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Gedächtnis

Demenz kündigt sich oft durch frühe Vergesslichkeit an

29.08.2012 | 08:45 Uhr
Demenz kündigt sich oft durch frühe Vergesslichkeit an
Wer früh Vergesslichkeit bei sich bemerkt, sollte an Demenz denken. Foto: Mathias Schumacher

München.  Wer häufige Vergesslichkeit bemerkt, sollte diese nicht entschuldigen, sondern sich auf Demenz überprüfen lassen. Denn oft kündigt sich die Krankheit so an. Frühzeitiges erkennen kann helfen, das Gedächtnis so lange wie möglich zu erhalten.

Jeder vergisst schon mal etwas oder verlegt Gegenstände wie beispielsweise den Hausschlüssel, und muss dann länger danach suchen. Das ist ganz normal.

Wer aber bei sich selbst eine zunehmende Vergesslichkeit feststellt und beginnt, sich darüber Sorgen zu machen, hat ein sechsfach erhöhtes Risiko, später an einer Demenz zu erkranken - auch wenn zu diesem Zeitpunkt mit einem Gedächtnistest noch keine Gedächtnisstörungen festgestellt werden können. Das ist das Ergebnis einer jetzt veröffentlichten Studie. Betroffene spielen diese ersten Anzeichen oft herunter. Doch damit tun sie sich keinen Gefallen.

'Frühzeitiges Erkennen und Handeln bieten die Chance, das weitere Nachlassen des Gedächtnisses zu verzögern - und damit wertvolle Zeit und Lebensqualität zu gewinnen. Bei zunehmenden Gedächtnisstörungen sollten die Risikofaktoren für eine weitere Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit gemindert oder beseitigt werden', so PD Dr. Martin Haupt aus Düsseldorf.

Deshalb startet das Institut für gesundes Altern (IGESA) eine Aufklärungsaktion über das rechtzeitige Erkennen von Gedächtnisleistungsschwächen. Die Aktion wird in Kooperation mit der Gesellschaft für Gehirntraining (GfG) und dem Fachverlag Springer Medizin durchgeführt und von Tebonin unterstützt. Sie findet vom 8. Oktober bis zum 17. November 2012 in zehn deutschen Städten unter Beteiligung von Ärzten und Apothekern statt. www.warnzeichen-vergesslichkeit.de. (mp)



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