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Die Wahrheit über Müllers Rauswurf

Am Montag endete das Engagement von Andreas Müller bei unseren geliebten Nachbarn in der Emscherzone. Aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr schwatzgelb.de von einer Begebenheit auf der BVB-Geschäftsstelle.

 

Montag Nachmittag 13.15 Uhr im Büro von Aki Watzke.

 

Die Tür geht auf und ein atemloser Susi Zorc kommt herein gestürmt.

 

Aki: Mensch, Susi, du hast aber ein Tempo drauf. So aufgedreht kenn ich dich nur, wenn Werder überteuerte Ersatzspieler auf den Markt schmeißt.

 

Susi: Nene, Boss. Kam gerade im Radio - die haben IM Blaukraut rausgeschmissen.

 

Aki: Waaaaaaaas?

 

Das Telefon klingelt - Vorwahl Gelsenkirchen.

 

Aki (mit verstellter Stimme): Zahnarztpraxis Erlinghausen.

 

Anrufer: Hier ist IM Blaukraut.

 

Aki: Alles klar, Andi. Wir können offen reden. Sonst ist nur Susi hier bei mir.

 

IM Blaukraut: Ich denke mal, ihr habst schon mitbekommen. Der Schnusenberg hat mir gerade die Papiere in die Hand gedrückt.

 

Aki: Herrgott, der Schnusi. Der Saftsack geht mir gehörig auf die... ähm... Nerven. Gerade wo es so gut lief.

 

IM Blaukraut: Tut mir echt leid, Boss. War aber leider nicht mehr zu verhindern. Ich glaub, mit dem Rutten und dem Engelaar hab ichs etwas übertrieben.

 

Aki: Nix da. Andi, du hast nen tollen Job gemacht. Mach dir mal keine Vorwürfe. Du hast mehr erreicht als wir uns vorgestellt haben.

 

IM Blaukraut: Aber so kurz vorm Ziel...

 

Aki: Hör mir mal zu und beantworte mir ein paar Fragen. Wieviele Millionen habt ihr über die Champions-League eingenommen?

 

IM Blaukraut: Puh. Grob übern Daumen würd ich mal so 40 schätzen.

 

Aki: Und wieviel hast du davon wieder ausgegeben?

 

IM Blaukraut: Mit der letzten Rate an die Käsköppe und die ganzen Berater dürften das mal locker 50 gewesen sein.

 

Aki: Wieviele Titel haben die Blauen in der Zeit gewonnen?

 

IM Blaukraut: Hömma, natürlich keinen.

 

Aki: Und wieviele deiner Einkäufe haben ihren Wert gesteigert?

Beide lachen lauthals.

 

IM Blaukraut: Naja, ich sehs ja ein. Aber ich war fast fertig und hatte richtig Spaß bei der Sache.

 

Aki: Mach dir keinen Kopf drüber. Du warst jeden Euro wert. Wie besprochen, du machst jetzt erstmal locker Urlaub auf unsere Kosten und anschließend bring ich dich bei Rot-Weiß Erlinghausen unter. 10.000 € netto, du gibst den Frühstücksdirektor und hälst ansonsten die Schnauze.

 

IM Blaukraut: Ok, bis demnächst. Ich schick euch beiden auch 'ne Ansichtskarte von den Malediven.

 

Es wird aufgelegt.

 

Aki guckt durch die Tür und ruft zur Vorzimmerdame:

 

Hör mal auf, da mit dem Volke rumzuschwätzen und hol mir mal den Andi Möller ans Telefon.

 

Susi: Andi Möller?

 

Aki: Denk doch mal mit Susi. Das ist der nächste logische Schritt. Die Blauen müssen dank Blaukraut jetzt ordentlich sparen. Und beim Möller müssen die da nur mit Edding aus dem ü ein ö machen und sparen sich ein neues Türschild.

 

Susi: Man, man, man Aki - du hast echt den Durchblick.

 

Das Telefon klingelt erneut.

 

Aki: Ja bitte?

 

Anrufer: Hier ist IM Taschentuch. Ich dachte schon, ihr hättet mich hier in der hessischen Einöde für immer geparkt.

 

Aki: Andi, wie oft hab ich dir gesagt, dass so ein Schläfer Geduld haben muss.
Ich hätte da einen Job für dich.

 

IM Taschentuch: Ich höre.

 

Aki: Also, du brauchst eigentlich nur zwei Dinge. Erstens die Nummer vom Schnusenberg.

 

IM Taschentuch: Kein Thema. Die hab ich. Und das zweite?

 

Aki: Die Telefonnummer von Ailton.....

 

To be continued......

 
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