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Brandschutz: Gutachter-Streit auf Zollverein

Zollverein
Der Brandschutz im zentralen Gebäude des Weltkulturerbes Zollverein sorgt weiter für Unruhe. Im Gespräch mit der WAZ wirft nun ein Gutachter der Dekra der Stiftung Zollverein vor, gefährliche Sicherheitsmängel in der Kohlenwäsche nicht beseitigt zu haben. Die Anlage, die bei einem Feuer die Besucher der Kohlenwäsche schützen soll, sei extrem gefährlich. In der Kohlenwäsche ist auch das Ruhrmuseum untergebracht. „Wo man nicht dem Schein erliegt, weil man nur auf Sein was gibt“, singt Herbert...weiterlesen
 

Die Beichte, ein geheiligtes Sakrament

Das Beichtgeheimnis ist in der katholischen Kirche heilig
Das Bistum schweigt. Kein Sterbenswörtchen. Die hohen Würdenträger bleiben stumm. Doch hinter den Kirchenmauern ist der Fall in aller Munde. Das Beichtgeheimnis soll gebrochen worden sein. Eine Anzeige liegt seit Monaten vor. Beschuldigt: ein Kaplan der Großgemeinde St. Clemens in Oberhausen. Ihm droht die Exkommunikation, der Ausschluss aus der Kirche. Das Erzbistum Köln ermittelt, auf Anordnung des Vatikans. Das heilige Siegel der Beichte – missbraucht? Es wäre ein ungeheuerlicher Skandal...weiterlesen
 

Wer hat Informationen zu Zollverein?

Wir sind weiter dran am Thema Zollverein. Wer immer Informationen für uns hat - egal welcher Art - melde sich bei uns.  Wir sind noch auf der Suche nach einigen Puzzlestücken. Am Schnellsten geht es über: daniel.drepper (at) gmail.com  Gerne auch über die Upload-Plattform oder per anonymer Nachricht in unserem Portal. Absolute Vertraulichkeit ist garantiert! weiterlesen
 

Macht das Bauamt Zollverein dicht?

Auf Zollverein gibt es Ärger um Baumängel.
Bauexperten kritisieren Mängel im Sicherheitskonzept des Weltkulturerbes Zollverein. Ab Mittwoch könnte sogar die Schließung der Kohlenwäsche drohen, die das Ruhrmuseum beherbergt. Die Stiftung Zollverein bestreitet die Vorwürfe weitgehend. Für Kopfschmerzen sorgen auf Zollverein derzeit neben Finanzschwierigkeiten (die WAZ-Mediengruppe berichtete am Samstag) auch bauliche Probleme. Nach Informationen dieser Zeitung hatte das städtische Bauamt in Essen bereits im Jahr 2009 erhebliche Mängel...weiterlesen
 

Kohlestreit auf Zollverein verschärft sich

Auf Zollverein ist das Geld knapp. Aktuell wartet Hochtief auf seine Kohle.
Kurz nach dem Ende des Kulturhauptstadtjahres ist auf der Zeche Zollverein Streit ums Geld ausgebrochen. Nach Recherchen der WAZ-Mediengruppe begleicht die Stiftung des Weltkulturerbes seit Jahren Rechnungen in Millionenhöhe nur zum Teil. Aktuell soll der Baukonzern Hochtief auf offenen Forderungen in sechsstelliger Höhe sitzen. Ein Prozess droht. Die Stiftung Zollverein bestreitet eigenes Fehlverhalten und macht mangelhafte oder nicht nachvollziehbare Leistungen für gekürzte Zahlungen...weiterlesen
 

Klavierfestival

Botschaft erhalten. Können wir reden? weiterlesen
 

Korruption beim BLB - Kohle für die Grafen

Die Vorburg ist noch bewohnbar - die Hauptburg ist nach einem Brand von 1992 nur noch eine Ruine
Der Korruptionsskandal um den Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW (BLB) wei-tet sich aus. Wie aus einem nun bekannt gewordenen Bericht des Landesrechnungshofes zum Kauf des Schlosses Kellenberg bei Jülich am Niederrhein durch den BLB  hervorgeht, wurden vermutlich gleich mehrere Millionen Euro von Verantwortlichen des Landes veruntreut. Pro-fitiert haben mehrere Mitglieder einer Familie des niederrheinischen Hochadels. Staatsanwalt-schaft Wuppertal und Düsseldorfer Landeskriminalamt...weiterlesen
 

