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Neue Regeln greifen

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Vor der Schacholympiade in Dresden gab es, insbesondere wegen dieser Regeländerungen, einige Diskussionen:

1. Vor dem 30. Zug darf kein Remis vereinbart werden.
2. Die Spieler müssen pünktlich zu Partiebeginn am Brett anwesend sein, ansonsten werden sie genullt.

 

Vier Runden vor Schluss kann schon konstatiert werden, dass sich Spieler und Verantwortliche gut darauf eingestellt haben. Die meisten der Partien, die vor dem 30. Zug endeten, endeten entweder weil ein Spieler gewann oder durch dreifache Stellungswiederholung. Wenige Partien endeten Remis, weil sich die Spieler im herkömmlichen Sinne darauf einigten, doch in diesen Fällen wurde ein Auge zugedrückt, weil es sich meistens um eher schwächere Spieler handelte.

Vor der Olympiade fragten sich nicht wenige, wie die Organisatoren es schaffen möchten ca. 1300 Spieler pünktlich an die Bretter zu bringen. Durch einen separaten Eingang ist diese Regelung sehr einfach in die Praxis umgesetzt worden. Nach acht Runden kann man die Partien, in denen die Schiedsrichter einen Spieler nullten, weil er zu spät kam, an einer Hand abzählen. Ein erstaunlicher Erfolg.
Für die Fotografen ist diese Regelung übrigens ein Segen. So haben sie ca. 45 Minuten Zeit, offiziell nur zwischen 15.00 und 15.15, die Spieler zu fotografrieren, die frühzeitig in die Halle trudeln. 

 

 
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