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Video Notizbuch (22. Oktober 2008)

In meinem ersten Video Notizbuch spreche ich über McCain's Entscheidung weiterhin in Pennsylvania Wahlkampf zu betreiben - die Frühwähler der USA, die diesmal entscheident für die Demokraten stimmen - und die neuen Kleider der Sarah Palin.   Meine Tipps zum lesen findet man hier , aktuelle Updates aus New York hier . weiterlesen
 

Presseschau

Interessante Artikel aus amerikanischen Presse:   Die McCain-Policen am Beispiel 9/11 In einem langen Artikel untersucht die New York Times die Entscheidungen von John McCain in der Welt nach dem 11. September und wagt anhand seiner ersten Stellungnahmen nach der Attacke einen Blick auf seinem Umgang mit potentiellen Gefahren in der Zukunft. Demokraten haben Tipps für Obama TIME’s The Page fasst die Tipps von mehreren Demokraten für Senator Barack Obama zusammen. In dem...weiterlesen
 

Zeit zum Durchatmen

Die meisten Journalisten würden es wahrscheinlich nie zugeben, vor allem nicht wenn das Beste noch bevor steht. Aber jeder der diesen Wahlkampf seit nun gut 12 Monaten mit großer Aufmerksamkeit verfolgt wird sich in den letzten 24 Stunden an jedem Bild aus Peking erfreut haben. Die Olympische Flagge wurde gezündet, und damit die offizielle Halbzeit im Rennen um das Präsidentschaftsamt eingeläutet. Das heißt vier Wochen Pause, und Zeit um das Geschehene Revue zu passieren, aber auch um sich...weiterlesen
 

Vor der Olympiade, viel Wirbel um nichts

Gleich vorneweg: Es wird nicht viel passieren im Präsidentschaftswahlkampf bis die Olympische Flagge am 24. August in Peking erlischt, und damit drei Wochen der vollen Konzentration auf die neue Supermacht zu Ende gehen. Für die beiden Kandidaten war es schon immer ein Spiel um die Aufmerksamkeit der Medien, und gegen das Sportevent der Superlative haben sie nur wenig Chancen. Das ist einer der Gründe warum in den letzten beiden Wochen viele explosive Werbespots auf beiden Seiten produziert...weiterlesen
 

Das Spiel mit der 'Race Card'

Bill Clinton fiel ihr bereits zum Opfer, und auch die ehemalige Vize-Kandidatin Geraldine Ferraro sah ihre Reputation von ihr angegriffen: die Rassenkarte. Mit ihr zu spielen ist in der Amerikanischen Geschichte eine heikle Angelegenheit, erst Recht im Wahlkampf, und vor allem wenn ein Afroamerikaner bald im Weißen Haus sitzen könnte. Im Januar entgegnete Bill Clinton auf die Frage nach der Bedeutung von Obamas Sieg in South Carolina, dass auch Jesse Jackson , ein schwarzer Bürgerrechtler,...weiterlesen
 

Was haben Britney, Paris und Barack gemeinsam?

Fragt man den Präsidentschaftskandidaten der Republikanischen Partei, John McCain , dann sind Britney Spears, Paris Hilton und Barack Obama allesamt weltweit bekannte Prominente - bekannt für das bekannt sein - und nichts dahinter. Zumindest deutet der letzte Werbespot des Senators aus Arizona auf diese Verbindung hin, indem die „Obama“-Rufe in Berlin mit Bildern der beiden Klatsch-Promis gezeigt werden. Man hört Blitzlichtgewitter und eine Stimme die sagt: „Er ist der größte Prominente in...weiterlesen
 

Die Macht der Bilder

Von Barack Obama hat die Presse schon jedes erdenkliche Foto veröffentlicht bei dem der Präsidentschaftskandidat in positives Licht gerückt ist: Vor abertausenden von Menschen bei einer seiner Wahlkampfveranstaltungen im Frühjahr; eins mit mächtigen Politikern wie Teddy Kennedy, John Edwards oder Hillary Clinton ; lächelnd mit seiner Hochglanz-Familie ; oder dynamisch auf einem Basketball Feld . Das Team um Obama lieferte den Pressefotografen nur die richtige Leinwand, die Medien...weiterlesen
 

