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Der Schrank ist voll

Heute beim Aufräumen meines Schranks( was tut man nicht alles wenn man krank ist),

bin ich auf ein echtes Läufer(innen) und Triathlet(innen) Problem gestossen. Der Schrank ist voll! Nun ist das sicher auch für nicht Sportler kein unbekanntes Problem. Aber da gibt es Ebay, Bethel, das Rote Kreuz, Bodo oder auch einfach nur den Altkleidercontainer.
Das kommt aber doch für meine tapfer erlaufenen Finishershirts nun nicht in Frage.
Außer das die meisten Stücke überteuert mit der Anmeldung bezahlt wurden, sie haben ja auch einen unschätzbaren idellen Wert. Man gehört zum Kreis der Auserwählten.

Ok, die meisten Schätzchen sind als Frau nun gar nicht so einfach zu tragen. Es gibt keine Anlässe. Einmal zum Finisheressen nach dem Lauf und ansonsten mal für die Bergtour oder zum Training. Die Baumwollshirts werden von mir sogar nur als Nachtwäsche gebraucht. (Sport macht ja bekanntlich sexy). Mein Mann hat sich daran gewöhnt neben der Finisherin des Zugspitzarenalaufs 2008 zu schlafen.

Aber nach 5 aktiven Lauf-und Triathlonjahren habe ich etwa 100 Shirts. Ok, ein paar habe ich weggegeben. Wahrscheinlich laufen inzwischen ein paar arme Menschen irgendwo mit dem T-shirt Radevormwald Stadtlauf 2004 herum. Und würden sich vielleicht schüttlen, wenn sie wüssten, dass die Exbesitzerin 71 min für die 10 km benötigt hat.
Aber bestimmte Shirts kann man doch nicht weggeben. Der erste Marathon, der erste Triathlon, Berlin, Duisburg (etwa 10 verschiedene Shirts), Baldeneysee, Zugspitz, Gletscher, Essen, Dreiländer. Alles so schöne Erinnerungen.

Und nichts macht sich doch besser als wenn bei der Arbeit unter der Jacke ein paar Buchstaben hervorblitzen und man auf Nachfrage sagen kann: Ach ist nur ein altes Finisher Shirt....

 

 
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