Das neue Kohleland

Kohlekraftwerk in Duisburg-Walsum. Foto: Hans Blossey
NRW steht vor einem Umbau seiner Energieversorgung. Die Tage der großen Kohlekraftwerke an Rhein und Ruhr sind gezählt, glaubt der Wuppertaler Energieexperte Prof. Manfred Fischedick. Doch was kommt danach? Die großen Zukunftsträume der Atomenergie – nach dem Unglück in Fukushima scheinen sie zumindest in Deutschland geplatzt. Woher aber kommt der Strom, wenn die Meiler heruntergefahren werden? Und was wird aus dem Industrieland NRW, dessen Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) als...weiterlesen
 

Vier Jahre Haft gefordert für den Arzt, der seine Patienten krank machte

Er entfernte unnötig Blinddärme, versteifte nach Fehldiagnose ein Knie, entnahm zu viel Darm und desinfizierte mit frisch gepresstem Zitronensaft. Mehr als eineinhalb Jahre schon dauert der Prozess gegen ihn, fast genauso lange brauchte er, seine Fehler einzugestehen. Jetzt fordert die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach vier Jahre Haft und fünf Jahre Berufsverbot für Dr. Arnold Pier, den Arzt, der sich selbst überschätzte. Vielleicht sind es die eindruckvollsten Worte zum na­hen Ende dieses...weiterlesen
 

Wasserversorger fordern Stopp der Erdgas-Bohrungen in NRW

Vom Wasser im Halterner Stausee und den Talsperren im Einzugsgebiet der Ruhr sind fünf Millionen Menschen ab­hängig. Unter den Wasseradern des Ruhrgebiets liegen in 1000 Meter Tiefe riesige, bislang unerreichbare Erdgasvorkommen. Dort wollen der US-Ölmulti Exxon und die BASF-Tochter Wintershall nach Gas suchen. „Stoppt den Wahnsinn“, sagt Gelsenwasser-Chef Manfred Scholle im Namen der Wasserwirtschaft. Der Alptraum der Wasserwerke ist das so genannte Fracking-Bohrverfahren, das bei der...weiterlesen
 

Krach auf Zollverein - Landschaftsverband steigt aus

Auf der Zeche Zollverein fehlt bald wieder ein wenig mehr Geld. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe will seinen Zuschuss von 150.000 Euro kürzen.
Direkt nach dem Ende des Kulturhauptstadtjahres kündigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe das Kulturbündnis im Ruhrgebiet auf. In einem Schreiben vom 10. März, dass dieser Zeitung vorliegt, schreibt der LWL, wegen der „angespannten Haushaltslage“ sehe er sich gezwungen, den Kooperationsvertrag mit der Stiftung Zollverein, dem Landschaftsverband Rheinland, dem Regionalverband Ruhr, sowie dem Ruhrmuseum aufzukündigen. Gleichzeitig gab der LWL bekannt, dass er sich nicht mehr an den...weiterlesen
 

Thyssen-Krupp Giftfall in Krefelder Schule: Schuldirektor wusste von nichts

Nach Angaben der Bezirksregierung Düsseldorf darf Thyssen-Krupp Nirosta weiter am Standort Krefeld Edelstahl in einem Elektroofen produzieren, obwohl im Umfeld des Werkes erhöhte Schwermetallwerte gemessen wurden. Besonders auf dem Hof einer Grundschule im Krefelder  Ortsteil Stahldorf wurden erhöhte Werte festgestellt. Die Bezirksregierung hatte deswegen gegen Verantwortliche des Stahlwerkes Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Krefeld gestellt. Nach Ansicht der Behörde hätten die...weiterlesen
 

Abschalten als christliche Pflicht: Die Anti-AKW-Bewegung in CDU und CSU

Fukushima fegt durch die Atompolitik der Union. Und die neue Debatte über die Beherrschbarkeit der Kernkraft erweckt die Anti-AKW-Bewegung in CDU und CSU zu neuem Leben. Es gibt sie wirklich: die Christlichen Demokraten gegen Atomkraft, abgekürzt CDAK. In diesem parteiinternen Interessenverband sammeln sich die atomkritischen Unionsmitglieder. 1986, nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, wurde der CDAK vom ehemaligen saarländischen Umweltminister Berthold Budell (CDU) und dem...weiterlesen
 

