ADAC fordert häufigere Fahrtüchtigkeits-Tests für Senioren
12.09.2012 | 09:58 Uhr 2012-09-12T09:58:18+0200
Bielefeld. Nach Meinung des ADAC, sollen ältere Autofahrer von ihren Hausärzten häufiger auf Fahrtüchtigkeit getestet werden. Einem generellen, altersbedingten Fahrverbot steht der Automobilclub aber skeptisch gegenüber. Denn Senioren ab 65 Jahren verursachen in Deutschland nur 13 Prozent aller Unfälle.
Hausärzte sollten ältere Patienten auf Fahrtüchtigkeit testen, fordert der Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs NRW (ADAC). Bei Fahrsicherheitstrainings könnten Senioren freiwillig ihre Reaktionen überprüfen, sagte der ADAC-Pressesprecher Ralf Collatz im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd in Bielefeld. Einem generellen, altersbedingten Fahrverbot stehe der Automobil-Club hingegen skeptisch gegenüber.
"Wenn ein Autofahrer mit selbstkritischem Blick nicht erkennt, dass er nicht mehr fit genug zum Fahren ist, könnte der Hausarzt ihm ins Gewissen reden", erklärte ADAC-Sprecher Collatz. Ärzte sollten ihre Patienten bei Routineuntersuchungen testen und ansprechen, falls sie Zweifel an deren Fahrtüchtigkeit hätten, ergänzte Collatz.
ADAC-Fahrsicherheitstrainings für Senioren kaum gefragt
Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Senioren bis zum Alter von 75 Jahren körperliche Schwächen hervorragend durch ihre Erfahrung ausgleichen können. Danach allerdings häufen sich die Fahrfehler in der Altersgruppe - und die Zahl der Todesopfer.
Ältere Autofahrer, die selbst an ihrer Fahrtüchtigkeit zweifelten, könnten den Angaben zufolge sogenannte Fahrsicherheitstrainings absolvieren. "Dabei wird noch einmal das Lenken, Bremsen und Ausweichen bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und verschiedenen Straßenbelägen trainiert. Die Teilnehmer können anschließend freiwillig einen Seh- und Reaktionstest machen", sagte Collatz.
Diese Kurse würden beim ADAC allerdings kaum nachgefragt, fügte der Sprecher hinzu. In der Diskussion um ein generelles Fahrverbot ab einem bestimmten Alter setzt der ADAC auf Freiwilligkeit.
Senioren ab 65 verursachen nur 13 Prozent der Unfälle
"Es gibt Leute, die mit 55 Jahren gesundheitlich so marode sind, dass sie eigentlich nicht mehr mit dem Auto fahren dürften. Andere wiederum sind mit 80 körperlich und geistig noch topfit", erklärte Collatz. Senioren ab 65 Jahren verursachten ohnehin nur 13 Prozent aller Unfälle, obwohl sie ein Fünftel der Bevölkerung stellten, sagte der Sprecher. Gründe dafür seien, dass sie oft nur noch kurze und ihnen vertraute Strecken fuhren oder das Auto stehen ließen. (dapd)
23:02
Der kleine Unterschied liegt in der Wortwahl "kann", "soll" oder "muss".
Also nehmen wir mal die Luft aus der Diskussion.
Warum Herr Wohzufrieden hier aber so laut tönt, bleibt mal wieder rätselhaft. Da er doch ständig Platzrunden am Flughafen Mülheim dreht, müsste er doch eigentlich als (Früh-?)Rentner (Beginn Lehre 1971) bereits jährlich eine Untersuchung durchlaufen (Flugtauglichkeit). Es sei denn die sog. Platzrunden beziehen sich auf Spaziergänge um den Platz.
Dass mit den Kinderwagen .......kann er dann schon mal in seiner Familie einführen (incl. Test der Großeltern - nicht nur Eltern).
:-D
Bei Nichtbestehen der Tests durch Eltern/Großeltern droht dann was?
18:03
Ich kenne noch eine sehr wirksame Einnahmequelle: Eltern die Kinderwagen schieben, sollten Regelmäßig zum Reaktions- und Augentest geschickt werden...und die Kinderwagen zum TÜV, und alte Kinder alle drei Monate zum Kinderseniorenarzt...
17:27
Wer baucht da wohl eine neue Einnahmequelle, diese Forderung taucht in letzter Zeit immer mal wieder auf, genau wie die Forderung das KFZ nächstens jedes Jahr zum Tüv sollen
16:07
Wer demnächst bis 80 arbeiten soll, muss auch Autofahren dürfen.
#29Wenn Sie dann platt gefahren worden sind denken sie sicher anders wenn überhaupt noch irgendwie müsste es eine Grenze geben
15:21
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15:00
... und dann folgen prompt die Prozesse von Geschädigten und Versicherungen bis vor das Verfassungsgericht, weil der Hausarzt nicht genügend auf irgendeinen gesundheitlichen Umstand hingewiesen habe oder ähnliches.
14:01
Tolle Idee, der IGEL - Tüv ab 67...
13:26
Was für ein Sche.ss Vorschlag, anstatt die Hausärzte noch mehr zu Belasten und die Krankenkassenkosten hoch zu treiben ist diese Lösung die Bessere:
Alle 2 Jahre wenn der PKW zum TÜV muss (PKW bald Jährlich=Geldschneiderei),
kann ein Sozialmedizinischer Dienst der beim TÜV eingerichtet wird die Fahrer in seinen Grundfunktionen (Reaktion, Sehen und Hören) mit Überprüfen! Beim PKW TÜV und Abgas, läßt sich doch bei den Senioren auch einrichten! Der Werkstatt TÜVler muss seperat anreisen! Kosten des Menschen TÜV 25€! Ich Glaube dieser Betrag ist Gut angelegt!
Jep, die Abgasprüfung bei Senioren muss sofort her... ;o)
13:24
Viel wichtiger wären allgemeine und regelmässige Psychotests und Anti-Agressionstrainings, wenn ich sehe mit welcher Agressivität so einige im Strassenverkehr unterwegs sind, dann drängt sich das förmlich auf.
Was viele nicht begreifen wollen: Das Auto ist ein Fortbewegungsmittel, kein Statussymbol, kein Sportgerät und vor allem kein fahrender Boxsack.
Wer seine Agressionen nicht unter Kontrolle hat, hat im Strassenverkehr nichts verloren, denn gerade der bietet jede Menge Frustrations- und Agressionspotential, damit muss man erst einmal umgehen können....
ich hasse aggressive Rentner genauso wie sie.
Die Rentner sind mir egal, die tun nix...schon gar nicht agressiv fahren ;-) deswegen sage ich ja, wir hätten wichtigere Themen ;-)
13:17
Wenn die 13% wegfallen, verteilt sich ja der Rest anders und auf einmal ist der Prozentsatz bei den jungen Fahrern noch höher als jetzt. Dann wird als nächstes das Führerscheinalter auf mindestens 30 erhöht und der Prozentsatz wird bei einer anderen Gruppe höher......