Obamas Auslandsreise beginnt

Ein Stopp in Kuwait, ein kurzes Basketballspiel mit den Soldaten vor Ort, und dann weiter Richtung Afghanistan. Barack Obamas 1-wöchige Auslandsreise hat nach vielen Spekulationen, Berichten und Kontroversen nun endgültig begonnen. Dabei wird er im ersten Teil neben Afghanistan auch den Irak, Jordanien und Israel besuchen, bevor er dann Mitte der nächsten Woche in Frankfreich, Deutschland und England erwartet wird. Am Donnerstag wird er an der Siegessäule in Berlin seine einzige öffentliche...weiterlesen
 

Wie viel Satire darf sein?

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Unter der Woche veröffentlichte das Magazin „The New Yorker“ sein Titelbild für die kommende Ausgabe ( klick Foto zum Vergrößern ) und trat dabei eine Diskussion des guten Geschmackes los. Wie viel Ironie ist erlaubt und wann hört der Spaß auf, vor allen vor dem Hintergrund einer historischen Kandidatur. Der Komik zeigt einen Präsidenten Barack Obama mit seiner Frau Michelle im Oval Office des Weißen Haus. Sie trägt ein Maschinegewehr um ihre Schulter und er ein Gewand mit Turban. Im...weiterlesen
 

Die ersten Werbespots

Auch wenn das Internet, die Blogosphere und all die neuen Möglichkeiten der Kommunikation den Wahlkampf zum Präsidentenamt fundamental verändert haben, Werbespots im Fernsehen waren, sind und bleiben ein essentieller Teil des großen Ganzen. Zudem bieten sie den neutralen Beobachtern eine Chance die Argumentationen der Kampagne besser einzuordnen. Hier nun die ersten beiden Werbespots der beiden Kampagnen, angefangen mit Barack Obama: The Country I Love /> /> Der Spot...weiterlesen
 

Es ist die Wirtschaft, Dummkopf

Im Jahre 1992 schrieb Chefstratege James Carville drei Stichpunkte an eine Tafel im Hauptquartier der Clinton-Kampagne in Little Rock um seine Mitarbeiter tagtäglich an die wichtigsten Themen zu erinnern: 1. Veränderung vs. Mehr vom Gleichen 2. Die Wirtschaft, Dummkopf 3. Vergesst nicht das Gesundheitswesen. Vor allem der zweite Stichpunkt entwickelte sich zum markantesten Wahlspruch der erfolgreichen Kampagne von Bill Clinton und der Ausdruck „It’s the economy, stupid“ zu einem der...weiterlesen
 

Von Patrioten und Kolumbianern

Dass John McCain seinen Rhythmus noch nicht gefunden hat, sah man bei seinem Besuch in Südamerika und Mexiko in den letzten Tagen. Redet ganz Amerika über die hohen Benzinpreise, die steigenden Arbeitslosenzahlen oder die hohe Inflation, besucht der Präsidentschaftskandidat der Republikanischen Partei den Präsident von Kolumbien um über Freihandelsabkommen zu sprechen. In Mexiko war dann die Einwanderungspolitik auf der Tagesordnung. Sicherlich sind diese Themen ebenfalls mit der schlechten...weiterlesen
 

McCain wird grün und strauchelt

In den letzten Tagen machte John McCain immer wieder mit neuen Aussagen zur Energiedebatte auf sich Aufmerksam. Dabei reichten die Vorschläge des Präsidentschaftskandidaten von Ölbohrungen vor den Küsten Amerikas zu Belohnungen für außergewöhnliche Erfindungen. Subventionen für die Einen, keine Unterstützung oder gar Strafen für die Anderen. Am Ende ist man mehr als unsicher für welche Politik der Republikaner stehen wird, vor allem wenn er es selbst noch nicht so genau zu wissen scheint....weiterlesen
 

Wie wichtig ist "nicht so wichtig" ?