Gift auf dem Schulhof. Anzeige gegen ThyssenKrupp

Der Stahlkonzern Thyssen-Krupp soll die Umgebung seines Edelstahlwerks in Krefeld mit den Schwermetallen Chrom und Nickel verunreinigt haben. Das geht aus Messergebnissen des Landesumweltamtes hervor, die der WAZ vorliegen. Chrom ist krebserregend, Nickel kann schwere Allergien auslösen. Das Besondere: Die Messstation des Umweltamtes steht auf dem Hof der Krefelder Stahldorfschule, einer Grundschule mit 170 Schülern. Nach Ansicht der Bezirksregierung Düsseldorf hat Thyssen-Krupp die...weiterlesen
 

Das Ende eines Techno-Traums

Fukushima und Tschernobyl, so vieles ähnelt sich.  Es sind die kargen, widersprüchlichen Informationen der japanischen Regierung, die so fatal an das Schweigen der Apparatschiks in der früheren Sowjetunion erinnern. Damals, vor 25 Jahren, als die Reaktorkatastrophe in der Nordukraine das Vertrauen in die Kernenergie zerstörte. Es ist der Ostwind, der die Menschen in Schweden aus der Ahnungslosigkeit reißt. Am 27. April 1986 schlagen Geigerzähler rund um das Atomkraftwerk Forsmark aus. Die...weiterlesen
 

NRW-Umweltminister Remmel will Atomausstieg sofort.

NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne)
Die Grünen machen Druck: Sie wollen den Atomausstieg. Jetzt. Allen voran NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) forderte angesichts der Atomkatastrophe in Japan einen "sofortigen Ausstieg" aus der Kernenergie in Deutschland. "Atomkraft ist die teuerste Energieerzeugung die es gibt, und die Bürgerinnen und Bürger werden Hunderte von Jahren für diese verfehlte Politik zahlen müssen", sagte Remmel. Die von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) angekündigte Überprüfung aller AKWs...weiterlesen
 

Exxon stellt Betriebspläne für Erdgas-Bohrungen ins Netz

Der Energiekonzern ExxonMobil stellt angesichts des wachsenden Protests von Bürgerinitiativen Betriebsunterlagen zu geplanten Erdgas-Probebohrungen ins Netz. Auf der Seite www.erdgassuche-in-deutschland.de sind bisher Antragsunterlagen zur Bohrstelle Lünne in Niedersachsen  sowie die Antworten der Bergbehörde einsehbar. Dokumente zu anderen Bohrvorhaben sollen folgen, kündigte der Konzern an. Exxon plant in NRW im Münsterland an drei Orten Probebohrungen: Nordwalde (Kreis Steinfurt),...weiterlesen
 

Das Elektroauto Märchen

Der Hype um die Stromautos kostet den Steuerzahler Millionen. Gekauft werden allerdings nur wenige Wagen. Im vergangenen Jahr 541, um genau zu sein.
Die Einführung von Elektroautos droht in Deutschland zu einem Flop zu werden. Trotz intensiver Werbekampagnen und breiter Unterstützung aus öffentlichen Kassen, wurden nach Angaben des Kraftfahrtzeugbundesamtes hierzulande im vergangenen Jahr nur 541 Elektroautos zugelassen – insgesamt gab es am 1. Januar 2011 42 Millionen Autos in Deutschland. Damit nicht genug. Während die Bundesregierung, das Land NRW und die EU über 600 Millionen Euro in die Einführung der  Stromautos stecken, formiert...weiterlesen
 

Gott und der SPD sei Dank: Klink-Nachfolge steht

Karola Geiß-Netthöfe (SPD) ist noch Vizeregierungspräsidentin in Arnsberg. Bald soll sie neue Chefin des Regionalverbandes Ruhr werden.
Die SPD im Ruhrgebiet hat gehandelt: es gibt einen Nachfolger für den blassen und fehlbesetzten Heinz-Dieter Klink (SPD) an der Spitze des Regionalverbandes Ruhr. Das ist toll. Denn bis vor wenigen Tagen hieß es noch, nach der Klausur der SPD am vorvergangenen Wochenende habe es zunächst keine Einigung über einen Nachfolger des ehemaligen Dorstener Kämmerers gegeben, mehrere Kandidaten hätten abgesagt. Gott sei dank gibt es nun wieder Hoffnung: der Klink-Nachfolger, oder besser die...weiterlesen
 

