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Die Ländereien des Barons.

KLICK die Ausstellung ab 08.01.2010....

 

Hallo Liebe Leser,

 

heute möchte ich Euch etwas in eigener Sache bekannt geben.

Wie Ihr ja lesen konntet, bereite ich eine Fotoausstellung vor (Artikel: Hallo zurück…).

Nun ist es soweit und es geht bald los.

Erst einmal möchte ich die, die Zeit und Lust haben gerne zur Vernissage am 08.01.2009 ab 18.00 Uhr in die Galerie in der Kirchstraße 6 in Gelsenkirchen einladen.

Für alle anderen besteht dann noch bis zum 01.03.2009 die Möglichkeit die Bilder zu besichtigen.

Worum es geht fragt Ihr Euch?

 

“Na um Fotos, also mein Hobby.“

 

Seit etwa 14 Jahren beschäftige ich mich nun mit der Fotografie (fing in der Foto AG in der Schule an).

Jetzt seit etwa zwei Jahren habe ich den Entschluss gefasst, auch Geld mit meinem Hobby zu verdienen.

Seit dem ist natürlich einiges an Bildern zusammen gekommen und es wird Zeit die besten der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das meinten zumindest meine Freunde und Bekannte und ich bin mittlerweile auch angetan von diesem Gedanken.

In der Ausstellung zeige ich eine Retrospektive meiner Arbeiten aus den letzten fünf Jahren, sowie Bilder aus einem Aktuellen Shooting welches auf der Zeche Ewald in Herten stattfand.

Am Abend der Eröffnung wird es außerdem noch eine Beamer - Präsentation anderer Bilder geben, sowie Musik, Sekt, Schnittchen und jede Menge netter Leute.

 

Der Inhalt bzw. die Richtung der Bilder wird wahrscheinlich genau die Menschen im Ruhrgebiet ansprechen, da viele Motive unseren “Pott“ wiedergeben aber auf eine etwas andere Art als eine einfache Landschaftsaufnahme.

Es gibt außer “Pott“ noch mehr zu sehen, dass seht Euch aber mal selber an.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr die Bilder gesehen habt Eure Meinung und Kritik z.B. hier bei derwesten.de in mein Gästebuch zu schreiben.

 

Ich würde mich freuen Euch am 08.01.2009 zu sehen und wünsche Euch bis dahin einen

“guten Rutsch ins neue Jahr 2010 !!!“

 

Bis bald…

 

…Euer BilderBaron.

 

 

Neuer Artikel eingetroffen....

 

Hallo Liebe Leser,

 

vor kurzem erschien im Stadtspiegel Gelsenkirchen wieder ein neuer Artikel von mir, den ich Euch jetzt auch gern zu lesen geben würde.

Es geht um eine vom Sozialwerk St. Georg betriebene Autoaufbereitung in Gelsenkirchen.

 

Die Autoaufbereiter St. Georg…“eine saubere Sache“.

 

Was machen eigentlich körperlich oder geistig Behinderte den ganzen Tag in Gelsenkirchen?

Wenn man den Bürger das direkt fragt, antwortet dieser meistens prompt: „na, St. Georg da die Werkstatt…“.

Das St. Georg aber viel mehr ist als nur “eine“ Werkstatt, wird klar, wenn man sich die Arbeitsangebote genauer anschaut.

Der Stadtspiegel, wollte das etwas genauer wissen und besuchte die Autoaufbereitung von St. Georg, ein außergewöhnlicher Arbeitsplatz mit neuen Anforderungen.

Das Gespräch führten wir mit Frau Shanker und Herrn Gereffier die für diesen Teil vom Sozialwerk St. Georg zuständig sind.

Im Angebot der Einrichtung, sind die Aufbereitung von Fahrzeugen als auch das einlagern sowie wechseln von Sommer/Winterreifen mit inbegriffen.

Der Service wird von den Kunden auch dankend angenommen, es sind mittlerweile mehr als 280 Radsätze von Kunden auf Lager und sogar ein großes Autohaus, aus Gelsenkirchen, schickt seine Gebrauchtwagen vor dem Verkauf direkt hierher zur Aufbereitung.

Entstanden ist die Einrichtung aus einem kleinen Projekt innerhalb der Werkstätten von St. Georg.

Als dort ein Mitarbeiter begann, mit zwei geistig Behinderten Menschen Autos zu waschen, kam es bei diesen so gut an, dass man später auch ohne den Mitarbeiter die Idee fortsetzte.