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Das Thema Irakkrieg wird trotz der schwachen Wirtschaft, den hohen Benzinpreisen und steigenden Arbeitslosenzahlen in der kommenden Präsidentschaftswahl ein zentrales Thema sein. Unter der Woche saß der Republikanische Präsidentschaftskandidat, John McCain, in den Studios des meistgeschauten Morgenprogramm der Nation, der Today Show auf NBC, und begann seine Antwort auf die Frage nach einem Abzugsdatum für die Soldaten im Irak mit den Worten: „das ist nicht so wichtig.“ Was folgte war ein...weiterlesen
 

Eine Kampagne der besonderen Art

  Während seine Gegner immer noch durch die Provinz tingeln um in diesen Tagen die Wähler in Kentucky und Oregon zu überzeugen, kann die Republikanische Nominierung, John McCain , bereits auf den Gästestühlen der landesweit ausgestrahlten TV-Shows Platz nehmen. Er steht so über den Kleinigkeiten der Alltagsdebatten und kann sich auf eine nationale Wahlkampagne konzentrieren, ohne dabei von den Medien aufgefressen zu werden. Der älteste Kandidat im Feld hat nämlich eines schnell verstanden: Um...weiterlesen
 

WestSite on the Road - Teil II

Download der Original-Datei (.mov, 87.6 MB)   Teil I der Serie befindet sich hier.   Vom 1. bis 17. März diesen Jahres reiste ich entlang der Ostküste der USA um vor Ort mehr Hintergründe zur aktuellen Wahl zu erfahren. Von New York über Washington, Providence, Boston und zurück, hielt ich meine Gedanken in Bild und Ton fest. Hier also der zweite Teil meiner Mini-Serie.   Wie immer gibt es Teil III der Folge bereits nächste Woche. Viel Spaß beim anschauen und kommentieren. weiterlesen
 

WestSite on the Road - Teil I

Download der Original-Datei (.mov, 73.4 MB)   Vom 1. bis 17. März diesen Jahres reiste ich entlang der Ostküste der USA um vor Ort mehr Hintergründe zur aktuellen Wahl zu erfahren. Von New York über Washington, Providence, Boston und zurück, hielt ich meine Gedanken in Bild und Ton fest und präsentiere nun den ersten Beitrag einer mehrteiligen Serie.   Die nächste Folge gibt es schon nächste Woche, aber jetzt erstmal viel Spass beim anschauen und kommentieren. weiterlesen
 

Ein Mann für sein Land

Manchmal kann man versuchen Dinge zu beschreiben und läuft dabei Gefahr sie nicht vollkommen wieder- zugeben. In seltenen Momenten brauch man sie lediglich zu zeigen - in diesem Fall den Werbespot von John McCain , seinem ersten für die Hauptwahl gegen seinen Gegner aus der Demokratischen Partei. Mit diesem Spot wird deutlich warum der Senator aus Arizona im November eine mehr als gute Chance haben wird zum 45. Präsidenten der USA gewählt zu werden. Es beschreibt genau jenes...weiterlesen
 

2 Fragen, 2 Antworten

John McCain Barack Obama Hillary Clinton Rede George W. Bush Sind alle Demokraten zufrieden wenn es ihr Kandidat am Ende nicht schafft? Gallup Mitt Romney Mike Huckabee   weiterlesen
 

Alle Jahre wieder

Ralph Nader kann es einfach nicht lassen. - Ralph Nader zeigt, dass die USA nicht nur aus Demokraten und Republikanern bestehen kann oder darf. Das sind meistens die Argumente von beiden Seiten, wenn Nader mal wieder seine Kandidatur zum Präsident ankündigt – so geschehen am Sonntag bei NBC’s „Meet The Press“. „Dissens ist der Ursprung von Fortschritt; und in diesem Sinne kandidiere ich als Präsident der Vereinigten Staaten,“ sagte Nader in der Fernsehshow von Tim Russert. Er wurde...weiterlesen
 

Wie vereint man eine Partei?