Christliche Gewerkschaft im Zwielicht

Die Dortmunder Zeitarbeitsgruppe Artos soll Mitarbeiter verpflichtet haben, der christlichen Gewerkschaft BIGD mit Sitz in Duisburg beizutreten.
Die christlichen Gewerkschaften geraten weiter unter Druck. Nachdem bereits das Bundesarbeitsgericht die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften Zeitarbeit und Personal-Service-Agenturen (CGZP) für nicht tariffähig erklärte, enthüllen nun Recherchen des ZDF-Magazins Frontal 21 die unseriösen Methoden, mit denen Mitglieder für die christliche Einzelgewerkschaft BIGD gekeilt wurden. Es besteht der Verdacht auf „gewerbsmäßigen Betrug“. Gewerkschaftsbeitrag vom Lohn abgezogen - häufig ohne...weiterlesen
 

Bio-Benzin: die Ökomogelpackung

Biobenzin: hoher Flächenverbrauch, Monokulturen und miese Leistung. Das Fazit vieler Ökoverbände: das ist eine Ökomogelpackung
Über die Umweltbilanz des neuen Biosprits E10 wird heiß gestritten. Kritiker meinen, Biotreibstoffe sind umweltschädlicher als Erdöl. Das Problem ist die Herstellung. Biotreibstoffe gelten als die Hoffnungsträger im Klimaschutz. Dabei warnen selbst Umweltverbände seit Jahren vor den „Klimakillern in Grün“: Die Öko-Bilanz ist schlimmstenfalls verheerend, und wer Biosprit fährt, tankt das Brot der Armen, heißt es in verschiedenen Studien. Und so schwebt über der Biosprit-Debatte die große Frage:...weiterlesen
 

Erdgas-Bohrungen: Exxon lässt sich überwachen

Der wachsende Widerstand der Bevölkerung gegen die geplanten Erdgas-Bohrungen im Münsterland zeigt Wirkung: Der US-Ölkonzern ExxonMobil will die Arbeiten seiner Bohrtrupps von unabhängigen Wissenschaftlern kontrollieren lassen. Zudem kündigte der größte Gasförderer in Deutschland an, dass die Probebohrungen vorab zusätzlichen Umweltprüfungen unterzogen würden. In den betroffenen Kommunen will Exxon Vertreter aus den Gemeinden, Behörden, sowie Wasserversorger und Bürgerinitiative stärker in...weiterlesen
 

Stichtwort: Tuningnase

Wir haben die Hinweise bekommen und gehen ihnen nach. DANKE!! Für eine Kontaktmöglichkeit wären wir dankbar. weiterlesen
 

Mehr PCB bei AGR -- doch Münster gibt Giftmüll-Lager wieder frei

Kein Gift im Wohngebiet nahe AGR. Dafür neue PCB-Funde auf dem Betriebsgelände. Dennoch hat die Bezirksregierung das Sondermüll-Lager wieder frei gegeben. Bei Grasproben im Wohngebiet nahe des Sondermüll-Zwischenlagers der Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet (AGR) in Gelsenkirchen wurden keine erhöhten PCB-Werte gefunden. Doch auf dem AGR-Gelände stieß das Landesumweltamt erneut auf Giftmengen, die über den Grenzwerten liegen. Dennoch hat die Bezirksregierung den Lagerbereich schon...weiterlesen
 

SPD setzt weiter auf Klink als RVR-Chef

Heinz-Dieter Klink ist der schwächste Chef des Regionalverband Ruhr seit Jahrzehnten
Eigentlich sollte Heinz-Dieter Klink (SPD), der glücklose Direktor des Regionalverbandes Ruhr, schon vor Monaten abgelöst werden. An seiner statt hatte die SPD einen ehemaligen Energiemanager und IGBCE-Boss ausgeschaut. Der sollte Chef des Verbandes werden, der die gesamten Raumplanungen im Revier überwacht. So war es geplant. Ein neuer Aufbruch sollte das werden. Es hieß, nie wieder sollte der RVR schwach geführt werden. Klink sei auch den führenden SPD-Leuten peinlich geworden. Doch es kam...weiterlesen
 

