Deutsche haben Angst vor dem Schlaganfall im Alter
17.08.2012 | 05:45 Uhr 2012-08-17T05:45:00+0200
Baierbrunn Über 200.000 Menschen im Jahr erleiden in Deutschland einen Schlaganfall. Laut einer aktuellen Umfrage fürchten viele Deutsche die Folgen eines Schlaganfalls - besonders die Älteren würden lieber sterben, als mit den Folgeschäden zu leben.
Vor den schweren Folgen eines Schlaganfalls hat die Mehrheit der Deutschen offenbar große Furcht: 62 Prozent der Befragten würden - einer repräsentativen Umfrage zufolge - lieber an einem Schlaganfall sterben als hinterher mit Lähmungen, Sprach- oder Wahrnehmungsstörungen weiterleben zu müssen.
Die Haltung zu einem Leben mit derart gravierenden Folgeschäden ist jedoch eindeutig eine Altersfrage, wie weitere Ergebnisse der Studie zeigen. So unterscheiden sich die jüngeren Befragten in ihrer Auffassung von den Älteren. Von den 14- bis 19-Jährigen würde weniger als die Hälfte lieber an einem Schlaganfall sterben als mit den Folgen der Erkrankung weiterzuleben. Die Mehrheit dieser Altersgruppe könnte ein Leben mit möglicherweise schweren Einschränkungen akzeptieren.
Bei den über 70-Jährigen hingegen möchten drei Viertel der Befragten bei einem Schlaganfall lieber sterben. Zu diesen Ergebnissen kommt die vom "HausArzt-PatientenMagazin" beauftragte repräsentative Umfrage, die von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2032 Personen ab 14 Jahren durchgeführt wurde. (mp)
08:11
Weiter rauchen, fettes Grillfleisch zu sich nehmen, im hohen Massen -mit selbstverständlicher Regelmässigkeit- saufen, kein Sport treiben u. bloss nicht seine Blutwerte testen lassen.....so ist man sicherlich im Club der 200.000/p.a. angekommen.