Ich habe das Spiel nicht sehen können heute. Zu der Zeit, als unsere Zebras in Ingolstadt rumgaloppiert sind, habe ich mich im Auto auf dem Weg von Essen nach West-Westdeutschland befunden - und mich ziemlich gewundert, dass ich nicht nur in Essen (war ja klar, ist ein Duisburger Vorort, oder etwa nicht?), sondern sogar bis nach Bovert (A57) Radio Duisburg mit Marco Röhling hören konnte. Kurz vor den Stimmen zum Spiel störte dann allerdings ein Holländer massiv mit irgendeinem Schlager von wegen "Vrij zijn, vrij zijn" oder so. Ich hätte lieber gehört, was Sasic und Co. zu den 90 Minuten bei den "Schanzern" gesagt haben.
Nun, da bleibt mir also nur der Blick auf die Berichte der Kollegen bei DerWesten, und da heißt es: "Für Duisburgs Trainer Milan Sasic war das Tor eine Demonstration der
Stärke: ,Wir haben gezeigt, was uns stark macht. Die Mannschaft gibt nie
auf.'" Ich habe nach Sahans Treffer zum 1:1 ungefähr dasselbe gedacht, aber mir war zuvor auch ein wenig mulmig geworden, weil dem MSV offenbar deutlich die Mittel fehlten, in Ingolstadt in Führung zu gehen, obwohl man das Spiel über weite Strecken dominierte. Da fragt man sich: Darf das einem Spitzenteam (denn das sind wir ja wohl inzwischen irgendwie) beim Fast-Tabellenschlusslicht passieren? Eigentlich nicht. Natürlich war man ersatzgeschwächt. Und falls mir im Moment irgendwas Angst macht, dann das: Wenn nur zwei wichtige Spieler auf Dauer ausfielen, könnten die anderen das dann auffangen?
Jetzt geht's jedenfalls erstmal gegen die Teufel. Au weia. Vielleicht ganz gut, dass unsere Zebras sich heute so schwer getan haben. Dann laufen sie keinesfalls Gefahr, leichtfertig ins Pokal-Viertelfinale zu gehen. Na, seid Ihr schon aufgeregt? Ich ja.
Ein Unentschieden und ein Experiment
von Tina.Halberschmidt am 21.01.2011, 0 Kommentar, Permalink, Trackback URL





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