Es wurden damals zu meist die Fahrzeuge der Geschäftsleitung von St. Georg aufbereitet, bis man dann schließlich einen eigenen Zweig für die Aufbereitung von KFZ eröffnete.

Die Halle in der gearbeitet wird erinnert überhaupt nicht an eine Behindertenwerkstatt, es ist

Alles da von Hebebühne, dem Reifenlager bis hin zu einer eigenen Lichtanlage um Flecken

ganz genau erkennen zu können.

Auch der therapeutische Nutzen für die Mitarbeiter ist nicht von der Hand zu weisen, die

Menschen die dort arbeiten können sich selbst als weniger benachteiligt ansehen.

Das kommt daher, dass man z.B. auf eine Frage aus dem Verwandten- und oder Bekanntenkreis, wo man denn arbeiten nicht gleich eine Behindertenwerkstatt angeben müsse.

Auch die Arbeit der Fahrzeugreinigung an sich, wirkt sich sehr positiv auf die Mitarbeiter aus.

Wir erfuhren von Frau Shanker, dass es in dem Zweig der Behinderten Betreuung einzigartig sei, dass hier psychisch als auch geistig Behinderte Menschen zusammenarbeiten.

Normalerweise werden diese Patientengruppen immer strikt von voneinander getrennt um Konflikten in Gruppen behinderter Menschen vorzubeugen.

Hier ist es so, dass die geistig Behinderten, die eine hohe menschliche Kompetenz an Mitgefühl besitzen es so sehr häufig schaffen einen z.B. depressiven Kollegen wieder aufzumuntern.

Die psychisch Kranken werden, wenn man so will richtig bemuttert von den anderen.

Auch die morgendliche Antriebslosigkeit die einige Mitarbeiter bedingt durch Ihre Krankheit

Mitbringen, verfliegt quasi von selbst im Laufe des Tages und das durch den Spaß an der Arbeit hier.

Aber es ist auch nicht immer einfach. Der Druck auf die Mitarbeiter in der Einrichtung ist enorm gewachsen. Seitdem andere Medien über die Einrichtung berichteten, erfuhr das Autopflegezentrum einen starken Zulauf an Kunden, der zeitweilig von den behinderten Mitarbeitern als nicht handhabbar empfunden wurde.

Daher wurden rasch Freiräume geschaffen die den Mitarbeitern den Druck nehmen sollten, so wird nun oft gemeinsam gefrühstückt und die Aufträge werden so verteilt das der Tag nicht nur von Arbeit erfüllt ist, sondern das auch Platz bleibt für Ruhe und Regeneration.

Probleme mit Kunden gehören auch zu den Stressfaktoren am Arbeitsplatz, so geschah es z.B. das sich nach einer von Herrn Gereffier als hervorragend bezeichnete Autoaufbereitung eines KFZ Probleme mit der Besitzerin des Fahrzeuges auftraten.

Die Dame hatte sich damals sehr energisch Luft gemacht, da ihre vorher unsortierten Sachen

nun sortiert und geordnet im sauberen Auto lagen.

Die Mitarbeiter waren nach dieser Szene sehr enttäuscht und mitgenommen.

Auch der nächste Tag verlief wegen diesem Ereignis sehr schleppend und man konnte die schlechte Stimmung spüren.

Eine große Überraschung trat ein, als die gleiche Dame dann wiederkam (am nächsten Tag)

und anstatt weiter zu schimpfen, sich bei allen Angestellten förmlich entschuldigte.

Es gab sogar ein ganzes Blech Kuchen für alle Mitarbeiter.

Es müssen rührende Szenen gewesen sein, als sich dies zutrug, man könnte meinen, dass das schlechte Gewissen der Dame ihr dann letztendlich half ihre Vorurteile Behinderten gegenüber zu überwinden.

Wobei diese Vorurteile nicht unbedingt ein Einzelfall sind und auch nicht immer eine Entschuldigung auf eine persönliche Beschwerde folgt aber Vorurteile können hier bestimmt gut abgebaut werden.

Das wir mit unserer Vermutung gar nicht so schlecht lagen bestätigt uns dann Sven ein junger Mann mit einer körperlichen, sowie geistigen Behinderung, der hier bei St. Georg seit einem Jahr als Freiberufler arbeitet.

Auch wäre es möglich gewesen hier eine Ausbildung zu machen, allerdings kooperierte das Arbeitsamt leider nicht mit ihm.

Bevor er zur Aufbereitung kam arbeitete Sven in der Metallwerkstatt von St. Georg.

Der motivierte junge Mann kam auch erst nach seinem Sonderschulabschluss, den er anschließend in einen Hauptschulabschluss wandeln konnte und nach dem Versuch Einzelhandelskaufmann zu werden, nach St. Georg.

