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Ailton nach Uerdingen?

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Es war einmal ein Verein, der in der ersten Bundesliga unter Trainer Karlheinz Feldkamp für Furore sorgte und sich vor allem zwischen 1982 und 1991 in die Herzen vieler Fußballfans spielte. Kentucky Fried Chicken KFC Uerdingen hieß dieser Club, der 1985 im Endspiel des DFB-Pokal den großen FC Bayern München besiegte (was Duisburg 1998 leider nicht gelang) und kurz darauf sogar ins ins Halbfinale des Europacups der Pokalsieger einzog. Heute spielt dieser Verein leider in der Niederrheinliga - doch die alten Zeiten bleiben für viele unvergessen.

 

Es war einmal ein brasilianischer Fußballspieler, der sich in Deutschland Ende der 90er Jahre ein goldenes Näschen verdiente. Ailton wurde er genannt. Oder Kugelblitz. Zuweilen auch Torhamster. Weil er ein so treffsicherer Stürmer war. Ailton spielte für Bremen und Schalke. Und am Ende auch für den MSV Duisburg, aber da war er leider nur noch ein Schatten seiner selbst und fiel vor allem auf, weil er ziemlich kugelig geworden war, den "Blitz" aber leider irgendwo vergessen hatte. Und für den Verein wollte er sich eigentlich auch nicht mehr so richtig einsetzen, weswegen es mit ihm in Duisburg ein unschönes Ende nahm. Aktuell spielt Ailton für den chinesischen Club Chongqing Lifan und hat seit Ende Juli die bemerkenswerte Bilanz von null Spielen vorzuweisen.

 

Ein glück- und erfolgloser Verein auf der einen und ein abgehalfteter Spieler auf der anderen Seite also. Hatten wir das nicht erst vor zwei Jahren? Und jetzt das Gerücht: Ailton will nach Uerdingen wechseln! Achtung! Ironie-Modus an: Was für ein Coup!! Ironie-Modus aus

 

Na ja, vielleicht gibt's ja am Ende doch ein märchenhaftes Ende. Aufmerksamkeit bringt es jedenfalls immer, wenn der Kugelblitz bei einem deutschen Club im Gespräch ist. Und solange Ailton nicht auf die Idee kommt, wieder in Duisburg anzuheuern, soll es mir auch recht sein. Allerdings: Seid gewarnt, liebe Krefeld-Fan. Denn mehr als das bisschen Publicity wird Herr Ailton auch Euch nicht bringen.

 
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