So wie jeder andere Fachbereich auch hat der Schachsport seinen eigenen Wortschatz für unterschiedliche Situationen. Die verschiedenen Figuren haben nicht nur ihren Eigennamen, sondern auch zahlreiche Synonyme, nach denen sie benannt werden. In einer nicht repräsentativen Umfrage, die ich mal auf meinem anderen Blog geführt habe, haben die Leser gängige Begriffe und Neologismen für die Schachfiguren genannt. In dieser Folge möchte ich das Ergebnis zur Figur Bauer nicht vorenthalten.
Synonyme für die Figur Bauer:
Holzkopf, Holzknüppel, Prügelknabe, Gabelfrühstückliebhaber, Furchtlos, Holzknabe, Seelenträger, Elementarstück (kein -teilchen!!), Pfähler, Holzpfahl, Grünschnabel, Tunichtgut, Partieretter (nicht nur beim Blitzen!), Landwirt, Philidor´s Finest, Lockspeise, Pfahl im Fleische, Mr. Houdini (welche Figur kann sich schon in jede beliebige andere verwandeln? - nur dieser kleine, “unbedeutende” Stein!), Infantrist, Proletarier, Grabenkrieger (er lauert hinter der Blockade auf den Durchbruch), Palisade (schließlich ist er im Verbund auch eine Art Festung), Mittel zum Zweck, Opfer, Todgeweihter, Vergifteter, Hänger (kommt leider vor, wenn sich eines dieser kleinen, schwachen Geschöpfe verirrt hat), Leibwächter (des Königs), Diemer´s Geschenk, Dickschädel, Mops, Farmer, Linienöffner, Vorhut (schwächt die gegnerische Königsstellung, damit die Figuren nachsetzen können), widerlicher kleiner Knirps (gegnerischer Bauer, der einen die Partie kostet), Stürmer, Kettenglied, verkappter Transvestit (träumt davon, sich in eine Dame zu verwandeln), Zwerg, Kanonenfutter, Halbwüchsiger, Gnom, Sturkopf (latscht nur geradeaus, daher auch “restless legs”), Underdog, Winkelried (nach jenem Schweizer, der 1386 unter Opferung seines Lebens eine Bresche in die Front der habsburgischen Ritter schlug), garbage, wegdamit, störtnur, Knopf, The fools curse, Breschen-Drescher, Möchtegern-Mutant, Zugzwangs-Zuseher.
To be continued...





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