe festgestellt, das Alkohol die Symptome fürchertlich verschlimmern kann.
Genauso wie Nikotin.
08:51
Ach, ich denke da kannst du nicht von dir auf alle anderen schließen. Ich habe Fälle gesehen, die fast ausschließlich bei Stress zum Ausbruch kamen.
07:51
Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, ja, Vererbung ist richtig. Aber alle anderen Punkte, wie Stress, Belastungen, Angst ect. pp. stimmen nicht. Außerdem möcht ich allen Lesern Hoffnung auf Heilung machen. Die Krankheit ist HEILBAR. Ich hatte ca. 13 Jahre damit, mal mehr und mal wenige, zu kämpfen.