Noch ist die Bloggerkonferenz re:publica in Berlin nicht vorbei. Aber da im großen Saal der Kalkscheune gerade nichts läuft außer Telefonwarteschleifenmusik hier schnell ein paar organisatorische Ideen, wie die Konferenz im nächsten Jahr noch besser werden kann. Oder anders gesagt: meine fünf Wünsche für die #rp10.
1. Cory Doctorow als keynote speaker. Ist nicht meine Idee, aber würde der Sache von Anfang an Schwung geben und vielleicht verhindern, dass wir uns mit "Was ist noch mal der Unterschied zwischen einem Blogger und einem Journalisten" und "Ich erklär mal kurz, wie Facebook funktioniert" aufhalten.
2. Zeitplan machen (mit Raum für Fragen) und dann auch dran halten. Viele Konferenzbesucher haben sich mühsam ein paar Stunden Zeit freigeschaufelt und genau ausgesucht, wen sie sehen wollten. Da bin ich Spießerin und höre im Hinterkopf Sätze wie den hier.
3. Twitterwall einrichten - auch als Ausweichkanal, wenn dann doch nicht so viel Zeit für Fragen und Diskussionen ist.
4. Thesenpflicht für alle Podiums-Redner. "Ich zeig da grad mal was" ist noch keine These und löst selten einen Diskurs aus.
5. Ach so, und natürlich: Internetzugang an allen Veranstaltungsorten - damit Blogger, Journalisten, Bloggerjournalisten und Journalistenblogger der re:publica Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit verschaffen können. Und dafür nicht ins Hotel oder in die Redaktion ausweichen müssen.
So, jetzt Märchen als User Generated Content, und dann will ich noch zu den Atheistenbussen. Nachher dann hier noch ein bisschen was über meine persönlichen Highlights der Konferenz. Vorausgesetzt, das Netz funktioniert.





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