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Ach Kuba

Heute begann die 44. Auflage des Capablanca Memorials in Havanna. Das traditionelle Schahchfestival, dem dritten Schachweltmeister Jose Raul Capablance gewidmet, ist aufgeteilt in einer Elite-, Premier-Gruppe und einem Open. Da Kuba auch unter Schachspielern ein sehr beliebtes Reiseziel ist, schrieb ich in meinem besten Spanisch jahrelang die Organisatoren an, um einen der wenigen Startplätze für Ausländer zu ergattern. Ich wurde immer auf die nächste Auflage vertröstet, bis ich plötzlich ohne mein Zutun dann doch eingeladen wurde. Dumm nur, dass ich gerade in dem Jahr meine Magisterarbeit schrieb. Einen weiteren Anlauf mitzuspielen, habe ich danach erstmal sein lassen. Der Mai bietet auch hierzulande gute Turniere.

In der Elite-Gruppe nehmen neben den besten Kubanern Leinier Dominguez und Lazaro Bruzon die Russen Artyom Timofeev und Boris Savchenko sowie die zwei deutschen Großmeister Georg Meier und Igor Khenkin teil. Etwas unausgewogen vielleicht, aber man kann es auch als Dreiländerkampf ansehen. In der ersten Runde spielten die jeweils aus den selben Ländern stammenden Spieler kurzzügig Remis, wie man hier einsehen kann. Auf der langsam ladenden Turnierwebseite werden leider etwas wenig Informationen dargeboten und die Partien der ersten Runde konnte ich auch nicht auftreiben. Ich hoffe, dass sich das in den nächsten Tagen ändern wird, so dass ich auch etwas Schachliches über dieses Turnier präsentieren kann.

 
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