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Karstadt Marathon 2009

Seit dem Wechsel von Idko zu MMP hat sich einiges getan, Positives wie auch Negatives. Da MMP sich ja auf die Fahne geschrieben hat die Zahlen der Marathonläufer zu steigern, stell ich einfach mal die Punkte zusammen:

 

Positives

  • Überarbeitung der Website
  • Ein Ziel in Essen für alle Teilnehmer
  • Kein Zielanstieg mehr (obwohl Rüttenscheid echt Klasse war)
  • Abgabe der Kleiderbeutel im Startbereich
  • Abholung der Startunterlagen im Startbereich
  • Mentorenprogramm (wie vorher)
  • Streckenkonzept mit Sehenswürdigkeiten/Landmarken
  • Kostenloser Schulmarathon

Negatives

  • Entfernung der teilnehmerstärksten HM-Strecke
  • Startzeiten der HM Strecke (zu früh)
  • Startzeiten der Marathon Strecke (zu spät – wird zu warm)
  • Zu wenig Brems- und Zugläufer (möglichst alle 15min und dann auch über 4:30 hinaus)

Was kann man also tun?

Zu der Entfernung der HM-Strecke gibt’s kaum eine Alternative. Höchstens man macht die andere HM-Strecke für diese Zielgruppe interessanter.

Die Startzeiten machen den Eindruck als wenn der Veranstalter hier von Köln und Bonn abgeschaut hätte. Allerdings gibt’s da einen Unterschied. In Köln und Bonn wird der HM vor dem Marathon gestartet und der Startpunkt beider Veranstaltung ist derselbe. Beim Karstadtmarathon liegen diese beiden Startpunkte exakt einen HM auseinander. Eine wesentlich längere zeitliche Streckensperrung wäre die Folge. Zwischen dem letzten Läufer (bei3h) des HM und dem Zieleinlauf der TOP-Läufer des Marathons ist immer noch gut eine 1h Luft, wo nichts passiert. Oder anders gesagt, wenn der TOP-Läufer den HM-Punkt passiert, dann ist der Start des HM schon über 3h her. Macht das Sinn?

Der andere Nachteil: durch den späten Start des Marathons kommen die meisten Marathonläufer in die Mittagssonne und weit darüber hinaus. Anfang Mai kann es schon ganz schön warm werden. Ist auch anders als in Köln und Bonn, da später im Jahr bzw. früher (andere Temperaturen).

Wenn man also beide Veranstaltungen gleichzeitig z.B. um 9:00 Uhr startet, ist die Zeit der Streckensperrung viel kürzer. Das ganze ist auch für die Zuschauer schöner, da auf der Strecke mehr los ist, vor allem ab dem HM. Die TOP-Läufer werden mit den 2:10 HM-Läufern ins Ziel kommen. Ab dem HM werden dann die Marathonis unter 3h mit den HM-Läufern gemeinsam auf der Strecke sein. Aber mal ehrlich, unter 3h sind nur eine Handvoll Läufer, keine 50. Das sollte kein großes Problem sein. Den Zielbereich könnte man in zwei Bereiche aufteilen, einen für die Marathonis und einen für die Halbmarathonis, bei zeitversetztem Start auch mit zwei Uhren.
Bei den Brems- und Zugläufern ist noch einfacher. Davon gibt’s genügend, einfach ansprechen (ggf. auch mal auf Mails antworten). Das Angebot auf alle 15min ausweiten und nach hinten raus bis min. 5:00h und ggf. auch eine Schlussläufer einsetzen (rote Laterne). Wenn diese Läufer noch aus der Region sind, könnten diese auch noch ein wenig zu den Örtlichkeiten erzählen im Sinne von „Das Ruhrgebiet laufend erleben“. Lässt sich auch prima vermarkten und sorgt für weitere Anmeldungen. Die Kosten sind doch wirklich geringfügig, oder?

Ich bin immer noch für diese Veranstaltung, aber ich kenne viele Läufer die an einen langfristigen Erfolg zweifeln. Bis jetzt ist der Funke noch nicht übergesprungen. Kaum einer sagt „Da muß ich dabei sein“. Zumal es im Umkreis ja auch jede Menge andere gute Marathonläufe gibt.

 
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