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Burnouts zwingen zigtausend Arbeitnehmer in die Frührente

30.12.2012 | 13:37 Uhr
Burnouts zwingen zigtausend Arbeitnehmer in die Frührente
48 Prozent aller Frauen, die arbeitsunfähig werden, sind psychisch krank.Foto: Franz Luthe

Berlin.  Über 70.000 Menschen sind im vergangenen Jahr wegen psychischer Erkrankungen in Rente gegangen. Das geht laut einem Medienbericht aus Daten der Deutschen Rentenversicherung hervor. Keine andere Erkrankung führte demnach häufiger zum unfreiwilligen Ausscheiden aus dem Berufsleben.

Psychische Erkrankungen sind nach Informationen der "Welt am Sonntag" der häufigste Grund für ein unfreiwilliges vorzeitiges Ausscheiden aus dem Beruf. 2011 hätten rund 41 Prozent der Arbeitnehmer, die eine Erwerbsminderungsrente beantragten, Depressionen, Angstzustände oder andere psychische Erkrankungen geltend gemacht, meldet die Zeitung. Sie beruft sich auf Daten der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Im Jahr 2000 lag der Anteil demnach bei 24 Prozent, bis 2010 sei er auf 39 Prozent gestiegen.

Insgesamt seien im vergangenen Jahr 73.200 Menschen wegen psychischer Erkrankungen in Rente gegangen, hieß es. Frauen seien überproportional betroffen. Laut DRV seien 48 Prozent der Frauen, die arbeitsunfähig werden, psychisch krank; unter Männern erreiche der Anteil 32 Prozent. Gewerkschaften und Oppositionspolitiker machen eine zunehmende Belastung am Arbeitsplatz für diese Entwicklung verantwortlich. (dpa)

Kommentare
02.01.2013
09:28
Burnouts zwingen zigtausend Arbeitnehmer in die Frührente
von AndyST | #11

@vivamaria

Einige werden das nicht kapieren. Wie auch, wenn man 8 Stunden aufm Bau steht. Rechts die Kelle mit Mörtel und Links die Bierflasche....
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2012-12-30 13:37
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