Besser gestellte Männer sind bei Übergewicht unzufriedener
13.08.2012 | 08:45 Uhr 2012-08-13T08:45:00+0200
Hannover. Sozial besser gestellte Männer sind häufiger mit ihrem Gewicht unzufrieden als ihre Geschlechtsgenossen mit niedrigem sozialem Status. Das haben Wissenschaftler jetzt herausgefunden. Bei Frauen spielt der soziale Status keine Rolle, sie sind bei Übergewicht immer unzufrieden mit sich.
Unzufriedenheit mit dem eigenen Gewicht ist bei adipösen Männern mit niedrigem sozialem Status weniger häufig. Das fanden Wissenschaftler aus Hannover und München heraus. Frauen scheinen dagegen quer durch alle Schichten eher unzufrieden mit Übergewicht zu sein.
Die Wissenschaftler analysierten Daten von 4186 Frauen und Männern in der Region Augsburg. Es lagen neben Angaben zur Bildung, zum Einkommen und zum Berufsstatus objektive Messungen von Körpergewicht und -größe sowie Angaben zu der Frage vor, ob sie zufrieden oder unzufrieden mit ihrem Körpergewicht seien. Das Körpergewicht wurde gemäß Weltgesundheitsorganisation als Normalgewicht (Body Mass Index zwischen 18,5 und 24,9) und Übergewicht (BMI größer als 25) klassifiziert.
Schlankheitsideal ist bei allen sozialen Gruppen gleich
Die repräsentative Studie zeige, dass die Unzufriedenheit bei übergewichtigen Personen in sozial besser gestellten Gruppen häufiger sei, schreiben die Forscher, deren Arbeit vor einiger Zeit in der Online-Fachzeitschrift "BMC Public Health" veröffentlicht. wurde.
Dies gelte allerdings nur für Männer, heißt es. So waren von den adipösen Männern mit den günstigsten sozialen Bedingungen 78 Prozent mit ihrem Gewicht unzufrieden, in der Gruppe mit ungünstigstem Sozialstatus nur 47 Prozent. Demgegenüber spielt bei Frauen der soziale Status offensichtlich keine Rolle. Der Anteil Unzufriedener unter den adipösen Frauen lag bei 79 Prozent - egal, ob arm oder reich. Das Schlankheitsideal scheint für sie in allen sozialen Gruppen zu gelten. (dapd)
18:02
Wahrscheinlich verfügen besser gestellte Männer auch in der Regel über eine umfangreichere Bildung und sind sich daher den gesundheitlichen Risiken bewusst.
Auch bei (Nicht-)Rauchern ist Bildung ein wesentlicher Faktor.
16:59
@1
Huiuiui,
selten so einen med. Unfug gelesen.
- Natürlich ist "dick sein" ungesund bis auf die Knochen: KHK, Hypotonie, Diabetes, Gicht, Gelenke kaputt, Blutwerte wie ein Zombie usw ...
- Natürlich ist es KEIN Märchen, daß man als schlanker Mensch länger, gesünder, aktiver, positiver, kurzum zufriedener und vor allem länger lebt.
- Natürlich ist das Rauchen nachgewiesenermaßen absolut ungesund.
Kann es sein, das Sie sich hier schwer "was in die Tasche lügen" ?
BTW:
Menschen, die weniger essen, halten es auch deutlich länger ohne Essen aus, da der ganze Kreislauf mit viel weniger zufrieden ist. Ich z.B. (1,83 / 65kg / kein Gramm Fett) esse den ganzen Tag über meist garnix.
Leistungseinbruch, Krankheiten, Verschleiß ? totale Fehlanzeige.
Fitness ? 50km Rennrad in 2h !. noch Fragen ?
13:56
1. Diese Klassifizierung (ab BMI von 25,0 ist eine
Person "übergewichtig") ist wahrlich unsinnig.
Das würde ja bedeuten, dass ein genau 1,80m großer Mann
ab einem Gewicht von ca. 82,0 Kilo "übergewichtig" ist.
Ein sportlicher und somit halbwegs muskulöser Mann ist
mit diesen Größen- und Gewichts-Daten mitnichten
"übergewichtig"!!!
Im Gegenteil: Er ist SCHLANK!
2. BMI alleine ist kein Maßstab.
Fitness (Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft) ist wichtig!
3. Mit solchen Artikeln wird Leuten, die sich,so wie sie sind,
eigentlich ganz ok finden, ein schlechtes Gewissen eingeredet.
Jemand, der/die 1,80m groß ist, fühlt sich mit seinen/ihren 90 Kilo
aber vielleicht sauwohl - und ist auch gesund! In diesem Fall besteht
doch überhaupt kein Handlungsbedarf!
natürlich ist der BMI eine etwas weltfremde Berechnungsmethode. Er geht vom ideal proportionierten Mennschen aus.
Aber, sorry, 90kg bei 1,80m sind auch nach anderen Maßstäben definitiv zu viel.
Aber da gibts ja Hilfe: Spocht, Spocht, Spocht ..... und macht auch noch Spass.
12:24
Komisch. Ich stehe auch nicht auf hohem bzw. höherem sozialen Niveau und trotzdem stört mich ein kleiner Bauchansatz. Und ich kann mit fug u. recht von mir behaupten wenig eitel zu sein.
10:48
Was ist die Essenz Ihres Beitrages? Etwa "Seid ruhig dick, dann habt ihr mehr Reserven, falls ihr mal an einer Krankheit leidet, bei der ihr Gewicht verliert" !?!?
Es gibt kein "Märchen" vom gesunden Hungerhaken, es gibt nur die TATSACHE, dass großes Übergewicht sich negativ auf die Gesundheit auswirkt. Schlank sein bedeutet nicht, ein Hungerhaken zu sein.
Und was der Einschub "nichtrauchenden" soll, bleibt wohl auch Ihr Geheimnis. Ist Rauchen jetzt auch nicht gesundheitsschädlich?
10:41
Vermutlich habe die "gut gestellten" nicht so die Erfahrung mit Personen, die in Folge ernsthafter Erkrankungen bis auf die Knochen abgemagert und anschließend verstorben sind, so dass bei ihnen (den gut gestellten) noch an das Märchen einer scheinbar gesunden und nichtrauchender Nation aus Hungerhaken geglaubt wird.