Er musste vorher erkennen, dass er den vom Handel gestellten Anforderungen nicht gewachsen war.

Aber auch seine Arbeit hier erscheint ihm Abwechslungsreich und spannend, man weiß ja schließlich welche Autos kommen aber nie was zu tun ist.

In Svens Team fühlt er sich aufgehoben, ganz so wie in einer Familie und das schätzt er auch sehr. Ihn stören nur die spürbaren Vorurteile die manche Kunden dem Team entgegen bringen.

Auch findet er, dass bestimmte Beschwerden nicht gerechtfertigt seien, da viele Kunden vergessen mit wem sie es zu tun haben, nämlich mit Behinderten.

 

Der Artikel wurde außerdem in der SPD Parteizeitung “WIR“ abgedruckt.

Ich hoffe Ihr hattet Freude beim lesen und bleibt weiter mit einem Auge beim BilderBaron…

 

Bis bald Euer…

 

BilderBaron

 

Hallo zurück....

Hallo Liebe Leser….

 

lange ist es her als das wir uns das letzte Mal gelesen haben, doch das war nicht ohne Grund.

Durch meinen Wunsch und meine Motivation Pressearbeit als Fotojournalist bzw. als Fotograf zu machen, gelang es mir mich als freier Mitarbeiter beim Stadtspiegel Gelsenkirchen interessant zu machen.

Es folgten nun mehr zwei Artikel die veröffentlicht wurden, einer davon war sogar eine Titel-Story. Auch wurden einige Fotos veröffentlicht wie z.B. Bilder aus der Bildstrecke zur Kommunalwahl in Gelsenkirchen oder zu kleinen Festivitäten.

Ich habe Euch mal eine kleine Fotocollage zu diesen Aktivitäten als Foto an diesen Artikel angehängt und hoffe Ihr teilt meine Freude über diesen Erfolg.

Ich werde natürlich auch weiterhin meine Artikel aus dem Stadtspiegel hier vorstellen und in Zukunft auch im Detail.

Ganz neben bei beschloss ich eine Fotoausstellung zu machen, hier in Gelsenkirchen.

Der Eröffnungstermin wird hier im Blog natürlich auch bekannt gegeben.

Man wird dann meine Bilder von Januar bis März bestaunen und auch für Zuhause kaufen können.

Doch keine Ausstellung ohne Highlights, ich dachte da an ein großes Shooting in großer beeindruckenden Atmosphäre.

Gesagt getan, also habe ich auch noch (mal eben) dieses Fotoshooting in der Zeche Ewald in Herten organisiert und durchgeführt.

Hierbei entstanden ca. 1100 Bilder und manche (30) sind echt brauchbar, eines der Werke habe ich euch ebenfalls hier an diesen Artikel angehängt.

Leider kann ich noch nicht zuviel verraten da ich ja noch was Neues für die Ausstellung haben möchte.

Es gibt auf jeden Fall Fotos von zwei Damen und einem Herren in überraschenden Verstrickungen und das ist nicht anzüglich zu verstehen.

Jetzt ist vielleicht klar geworden das mein Arbeitpensum, welches sich derzeit auf etwa 350 std. im Monat (mit meiner normalen Arbeit) ausgeweitet hat, mir viel zu wenig Zeit für den Blog des BilderBarons lässt.

Ich werde aber versuchen das ein wenig zu verbessern…versprochen.

Es geht jetzt erst einmal weiter mit der Vorbereitung zur Ausstellung und der Pressearbeit.

Ein weiterer Artikel ist schon morgen auf dem Weg zur Chefredaktion und vielleicht schon nächste Woche im Stadtspiegel Gelsenkirchen zu sehen.

Nicht das das genug wäre, habe ich mich auch noch in die Jugendarbeit gestürzt und habe einen Fotokurs für Anfänger erstellt und habe diesen im Spunk (Jugendzentrum) Gelsenkirchen abgehalten.

Dort konnten Jugendliche in vier Teilen anhand von mir selbst erstellter Scripte und PowerPoint Präsentationen lernen wie man seine Digi - Cam handhabt ohne viel Aufwand zu betreiben. Das gelernte wurde übrigens auch praktisch umgesetzt da es bei jedem Kurstermin einen kleinen Fotoausflug gab.

Das Angebot wurde gut angenommen und Stadtspiegel und auch die WAZ berichteten im Vorfeld darüber.

Wenn ich mir das alles durch den Kopf gehen lasse, kommt schon wieder Stress hoch aber der ist Gott sei Dank positiv.

