Knapp zwei Monate sind es noch bis zur Kommunalwahl. Zeit zumTäumen bei der CDU. Deren NRW-Generalsekretär Hendrik Wüst hat heute in Düsseldorf seiner Partei die Marschrichtung vorgegeben und das Wunsch-Wahlergebnis definiert. Das heißt für den 30. August: "40 plus x".
Noch traumhafter wäre, wenn die CDU dieses Ergebnis auch in punkto Wahlbeteiligung ansetzte. Da aber haben alle Parteien noch richtig viel Überzeugungs-Arbeit zu leisten.
Wahlkampf ist keine Zeit zum schwarz sehen. Optimismus ist angesagt. Nothaushalt? Milliarden-Schulden? Aber, aber, man darf die Wähler doch nicht quälen. Schon gar nicht in Hagen. Da setzt die SPD jetzt auf Schönwetter-Politik: "So schön ist Hagen" heißt die Aktion, mit der die Bezirksbürgermeister-Kandidaten zum Ferienstart an verschiedenen Stellen vor Ort mit den Wählern ins Gespräch kommen wollen.
Als Hagen-Besucher frage ich mich, an welche Orte die SPD da ziehen will. Der Ortsteil Vorhalle jedenfalls dürfte wohl nicht auf der Tourliste stehen. Mindestens. Angesichts des Hagener Haushaltslochs würde ich der SPD ohnehin vorschlagen, mehr an das Vorstellungsvermögen der Bevölkerung zu appellieren. Motto: "Mit uns wird Hagen Deine Traumstadt". Als Wahlpräsent passen würden da rosa Brillen.





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