Die Republikanische Partei hat nach etwa einem Monat ihren Spitzenkandidaten gefunden, während die Demokraten noch wochenlang nach ihm oder ihr suchen werden. John McCain setzte sich gegen den Helden von New York, Bürgermeister Rudy Giuliani , durch; ließ den Konservativen TV-Star Fred Thompson hinter sich, und nicht zuletzt den Multi-Millionär und erfolgreichen Geschäftsmann Mitt Romney . Der Priester Mike Huckabee ist zwar noch im Rennen, hat mathematisch aber keine Chance mehr auf...weiterlesen
 

Das Rennen kommt in die Hauptstadt

Wenn es darum geht wer denn der nächste Präsident des Landes wird, rückt die Amerikanische Hauptstadt erst wieder am 20. Januar 2009 in den Mittelpunkt des Geschehens. An diesem Tag wird der 44. Präsident die Pennsylvania Avenue herunterfahren um vor dem oben abgebildeten Capitol seinen Schwur abzulegen. Ob es dann zum ersten Mal ein Afroamerikaner, eine Frau, oder doch ein Kriegsveteran ist, wird sich noch zeigen. An diesem Dienstag jedoch sind die Bewohner der Stadt, und ihre Nachbarn in...weiterlesen
 

Michigan entscheidet: Das Rennen bleibt offen

Wenn vorher schon keiner wusste, wer von den Republikanischen Kandidaten einen Vorteil haben könnte: nach der Wahl in Michigan ist das Rennen um die Nominierung der Partei offener als je zuvor. Was waren die Vorraussetzungen: John McCain zog von New Hampshire nach Michigan als der große Gewinner, der Mann mit dem meisten Schwung. Mitt Romney auf der anderen Seite musste in seinem Heimatstaat endlich beweisen, dass er eine wichtige Wahl gewinnen kann. Mike Huckabee kam in den...weiterlesen
 

Wahltag in Michigan

Heute Nacht deutscher Zeit schließen in Michigan die Wahllokale. Und weil ich morgen an dieser Stelle eine detaillierte Analyse des Ergebnis abgeben werde, hier zunächst nur ein paar Bemerkungen: 1. In letzter Zeit berichtete die Presse vermehrt, dass die Wirtschaft das neue Topthema unter den Wählern wäre, und sich die Kandidaten dementsprechend angepasst haben. Wenn man allerdings das Thema Irak mit dem Thema Terrorismus als „Nationale Sicherheit“ zusammenfasst, so überwog dieses unter...weiterlesen
 

Gesucht: Der Spitzenkandidat

Drei Vorwahlen, drei Sieger, und immer noch haben mindestens fünf Kandidaten reelle Chancen auf die Nominierung ihrer Partei. Anders als bei den Demokraten ist das Rennen der Republikaner trotz der ersten Wahl-Ergebnisse immer noch undurchsichtig und das liegt vor allem an den unterschiedlichen Strategien der Kandidaten. Mitt Romney geht dabei den eher klassischen Weg in einer Vorwahl-Saison. Da die Staaten nicht am selben Tag, sondern verteilt über mehrere Monate ihre Stimmen abgeben, war...weiterlesen
 

Der Schutzwall mit Namen New Hampshire

  Im Januar 2007 sahen es die Experten genauso voraus: Hillary Clinton gewinnt die Vorwahl der Demokraten in New Hampshire, John McCain wird dort Sieger der Republikaner. Die zweite, bzw. dritte Vorwahl beider Parteien sollte einen Schutzwall für die etablierten Senatoren Clinton und McCain darstellen. Egal wie die vorherigen Abstimmungen in Iowa und Wyoming abliefen, sollte diese Wahl ihnen hingegen sicher sein und sie damit zur Nominierung führen. Ergebnisse wie am letzten Wahlabend...weiterlesen