NDR Enthüllt: SPD-Politiker hat abgeschrieben

Kupferkönige unter sich
Nette kleine Nummer von den Kollegen von NDR-Extra 3. :-) Leider kann ich hier keine Videos einbinden. Deswegen bitte dem Link folgen: Klick weiterlesen
 

Millionenspende vernetzt Düsseldorf mit China

Die Stiftung Mercator schiebt eine neue Partnerschaft zwischen Düsseldorf und der chinesischen Metropole Wuxi an. Gemeinsam werden nun Energie- und Klimaschutzkonzepte für Großstädte entwickelt. Großstädte in NRW und China forschen gemeinsam nach neuen Energie- und Klimaschutzkonzepten, um Zu­kunftsprobleme von Metropolen zu lösen. Die Stiftung Mercator hat mit einer Millionenspende eine deutsch-chinesische Städtepartnerschaft zwischen Düsseldorf und der Stadt Wuxi ins Leben gerufen, die...weiterlesen
 

Hinweise katholische Kirche

Uns haben in den vergangenen Tagen mehrere Hinweise zu einem Vorgang im Bistum Essen erreicht. Wir gehen der Sache nach. Falls noch jemand Hinweise in der Sache hat. Wir sind immer - auch anonym - über unsere Kontaktseite zu erreichen: unter www.derwesten.de/recherche weiterlesen
 

Achtung: Bauernfängerei im App-Store!!

Das Spiel Farm Story für das iPhone, iPad und sonst alle iProdukte sieht ziemlich nett aus. Wie für Kinder gemacht. Schöne Grafik, liebe Tiere und ein Stück Land, das bearbeitet werden kann. Die perfekte Honigfalle also für Kinder, denen man das Geld aus der Tasche ziehen will. Ich weiß das, denn meine Kinder sind in die Falle getappt. Und das kam so: ich hatte das Spiel Farm Story auf das iPad geladen. Es sah nett aus. Ich dachte " OK: wenn die Kinder damit spielen wollen, sollen sie das...weiterlesen
 

Skandal um Landesarchiv weitet sich aus.

Die Bauarbeiten am skandalumwitterten Duisburger Landesarchiv gehen weiter. Nach schon dubiosen Verkaufspraktiken des Gebäudes und Geländes sind die Baukosten explodiert. Ursprünglich hatte das Land mit Kosten in Höhe von 80 Millionen Euro für das Landesarchiv gerechnet, inzwischen sollen es 160 Millionen Euro sein.
Der Korruptions-Skandal um den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) weitet sich aus. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Wuppertal wird derzeit konkret gegen 14 Personen ermittelt. Mit verwickelt ist das NRW-Innenministerium unter dem damaligen FDP-Innenminister Ingo Wolf, sowie mindestens ein Landtagsabgeordneter. Im Fokus der Ermittler stehen mehrere Bauvorhaben im gesamten Rheinland bis hinein nach Duisburg, rund um das dort geplante Landesarchiv. Nun tauchen weitere Dokumente auf, die...weiterlesen
 

Bundeswehr-Bericht: deutsche Soldaten müssen mit Gangstern zusammenarbeiten. Und alle wissen es.

Die Bundeswehr beurteilt die Lage in Afghanistan in einem internen Bericht düsterer als bisher bekannt. Keine große Rede von Fortschritten. Stattdessen wird detailliert über die laufenden Probleme berichtet. So geht aus dem gut 300 Seiten starken Bericht des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr, der der WAZ vorliegt, hervor, dass die Bundeswehr momentan vor allem das Entstehen halbstaatlicher Milizen als großes Problem ansieht. Diese würden zwar von afghanischen Behörden...weiterlesen
 

Giftsuche im Wohngebiet - und kein Zutritt für die Presse

Das Missgeschick eines Arbeiters soll die PCB-Verseuchung im Gelsenkirchener Sondermüll-Zwischenlager der Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet (AGR) verursacht haben. Dieses Szenario bot AGR-Geschäftsführer Joachim Ronge gestern vor der Presse an. Er glaube an einen Einzelfall. Jemand habe da wohl „etwas danebengekippt“. Fakt ist: An einem Arbeitsplatz im AGR-Lager war ein PCB-Wert gemessen worden, der 1200fach über dem Grenzwert für Sondermüll liegt. Fegeproben des Landesumweltamtes...weiterlesen
 

