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Der bergische Hammer-warum man bei solchen Namen stutzig werden sollte!

Ich wollte einfach gerne noch einen Triathlon in diesem Jahr absolvieren. Also habe ich versucht in der Nähe einen Startplatz über Erdinger alkoholfrei zu ergattern. Das ist  mir auch gelungen. Wuppertaler Crosstriathlon heißt das ganze und hörte sich gut an und ist auch eine tolle Veranstaltung. Erster Schreck, man hatte mich über die olympische Distanz angemeldet. Da ich aber erst vor 4 Wochen wieder mit dem Training begonnen hatte, habe ich mich ganz schnell vom bergischen Hammer aufs bergische Hämmerchen umgemeldet. Bei wunderschönem Triathlonwetter begab ich mich also zur Müllverbrennungsanlage in Wuppertal Kühlenhahn. Ich war fit, etwas zu wenig schwimmtrainiert, aber ich war ja im Urlaub viel geschwommen  und 500 m gehen ja.

Die Leute waren sehr freundlich. Anmeldung, einchecken alles ganz problemlos und sehr hilfsbereit. Es wurde in 6 Startgruppen gestartet. Ich war Startgruppe 3. Das war mir sehr lieb, dann fällt es nicht so auf wenn man letzte ist. In der Auschreibung stand, dass 400 m vom Schwimmbad in die Wechselzone zu laufen sind. Also beschloss ich meine Badeschuhe mit ins Schwimmbad zu nehmen. Unsere Startgruppe ging los zum Schwimmbad. Ich ging um die Müllverbrennungsanlage herum und erwartete das Schwimmbad. Ich sah nichts. Also fragte ich meinen Nebenmann. Der zeigte etwa 150 m steil bergab. Dort lag ein idyllisches Waldbad. Ich ahnte, dass die 400 m Fußweg zum Schwimmbad etwas steiler waren. Das Schwimmen lief so mitelprächtig. Das hoch "gehen" mit Badeschlappen eher schleppend. Nun also aufs Mountainbike. Anfangs lief es noch ganz gut. Aber es waren zum Teil enge Abfahrten und steile Auffahrten . Was soll man aber sonst erwarten beim Crosstriathlon. Die Strecke war gut abgesperrt und meistens auch mit Streckenposten versehen. Leider ist es mir trotzdem gelungen mich  zu verfahren. An einem Weg war das Absperband abgerissen worden. Leider habe ich das erst zu spät gesehen. Nach langer Zeit vermisste ich dann Wegweiser und Hinweise. Zurück auf der Strecke wurde ich von den ersten aus Startgruppe 4 überholt.

Zum Glück mussten die zwei Runden fahren. Als Allerletzte erreichte ich nach 18km Radfahrt, damit fast 4 km Umweg die Wechselzone. Ich überlegte kurz ob ich aufgeben

sollte und entschied mich dann aber dafür diese lächerlichen 5km auch noch zu laufen.

Das Streckenprofil der Laufstrecke war auch relativ anspruchsvoll. Die wenigsten schafften es ohne Berggehpause die Runde zu bewältigen. Aber egal ich bin angekommen. Verpflegung und psychische Betreuung war auch im Ziel 1a. Das wunderschöne neongelbe Langarmfinishershirt werde ich sicher mit Stolz tragen. Schließlich ist da ja niergends vermerkt, dass ich einen halben Tag gebraucht habe und Letzte geworden bin. Nächstes Jahr sicher wieder und dann kenne ich ja den Weg und kann mich nur verbessern.

 
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