Gesundheit
15.000 Schweinegrippe-Erkrankte neu pro Woche
16.11.2009 | 19:59 Uhr 2009-11-16T19:59:00+0100
Berlin/Köln/Erfurt. Die Zahl der Neuerkrankungen an Schweinegrippe hat sich in einer Woche fast verdoppelt. Das Berliner Robert-Koch-Institut geht am Montag von mehr als 15.000 neuen Fällen pro Woche aus. Laut Obduktion starb eine 24-jährige Kölnerin in der vergangenen Woche an der Schweinegrippe.
Die Zahl der Neuerkrankungen an Schweinegrippe hat sich in nur einer Woche fast verdoppelt. «Wir haben jetzt mehr als 15.000 neue Fälle pro Woche, die wir gemeldet bekommen, und das sind nur die laborbestätigten Fälle», sagte Gérard Krause vom Berliner Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag. Registriert wurden zuletzt für die 45. Kalenderwoche vom 1. bis 8. November 53.957 Infektionen. Auch die Zahl der Todesfälle steigt.
In Europa hat die Zahl der Todesfälle laut RKI um 69 auf 424 zugenommen. Weltweit gibt es bisher 6.593. In Deutschland wurden bis Ende vergangener Woche 16 Tote registriert. Inzwischen seien es schon 19: In Bayern sind in der vergangenen Woche ein 18 und ein 57 Jahre alter Mann an den Folgen der Schweinegrippe gestorben. Sie hatten an Vorerkrankungen beziehungsweise einer schweren Lungenentzündung gelitten, wie die zuständigen Ämter am Montag mitteilten.
Kölnerin starb an Schweinegrippe
Unterdessen geht das thüringische Gesundheitsministerium davon aus, dass der Tod eines 55-Jährigen aus Thüringen wohl nicht in Zusammenhang mit einer kurz zuvor erfolgen Impfung gegen die Schweinegrippe steht. Dem Obduktionsbericht zufolge sei der Mann an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Der Mann aus Leinefelde im Eichsfeldkreis war am Donnerstag um 16.30 Uhr geimpft worden, war danach beim Bowling und bekam am späten Abend massive Probleme, so dass der Notarzt gerufen wurde. Die Hilfe kam jedoch zu spät.
Die Obduktion einer 24 Jahre alte Kölnerin hingegen ergab, dass sie an den Folgen der Schweinegrippe gestorben ist. Dies ergab die Obduktion der Toten, wie das Gesundheitsamt am Montag mitteilte. Die Kölnerin starb bereits am Mittwoch vergangener Woche zu Hause. Sie war in der Woche zuvor an typischen Grippesymptomen erkrankt, unter ambulanter ärztlicher Therapie aber schnell beschwerdefrei. Ein nach dem Tod vorgenommener medizinischer Test bestätigte zwar das Vorliegen von Schweinegrippe-Erregern, aber der Verlauf der Erkrankung war anscheinend mild.
Saisonale Grippe kommt noch
Der Anstieg der Schweinegrippe-Erkrankungen hatte in der 44. Kalenderwoche noch bei 8.532 gelegen. In der 45. Woche kamen 14.890 hinzu. Die Sprecherin des RKI, Susanne Glasmacher, sagte der AP, die Zahl der Infizierten sei in Wirklichkeit höher: «Es gehen nicht alle zum Arzt, und nicht jede Infektion wird dem Gesundheitsamt gemeldet.» Seit Samstag müssen Ärzte keine Verdachtsfälle mehr melden.
Die Bundesgesundheitsbehörde rechnet nicht damit, dass die Impfungen die Ausbreitung der Schweinegrippe in nennenswertem Umfang verhindern können. «Wir impfen, um Gefährdete zu schützen», sagte Glasmacher. Chronisch Kranken wird empfohlen sich auch gegen die saisonale Grippe impfen zu lassen. Der Höhepunkt der Infektionen wird erst im Dezember und Januar erwartet.
