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Christine Neubauer: Vom Eiswind erwischt!

Drehpause – endlich! Christine Neubauer (48) flüchtet glücklich ins warme und vor allem windgeschützte Auto. Sie ist im Stress – eigentlich nichts Neues. Immerhin ist sie die die Schauspielerin, die im deutschen Fernsehen die meisten TV-Minuten zu sehen ist. Im Jahr 2009 waren es ganze 115 Produktionen und damit insgesamt 10.373 Minuten, die sie auf dem Bildschirm präsent war.

Ihr neuester Film wird in Rostock gedreht. Es ist kalt, nass und vor allem windig. Normalerweise hat die gebürtige Münchnerin ein Geheimrezept, wie sie sich für die Dreharbeiten fit hält. Sie verrät: „Ich ernähre mich sehr gesund, kaufe Bio-Produkte und Molke und versuche meinem Körper alles Gute zuzufügen, auch mit Säften, die viel Vitamin C enthalten.“ Um genug Kondition für den anstrengenden Drehtag zu haben, „absolviere ich regelmäßig ein Sportprogramm, denn das hält den Körper fit“, ergänzt sie. Doch in diesem Jahr hat es nicht gereicht, Christine Neubauer – sie ist seit einigen Wochen wieder Single – hat es erwischt, sie ist krank. Doch ausruhen, das Bett hüten und die Erkältung auskurieren geht nicht. Der Drehplan ist straff, da gibt es keinen Ausweg. „Solange ich nicht von Einsatzkräften abtransportiert werden muss, stehe ich vor der Kamera“, sagt sie heiser. Aber die Mutter eines 18-jährigen Sohnes weiß, weshalb sie hustet, die Nase läuft und der Hals kratzt: „Der Rostocker Eiswind hat mich erwischt. Denn beim Drehen muss man schön aussehen, da kann ich leider nicht mit einer Arktis-Daunenjacke spielen!“

Im vergangenen Jahr erlebte sie das genaue Gegenteil, damals stand sie in Namibia für den Film „Die Minensucherin“ vor der Kamera. Doch die Hitze hielt sie aus. Schlimmer waren die  Gedanken, die sich um das Thema Minen und Verstümmelung drehten. „Wir Schauspieler haben uns in den Drehpausen darüber unterhalten, was für ein Irrsinn diese Art von Kriegsführung ist.“ Die Minengefahr in Angola, in diesem Land ist der Film angesiedelt, sei immer noch enorm. Deshalb habe man in Namibia gedreht: „Denn in Angola sind noch über 100.000 Minen im Boden vergraben, das war zu gefährlich!“ Christine Neubauers hat ein großes Ziel: „Ich kann jetzt dazu beitragen, dass das Thema wieder mehr Aufmerksamkeit erhält, denn am 4. April ist der Internationale Anti-Minentag.“

Welchen großen Wunsch die Schauspielerin Christine Neubauer hat und ob sie bereits einmal in großer Gefahr schwebte, berichtet sie in der nächsten ECHO DER FRAU, sie erscheint am Mittwoch, 30. März 2011.

Foto: imago

 
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