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15. Maratona di Roma

Sonntag 22. März 2009 06:00h früh - mein Wecker klingelt.

 

Eine kurze Nacht - bis 2 Uhr meldet sich alle 5 Minuten eine Alarmanlage - an schlafen nicht zu denken.

 

Ich ziehe meine Laufsachen an und gehe zum Frühstück - dort sitzen schon ganz viele andere leuchtend orange - und noch ein paar andere Läuferinnen / Läufer.

 

Gegen 7:15h laufen wir zur Bushaltestelle. Es ist recht windig - 4 Grad - die dreiviertellange Hose war eine gute Wahl.

 

Ob der Bus um 7:28h fährt ? Es gibt keine Fahrpläne und Auskünfte sind nicht nicht immer verlässlich. Er fährt - recht zügig durch die leeren Straßen bis nichts mehr geht.....

 

Der Aufbau eines Flohmarktes löst ein Verkehrschaos aus. Nach gut 5 Minuten geht es aber weiter. Am Termini ( Hauptbahnhof ) steigen wir in die U-Bahn um. Nach 3 Haltestellen haben wir den Startbereich erreicht.

 

In großen mit den jeweiligen Startnummern beschrifteten LKW geben wir unserern blauen Marathona di Roma Rucksack ab. ( den gab es von Asics - sei Dank !!! - kostenlos mit den Startunterlagen )

 

Im Getümmel verlieren wir uns aus den Augen - die meisten finden wir aber an den Dixi Klo`s wieder.

 

In welchem Startblock starten wir ? Ich dürfte eigentlich in C starten - überlege aber aufgrund meiner Verletzung ( siehe mein Blogbeitrag "Meidet diesen Ort" ) in D zu starten. Thomas, Klaudia und ich gehen dann doch nach C.

 

Gegen 9:10h bricht dann der Startblock D von hinten in unseren Startblock ein - die meinen wohl mit den Afrikanern in A starten zu können.

 

Thomas ( vor 3 Wochen am Meniskus operiert ) und ich bleiben locker - gegen 9:15h starten wir dann endlich. Die ersten Kilometer ist an laufen kaum zu denken - schlechte Straßenverhältnisse ( grobes Kopfsteinpflaster ) und Läuferinnen / Läufer satt .....

 

Also schwimmen wir mit der Masse - hoffen immer unsere "Hauptstreitmacht" in D überholt uns schon irgendwann. Ich mache viele Bilder - genieße die tollen Aussichten ( sonst sehen das nur die Auto`s ).

 

Nach 15 Kilometern laufen wir in Richtung Außenbezirke. Alle 5 Kilometer ( ab Kilometer 5 ) gibt es zu trinken ( Wasser und Bauchschmerzen flüssig ) - alle 5 Kilometer ab Kilometer 7,5 gibt es Schwämme ( immer neu ) aber eben kein trinken.

 

Die Sonne scheint und scheint - ich bin froh das Thomas und ich eine Kappe auf haben.

 

Viele haben mal wieder versäumt rechtzeitig zu trinken - die ersten stehen und kotz.. bei Kilometer 18.

 

Den Halbmarathon erreichen wir in etwas über 2 Stunden - kurz danach finden wir endlich die ersehehnten Büsche :-) ......

 

Links steht Sigrid - geht es ihr nicht gut. Nein sie ist nur zu warm angezogen - aber zieht sich lieber alleine aus :-)

 

Bei Kilometer 26 geht es dann endlich wieder in Richtung Stadt - bei Kilometer 25 gab es übrigens neben Wasser und Bauchschmerzen flüssig auch Stücke Apfel / Orange und "Staubkekse".

 

Aber mit viel trinken - ich habe auch eine 0,5l Trinkflasche am Gurt dabei schmecken die ganz gut.

 

Je näher wir dem Centrum kommen desto enger werden die Straßen. Viele Läuferinnen/ Läufer gehen - oder laufen monoton sturr geradeaus. In der Menge imm wieder Kellner , Fußgänger und Römer zu Rad.

 

Die denken anscheinend wer 42,195km laufen kann kann auch ausweichen. Einige können das aber nicht mehr. Schon böse einen Marathon beenden zu müssen weil man angefahren wird.

 

Kurz nach Kilometer 30 holen wir Brigitte ein. Die meisten sind wohl in C - vor uns gestartet - also ganz umsonst getrödelt.....  Nein nicht getrödelt - langsam und mit Genuß gelaufen.

 

Wo sind eigentlich unsere Raketen Fans ???? Endlich ein aufgeblasenes Pepsi Tor - sicher gibt es jetzt Cola ( von dem ganzen Wasser / Bauchschmerzen flüssig ) ist mir schon ganz flau im Magen.

 

Zu früh gefreut - keine Cola !!!!  Aber dann steht Christiane da mit einer 0,5l Flasche. Die teilen wir brüderlich am nächsten Trinkstand. Nicht aus der Pulle - nein aus Bechern !

 

Am Ende dann bei Kilometer 41,5 geht es noch einmal gut bergauf - Pflastersteine satt - sicher hätte man auch ein flacheres Ende finden können.

 

Thomas merkt sein Knie - so gehen wir am Berg. Zum Zielfoto laufen wir natürlich.

 

In gut 4:31h sind wir im Ziel. Dort gibt es eine tolle Medallie - und ein Wellcome Package. Zu früh gefreut - in der Tüte 0,5l Wasser , 0,5l Bauschmerzen flüssig und ein Apfel.

 

Wie gut das ich Cola in meinem Rucksack habe. Gegenüber ist auch ein Kiosk - da lacht das Finisher Herz :-)

 

Alle 16 Borbecker Raketen kommen gesund ( Daniel hat einige böse Blasen ) ins Ziel.

 

Viele laufen Bestzeit.

 

Thomas hat es seinen Meniskus ich den beiden Schäferhunden von Sauer.... gezeigt. Man muss es nur wollen !!!!

 

 

Nach dem Marathon ist vor dem nächsten Marathon. Am 17. Mai laufe ich dann - sicher mit viel mehr Stimmung an der Strecke - von Oberhausen nach Essen.

 

 

Gruß

 

Gerd

 

 

 
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