Ne Sache mit nem Wohnsitz

Hernes Bürgermeisterin Tina Jelveh (Grüne) schläft manchmal in ihrer Bochumer Zweitwohnung. Ein Skandal?
Dies ist die Geschichte von Tina Jelveh. Sie ist 25 Jahre alt und seit Oktober 2009 Bürgermeisterin in Herne. In der Reihenfolge der örtlichen Stadtoberhäupter steht sie auf Platz vier: hinter Oberbürgermeister Horst Schiereck (SPD) sowie den Bürgermeistern Birgit Klemczak (SPD) und Ingo Bontempi (CDU). Tina Jelveh ist eine der jüngsten Bürgermeisterinnen in ganz Deutschland. Sie gehört zu den Grünen. Unbestritten ein politisches Talent. Ihre Aufgabe als Bürgermeisterin ist es, Schulen zu...weiterlesen
 

NPD verbreitet Raubkopie. Klage droht

Der NPD droht in NRW ein kostspieliges Verfahren. Wie aus den internen Emails der rechtsradikalen Partei hervorgeht, die mehreren Medien vorliegen, haben Funktionäre der NPD offizielle Parteistrukturen genutzt, um elektronische Raubkopien des Thilo Sarrazin Bestsellers „Deutschland schafft sich ab“ zu verbreiten. Das besondere daran: die Verbreitung von Raubkopien ist nach dem deutschen Urheberrecht strafbar. Es drohen Geld- sowie Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren. Anhand der Emails lässt...weiterlesen
 

Wir suchen Arbeiter, die bei der AGR in der Giftmüllentsorgung tätig waren

Der PCB-Fall im Giftmüllzwischenlager der AGR in Gelsenkirchen erscheint uns auf den ersten Blick harsch. Dort wurden punktuell Werte gemessen, die über denen aus der Envio-Giftmüllküche lagen. Uns interessiert nun vor allem: waren dort Arbeiter irgendwelchen Gefährdungen ausgesetzt? Wie genau waren die Arbeitsbedingungen und Sicherheitsmaßnahmen? Ist der Fall AGR mit dem Fall Envio zu vergleichen? Werden nun Arbeiter untersucht? Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen suchen wir...weiterlesen
 

Regionalverband Ruhr fürchtet hohe Gift-Rechnung

500 Tonnen Giftmüll sollen noch in dem AGR-Lager liegen.
Die extreme PCB-Verseuchung im Sondermüll-Zwischenlager der Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet (AGR) gibt Rätsel auf. Woher kommen die erschreckenden Giftwerte? Wessen Gesundheit ist gefährdet? Wie teuer wird die Sanierung? Der Regionalverband Ruhr (RVR) ahnt nichts Gutes. Die 1200-fache Überschreitung des PCB-Grenzwertes an einem Arbeitsplatz, die Stilllegung des Zwischenlagers durch die Bezirksregierung – da fragt sich RVR-Vize Lothar Hegemann (CDU): „Was ist bei der AGR im...weiterlesen
 

Gift-Alarm: AGR-Anlage in Gelsenkirchen stillgelegt

Das AGR-Zwischenlager in Gelsenkirchen-Resse ist von der Bezirksregierung Münster wegen erhöhter PCB-Belastung stillgelegt worden.
Das Landesumweltamt hat stark erhöhte PCB-Werte bei der Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet (AGR) ermittelt. Die Giftspitze lag fast um das 1200-fache über dem Grenzwert. Die Bezirksregierung legte den Betriebsteil still. Doch der zuständige AGR-Entsorgungschef Matthias Redeker kann sich alles nicht erklären. Woher die Giftwerte kommen? „Ich weiß es nicht. Aber es ist unschön.“ Bereits gestern hat die Bezirksregierung Münster Teile des Sondermüll-Zwischenlagers der...weiterlesen
 

Der zerstrittene Kleinhaufen der NPD in NRW

Die mehr als 60.000 internen E-Mails der rechtsradikalen NPD, die mehreren Medien vorliegen, zeigen eine zutiefst zerstrittene und piefige Partei auf dem Weg zur Bedeutungslosigkeit. Gerade die Organisationseinheit an Rhein und Ruhr zeigt sich als kaum handlungsfähiger Block. Die Partei ist in internen Streitigkeiten mit eigenen Anhängern verstrickt, droht rechtsextremen Konkurrenten von „pro nrw“ mit Prozessen und lästert über mögliche Bündnispartner in den so genannten freien...weiterlesen