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Robbie Williams: Nur ein paar Sekunden!

Das Gedränge ist groß, Platz ist so gut wie keiner vorhanden. Der Himmel hat seine Schleusen geöffnet, es regnet in Strömen. Selbst für einen Superstar wie Sänger Robbie Williams (37) macht der liebe Gott keine Ausnahme.

 

Seit Tagen fiebert meine Kollegin DEM Treffen des Jahres entgegen. Damals, vor 17 Jahren, wäre es die Erfüllung ihres Jugendtraumes gewesen, höchstwahrscheinlich wäre sie alleine bei dem Gedanken in Ohnmacht gefallen: einmal Robbie Williams treffen! Der „Take That“- Star, der sich 1995 im Streit von der Band trennte, ließ schon immer Mädchenherzen höher schlagen. Jetzt war er in München, um bei der Deutschland-Premiere des Kino-Films „Cars 2“ Werbung für seinen Filmsong zu machen.

 

Doch im Jahr 2011 ist alles anders. Meine Kollegin ist älter geworden. Nur einmal mit ihm sprechen, das würde ihr inzwischen schon reichen. Doch ein Spaß wird es nicht. Die Journalisten sollen in so genannten „Käfigen“ untergebracht werden. Es erinnert an eine Zirkusvorstellung mit Tigern, abgeschirmt, aber für jeden präsent – ein ziemlich abschreckender Gedanke. Aber meine Kollegin zieht hochmotiviert von dannen.

 

Dann der Schock, das mit den Käfigen war nicht übertrieben. So eng ist es dort, dass die Fotografen in einem Pulk gedrängt stehen, kaum Platz zum Atmen ist. Die schreibenden Journalisten haben etwas mehr Platz, aber nicht viel. Nachdem diverse Promis - und auch normale Kinobesucher - über den roten Teppich stolziert sind, kommt er, der Star des Abends.

 

Doch Robbie Williams hat kaum Platz auf dem roten Teppich, zu viele andere Menschen stehen noch dort herum. Panik bei den Fotografen bricht aus. Sie werden in den „Käfig“ ihrer Kollegen gelassen. Das führte dazu, dass diese selber nichts mehr sehen. Ellenbogen werden ausgefahren, der Umgangston wird rauer. 

 

Aber meine Kollegin gibt nicht auf, kämpft sich nach vorne – und bekommt Robbie vor ihr Diktiergerät! Endlich gibt er ihr die heiß ersehnten Antworten. „Für diese paar Sekunden hat sich die Nässe, die Kälte und das lange Warten im „Käfig“ mehr als gelohnt“, erzählt sie am nächsten Tag mit einem glücklichen Lächeln. Vielleicht hat sich in den letzten 17 Jahren doch nicht so viel geändert...

 

Was der Sänger ihr verraten hat und welche Pläne er für die Zukunft hat, steht in der nächsten ECHO DER FRAU. Sie erscheint am Mittwoch, 3. August 2011.

 

Foto: imago

 
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