RKI-Experte Krause sagte, er könne die Verunsicherung der Bevölkerung wegen der Schweinegrippe-Impfung verstehen, «aber die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission sind seit September gleich geblieben». Diese betreffen medizinisches Personal, Schwangere und Personen mit Vorerkrankungen. «Es sollten sich nur die Leute impfen lassen, die zur Zielgruppe gehören», betonte Krause. (afp/ddp)
23:40
Das glaube ich jetzt nicht! WO bitte sind die Kommentare zu diesem:
http://www.derwesten.de/nachrichten/wp/2009/11/19/news-141415222/detail.html#comments
Artikel geblieben????
vor 49 Minuten zu: Schweinegrippe packt ganze Familie - ein Erfahrungsbericht
jeden verdammten Tag sterben 25000 Kinder an HUNGER! Richtig!!! Aber DAS reicht der WP-Mitarbeiterin Manuela Nossutta und der Redaktion von DER ...
ALLES WEG, zuzüglich 11 weiterer Kommentare!!!
18:48
Es ist schon erstaunlich wie die Behörden auf diese schweinegrippekranken Zahlen kommen, wo doch (zumindest im Kreis Kleve) gar nicht mehr auf H1N1 gestestet wird. Die Verdachtsfälle werden den Gesundheitämtern gemeldet und verwandeln sich dann, oh Wunder für die Pharmaindustrie, in echte Fälle. Beim Arzt allerdings wird dann empfohlen doch 3 Tage zuhause zu bleiben, der Rest der Familie geht den normalen Geschäften nach. Wo ist eigentlich hier der Staatsanwalt, der wegen offensichtlicher Täuschung der Bevölkerung ermittelt, aber wahrscheinlich gibt es dafür keinen Pragrafen (oder der wurde vorher vielleicht abgeschafft). Unser Arzt in Weeze jedenfalls wollte uns gerne impfen, aber überprüfen, ob meine Tochter die Schweinegrippe hat oder nicht, wollte er nicht, mit dem Argument, das würde nicht bezahlt. Ein anderer Kinderarzt erklärte nur lapidar, getestet würden nur noch die verdächtigen Todesfälle. Übrigens saß meine Tochter fast zwei Stunden im Wartezimmer zusammen mit andeern Patienten und auch die Angestellten dort hatten nicht etwa gegen die große Gefahr ihre Schutzkleidung angezogen, wie im heutigen Artikel in der NRZ über eine 15jährige Betroffene berichtet wird. Aber viielleicht ist ja die Schweinegrippe im Kreis Kleve schon als eine ganz schwache bekannt. Wer kann diesen Betrug eigentlich noch ertragen ohne eine innere Wut zu verspüren auf die Pharmaindustrie und die sie unterstützenden Parteien jeder Colleur.
10:16
Vielleicht hatte der Pseudo-Doc ja noch nie Hoden, ihr Kompetenzattrappen ! ;-)
10:03
wenn der pseudo dr seine hoden in paar jährchen verliert ist das seine sache
08:53
Nö! Herr Pseudo Dr.
08:43
(be)halten
08:41
Es wird doch niemand gezwungen, sich impfen zu lassen ! Wer von der Notwendigkeit überzeugt ist, soll sich impfen lassen und die anderen sollten endlich die Fresse und ihr medizinisches Halbwissen für sich behalten !!!
08:28
Wenn die Meldung stimmt, dass pro Woche inzwischen 15000 Menschen an der Schweinegrippe erkranken, dann sind 2-3 Tote pro Woche nicht der Rede wert. Das sind weniger als bei der normalen Influenza.
07:41
#23
Nein, nicht lachhaft und peinlich, sondern FOLGERICHTIG.
Stichwort: Werbeeinnahmen.
Wie sagt man so schön?
.. wes´Brot ich ess... des´Lied ich sing´...
(Schade, daß diese Erkenntnis wohl aufgrund Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen voll umsonst getippt wurde )
07:23
Es reicht mit dieser bescheuerten Schweinegrippe die es nicht gibt. Sie wird von Medien, Politikern, Pharmaindustrie hochgepuscht.
Jedes Jahr sterben Menschen an Grippe. Also liebe Medien hört mit dem Theater auf.
Die Pharmaindustrie soll auf ihren Kosten sitzen bleiben.
Es ist eine reine Abzocke und Panikmache.
Ferner haben sich wenig Ärzte dazu entschlossen, gegen die sogenannte Schweinegrippe zu impfen und das ist richtig so.
Jedes Jahr wird eine neue Krankheit ins Leben gerufen. Mal sehen was es nächstes Jahr ist.
Schwein, Rind, Fisch, Vogel hatten wir schon.
Vielleicht ist jetzt mal Salat dran.
Es ist einfach nur noch lachhaft und peinlich, dass die Medien die Pharmaindustrie mit diesem Schwachsinn unterstützen.