Das Revier ist rot – und die SPD hat gestern gejubelt ohne Ende. Von dieser Stelle aus mein herzlicher Glückwunsch in die roten Rathäuser, aber eben auch an die CDU, die landesweit siegte.
Was mich hoffnungsfroh stimmt:
- Ein unsägliches Krisenmanagement in Unglücksfällen bleibt vom Wähler nicht unbestraft – siehe Köln.
- Man muss kein Lautsprecher sein und seine eigene Stadt schlecht reden, um seinen Chefsessel im Rathaus zu verteidigen – siehe Gelsenkirchen.
- Wähler geben auch den Kandidaten eine Chance, die im Schatten ihres – nicht immer ganz untadeligen – Vorgängers antreten – siehe Dortmund.
- Und ganz besonders: Der von einigen schon herbei geredete Landtagswahlsieg der CDU im kommenden Jahr ist noch keinesfalls unter Dach und Fach. Die SPD hat zumindest im Revier gezeigt, dass sie mit charismatischen, fleißigen und kompetenten Kandidaten das Rennen machen kann. Wenn die SPD es schafft, im Land den gleichen (guten) Eindruck zu erwecken wie in den Städten, muss sich Jürgen Rüttgers warm anziehen. Ein paar Monate Zeit bleiben schließlich noch.
Das war nun der letzte Eintrag im Wahl & Kampf-Blog. Ich möchte mich an dieser Stelle von Ihnen verabschieden und bedanke mich für Ihre Treue.
Herzliche Grüße
Corinna Weiß





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