So nun wisst Ihr bescheid warum Ihr auf mich so lange verzichten musstet.

Aber nichts desto Trotz verleibe ich mit…

Bis bald…

….Euer BilderBaron.

 

Dortmund Demo / Bilder und Berichte ...

Hallo Liebe Leser,

die letzten zwei Tage, war ich für Euch in Dortmund.

Dort wurde am Samstag (05.09.09) der Antikriegstag zelebriert und zwar durch Rechtsextreme aus ganz Deutschland.

Dies rief natürlich ganz unweigerlich auch die Linken auf den Plan.

Hauptinitiatoren des linken Widerstandes waren das S5 Bündnis und die Antifa Union Dortmund. Natürlich gab es auch noch die Stadt Dortmund die eine breite Bürgerliche Masse mobilisieren konnte.

Am Freitagabend kam es allerdings erstmal zu einer anitfaschistischen Vorabenddemo an der ca. 350 Teilnehmer zu gegen waren (Bilder siehe oben). Diese Demonstration lief friedlich ab und war nach etwa einer Stunde beendet.

Schon hier konnte man die ernorme Polizeipräsenz wahrnehmen, die wie sich nach dem Samstag herausstellen wird bei über 3000 Beamten gelegen hat.

Die Demo wurde meiner Schätzung nach allerdings von höchstens 1000 Beamten begleitet.

Vorab konnten sich Teilnehmer aus ganz Deutschland  im Convergence Center (Ort des Zusammenkommens) treffen und austauschen.

Ich sprach dort mit zwei Mitgliedern des S5 Bündnisses und erfuhr, dass dieses Center unter anderem auch als Pennplatzbörse und Demo Vorbereitungsort dient.

Auch den eingerichteten Live-Ticker konnte man hier permanent über den Beamer verfolgen.

Hier erfuhr ich dann auch von der Entscheidung des OVG welches die Nazi-Demo unter den Auflagen der Polizei Dortmund erlaubte.

Man hatte wohl bedenken wegen der Nazis die zu diesem Zeitpunkt schon in der Stadt waren, aus diesem Grund wurde eine freiwillige anitfaschistische “Bürgerwehr“ eingerichtet.

Diese fand sich dann vor dem Convergence Center ein und bewachte dieses mit Flutlicht und manpower.

Ich fragte mich natürlich ob dies nötig sei und erfuhr dann, dass es wohl schon in der Vergangenheit zu rechten Übergriffen gegen linke Einrichtungen gekommen war.

Allein am Ort des Geschehens war eine Kindertagesstätte untergebracht, die an diesem Tag auch besucht war.

Was ich persönlich als wirklich ungeschickt für die Einrichtung eines solchen Centers empfand, in betracht auf die anscheinend reale Gefahr vor Übergriffen von Nazis.

Ende Freitag.

.

Am Samstag kehrte ich wieder zurück nach Dortmund und konnte schon um 10.00 Uhr als ich eintraf, eine enorme Bewegung von Beamten und Demonstranten rund um und im Hauptbahnhof ausmachen.

Das Eintreffen der Nazis wurde von selbigen um 11.00 Uhr angekündigt, was mir Zeit gab mich erstmal umzusehen und das farbenfrohe Treiben rund um den Hauptbahnhof zu bestaunen.

Man traf hier alte Bekannte wie die MLPD, die Grünen, SDAJ sowie viele, viele Antifaschistinnen/ten aber auch der ganz normale Bürger fand sich hier ein und zeigte Flagge gegen Rechts.

Als dann 11.00 Uhr gekommen war spannte sich die Lage im Bahnhof an und es rückten etliche Polizisten nach um die Zugänge vor Übergriffen auf die Nazis durch Autonome linke zu schützen.

Zeitgleich spielten die Musiker der Gruppe Deichkind auf dem Gerichtsplatz in Dortmund, als Zeichen gegen die Nazis.

Die erste Gruppe rechter Anhänger kam an und wurde schon im Bahnhof von umstehenden Bürgern lautstark “kritisiert“. Die Rechten wurden dann mit der U-Bahn weit ab von den Gegendemonstranten zu ihrem Kundgebungsort gebracht.

An den Rolltreppen zur U-Bahn fanden sich dann auch Antifaschisten ein die sich mit den Rechten lautstarke Wortgefechte über die Köpfe der Polizei hinweg lieferten.

Mit anderen Pressevertretern fuhr ich in einer solchen von Polizei bewachten Bahn zum Treffpunkt der Nazis wo sich dann der braune Sumpf in Vollendung auftat.

