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Sophie Wepper: Sie ist ein Hasenfuß!

In ihrer Krimi-Reihe „Mord in bester Gesellschaft“ (ARD) ermittelt Sophie Wepper (29) als Alexandra an der Seite ihres Vaters Fritz Wepper (70). Dabei hat sie vor nichts und niemandem Angst und stellt sich mutig den gruseligsten Situationen. Doch im wahren Leben ist die gebürtige Münchnerin da ganz anders. Im Interview stellten wir sie in den Fragen vor die Wahl: A oder B? Ihre Antworten überraschten die Wahl-Berlinerin anschließend selbst!

Krimi oder Liebesfilm?

Eigentlich gucke ich lieber Krimis. Allerdings war als kleines Mädchen natürlich „Pretty Women“ mein großer Favorit! Der Sonntagabend ist für den „Tatort“ reserviert und nicht für Rosamunde Pilcher. Thriller oder gute Krimis sind meins, dabei fange ich schon früh an, mich zu gruseln. Ich halte dann immer meine Hände vors Gesicht und gucke durch die gespreizten Finger hindurch. Eigentlich bizarr, wenn man es sich genau überlegt…

Mut oder Sicherheit?

Ich glaube, ich bin leider nicht der mutigste Typ, sondern eher ein kleiner Hasenfuß.
Ich begebe mich nicht wirklich gerne in gefährliche Situationen und wäge Gefahren und Risiken ab. Aber wenn es um Entscheidungen im Leben geht, bin ich wiederum erstaunlich mutig. Allerdings können mich Entscheidungen auch sehr quälen. Besonders, wenn mein Bauchgefühl das eine sagt und der Kopf das andere.  Aber lustigerweise habe ich mich relativ schnell dazu entschlossen, nach Berlin zu ziehen. Die Stadt hat mich immer schon interessiert.

Neugierde oder Vertrauen?

Ich bin ein neugieriger Mensch. Mich interessieren neue Dinge und ich bin schnell zu begeistern. Obwohl, man braucht glaube ich, beides. Man hat sein Sicherheitsnetz aus Freunden und wenn man ein gefestigtes soziales Netzwerk hat, ist man geschützt und wird nach Problemen wieder aufgefangen. Das ist dann eine gute Voraussetzung, um neugierig in die Welt zu gehen.

Berühmt oder normal?

Ich empfinde mich nicht als berühmt, das reizt mich am wenigsten an meinem Beruf. Im Gegenteil, es schreckt mich eher ab. Ich fände es super, wenn man den Beruf des Schauspielers im Stillen ausüben könnte, aber das geht ja nicht.

Berlin oder München?

München ist meine Heimatstadt und dort sind meine Wurzeln. Berlin ist meine neue Wahlheimat und macht inzwischen immer mehr Spaß. Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich hier Zuhause gefühlt habe, es war nicht so einfach, wie ich mir das vorgestellt habe. Es ist eine Umstellung, wenn man seinen Freundeskreis zurücklassen muss und sich einen neuen aufbauen muss. Aber ich bin oft in München, nicht nur wegen der Dreharbeiten, sondern auch wegen der Familie.

Was Sophie Wepper über „wilde“ Ehe, Treue und das Kinderkriegen denkt, steht in der nächsten ECHO DER FRAU. Sie erscheint am Mittwoch, 7. September 2011. 

Foto: dapd

 
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