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Hendrik Hey: Einsam im südafrikanischen Krüger Nationalpark!

Wie funktioniert ein Spezial-Kran, warum gibt es Wetter und wie grillt Mann richtig? Mit einfachen Worten und beeindruckenden Bildern erklärt Hendrik Hey (46) in der Wissenssendung „Welt der Wunder“ (sonntags, 17 Uhr, RTL II) Woche für Woche außergewöhnliches und alltägliches. Um den Zuschauern auf möglichst eindrucksvolle Art und Weise die Wunder zu präsentieren, begibt sich der Moderator  auch in Gefahr.


Er erinnert sich an einen Dreh, der einige Jahre zurückliegt: „Ich stand morgens um vier Uhr im Krüger Nationalpark. Mein Kamerateam fuhr mit Autos vor und ich sollte mit einem Hubschrauber hinterher fliegen. Plötzlich war mein Team weg und der Helikopter kam nicht. In dem Augenblick dachte ich: ‚Mist, die hätten mir ein Gewehr geben können, wenn jetzt Hyänen, Löwen, Leoparden oder Paviane komme, dann hätte ich ein Problem.“ Doch die Rettung schien nah, lachend ergänzt der gebürtige Hamburger: „Es gab da noch einen ganz dünnen Baum. Ich sah mich schon auf diesem dünnen Baum hocken und unter mir die Tiere. Da dachte ich, wie bescheuert bist du eigentlich? Ohne Gewehr! Aber ich hatte einfach nicht daran gedacht. Der Heli kam übrigens 90 Minuten zu spät und außer ein paar Insekten habe ich keine Tiere gesehen.“


In den vergangenen 15 Jahren, denn so lange gibt es „Welt der Wunder“ bereits, hat er viele große und kleine Wunder entdeckt. „Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, dass das Wunder in allem steckt. Besonders auch in Dingen, die man nicht vermutet. Wir trimmen die Zuschauer auch darauf, nichts banal zu finden, denn auch in einem Kronkorken stecken Idee und Leistung. Und das dann in Szene zu setzen, gibt wieder ein neues Wunder“, erklärt er das Konzept der wöchentlichen Sendung. Schmunzelnd ergänzt er: „Man kann auch in einem Grashalm wahnsinnig viel entdecken.“

Auch er lernt viel, wenn er mit seinem Team für die Sendungen recherchiert. Und er bereits dafür die ganze Welt – und noch viel mehr! Denn er ist mit einem speziellen U-Boot bis zu 4000 Meter tief zur „Titanic“ getaucht, um den Zuschauern das Wrack aus nächster Nähe zu zeigen. Den Ozean hat er also bereits erobert, deshalb wäre er mehr als glücklich, wenn sich sein zweiter großer Wunsch ebenfalls noch erfüllen würde: „Eine Reise ins All, davon träume ich noch. Wenn sich die Möglichkeit ergeben würde - ich würde sofort zusagen!“

Tiefe, Höhe, Weite, Erfindungen, Naturschauspiele, fast alles wird erläutert und gezeigt, doch es gibt zwei Themen, die nicht in der Sendung präsentiert werden: „Atomkraft findet bei uns nicht statt, denn die ist völlig überbewertet. Auch Teile der Gentechnik werden bei uns nicht gezeigt.“ Dafür geht es in der Sendung am 12. Juni um die spektakulärsten Coups aller Zeiten, aber auch die dümmsten Einbrecher der Welt.

In der nächsten ECHO DER FRAU gibt Hendrik Hey zehn Tipps, wie man sich vor cleveren Einbrechern schützen kann. Die Zeitschrift erscheint am Mittwoch, 8. Juni 2011.

Foto: imago

 
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