Im Land der blauen und der weißen
gibt es einen Kicker, Rafinha geheißen.
Dieser Typ, der ist ein Mann,
den niemand so recht leiden kann.
Mit Brasilianern verbindet man so Allerlei,
Hacke-Spitze-eins-zwei-drei,
Doch dieser hier, zu jeder Zeit,
fällt auf durch Hinterhältigkeit.
Mal tritt er nach, mal schlägt er zu,
lässt fremde Trikots nie in Ruh'.
Doch schmeckt er selbst die Medizin,
sinkt er vom Blitz getroffen hin.
Dem DFB ist's einerlei,
doch jetzt ist Schluss mit Heulerei.
Und mit Applaus und mit Frohlocken
gibt’s für den Nager auf die Socken.
Freitag ist wieder Derbyzeit
und jeder Borusse steht bereit.
Der ganze Gästeblock erbebt,
wenn er den Schlusspfiff nicht erlebt.
Und wenn der Arzt die Schenkel schient,
die Ratte kriegt, was sie verdient.
Das ist zwar grobe Unsportlichkeit,
doch sein wir ehrlich – es wurd Zeit.
Gedicht an Rafinha
von schwatzgelb.de am 18.02.2009, 0 Kommentar, Permalink, Trackback URL





0 Kommentar