Karl Hyde & Rick Smith gaben sich gestern in Köln die Ehre. Das Palladium war proppevoll und die Stimmung von Anfang an so richtig gut.
"Underworld"bedeutet für mich: Stroboskop, Elektronik und der Rhythmus, der dem Körper sagt, wie er sich zu bewegen hat. Ganz von allein.
Und nicht nur mir ging es so, um mich herum selbstvergessene Gestalten, geschlossene Augen und monotone Bewegungen.
Während mir noch am Mittag der Rücken schmerzte und die Augen brannten, war alles vergessen.
Auch beim neuesten Werk "Oblivion With Bells" bleibt sich das Duo treu. Altbewährtes findet seinen Platz. Mir persönlich gefällt "Crocodile" am besten.
Nach 5 Jahren Abstinenz ist das Album keine große Überraschung, das Konzert aber "Original Underworld".
Mir hat das Konzert sehr gut gefallen und vor allem gut getan. Spätestens bei "Born Slippy" tobte die Menge.
Karl Hyde ist ja nicht nur Musiker, sondern ein ausgesprochener Marketingprofi. Bereits 10 Minuten nach dem Konzert gab es eine Doppel-Live CD in bestem Layout - für 20 Euro.
Für den Underworld-Fan ein Muss und eine schöne Erinnerung an einen tollen Konzertabend.






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