Während der Dokumentation des Treffens auf dem P+R Parkplatzes an der Speestraße, eskalierte die Situation am Hautbahnhof.

Dort versuchten laut Presse links autonome durch die Polizeiabsperrungen zu brechen und

Griffen die Beamten mit Flaschen und Steinen an.

Die Polizei setzte Tränengas gegen die Randalierer ein, es gab viele leicht Verletzte.

Videos zu den Übergriffen finden sich online bei der Lokalzeit Dortmund des WDR.

Zur Zeit der Veranstaltung auf dem Parkplatz glich das umliegende Viertel einer Festung aus Wasserwerfer und unzählige Beamten, diese sicherten die Umgebung vor linken Übergriffen.

Auf dem Kundgebungsplatz selber, konnte man das übliche Bild finster dreinblickender Gestalten die rechten Ansprachen Applaus spendeten vorfinden.

Auch wurde man von rechten “Medienvertretern“ bei seiner Arbeit gefilmt und fotografiert.

Ob diese Bilder dann wieder auf rechten Internetportalen für die Jagd auf Pressevertreter genutzt werden, konnte man natürlich nicht in Erfahrung bringen.

Alles in allem aber wieder eine Veranstaltung bei der niemand der anwesenden wirklich erkannt werden will oder gar eine Meinung zu seiner Einstellung kund tat wenn man Ihn fragte.

Zwei jungen Männern gelang es die Veranstaltung mit Druckluftfanfaren akustisch zu stören, was leider aber von der Polizei mit Platzverweisen geahndet wurde.

In der Umgebung der Veranstaltung konnte man Bewegungen von Antifaschistischen Kleingruppen beobachten besonders die Schützenstraße war Ort des Geschehens.

Einer Gruppe (FDAJ?) gelang das Vordringen zum Kundgebungsort der Nazis beinahe, sie wurde allerdings 500m vor Ihrem Ziel von der Polizei eingekesselt.

Ich wurde dann gegen 15.00 Uhr Zeuge eines linksautonomen Übergriffes gegen die Polizei.

Hier näherten sich ca. 200 Personen “Schwarzer Block“ einer Polizeikontrolle und bewarf diese mit Flaschen und Steinen es kam zum Glück hierbei nicht zu Verletzungen, sondern nur zu geringen Sachschäden.

Die rechte Veranstaltung ging dann schon gegen 16.00 Uhr anstatt um 21.00 Uhr wie geplant zu Ende.

Dies zog Polizei, Linke und natürlich auch die Rechten zum Dortmunder Hauptbahnhof hinunter, welcher auch zum Schauplatz linker Gewalt werden sollte.

Nach dem sich ca. 300 Linke vor dem Nordeingang des Bahnhofes versammelt hatten setzte plötzlich Regen ein und die Masse drängte in den Bahnhof was die Polizei allerdings verhinderte, da zu dieser Zeit noch die Rechten auf die Züge verteilt wurden und so Ausschreitungen vorgebeugt werden sollte.

Die Blockade der Polizei nahmen manche Autonome allerdings wieder zum Anlass mit Flaschen zu werfen, worauf die Polizei mit mehren hundert Mann die linken Demonstranten zurück drängte und Wasserwerfer und Räumpanzer vor dem Nordeingang platzierte.

Nach der Abreise der Nazis aus Dortmund machten Linke weiterhin “Jagd“ auf vereinzelte rechte Gruppen bzw. Einzelpersonen die sich in der Innenstadt bewegten, die Polizei reagierte mit Festnahmen und konnte weitere Gewalt weitgehend verhindern.

Zur gleichen Zeit wurden auf dem Friedensplatz in Dortmund das Konzert mit Bob Geldorf abgehalten.

Die Arbeit der Polizei kann man nur als äußerst Erfolgreich bezeichnen, da das Ziel Gewalt zu verhindern trotz der kleinen Zwischenfälle weitgehend erreicht wurde.

Alles in allem kann man aber sagen, dass trotz der erlaubten Naziveranstaltung ein Zeichen gegen Rechts gesetzt wurde, wenn auch die Gewalt gegen die Polizei für mich nicht nachvollziehbar war, da sie sinnlos war.

Ich hoffe ich konnte Euch auch entgegen der übrigen Berichterstattung einen anderen interessanten Einblick zum Thema geben und bleibt stark gegen Nazis.

Bis Bald Euer…

…BilderBaron.

Dortmund Demo / Bilder und Berichte ...

Noch mehr Fotos und den Bericht seht ihr im direkt folgenden Beitrag!

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