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Die herbstliche Stimmung derzeit, die Herbstfärbung ja ist nun im vollen Gange und auch verbreitet fällt schon Laub, lässt bei uns die Nachfrage nach Gehölzschnitt doch erheblich steigen. Immer wieder verweise ich zwar auf das Landschaftsschutzgesetz (siehe Beitrag Februar klick), das stärkere Rückschnitte erst ab November zulässt, aber ich kann auch die Menschen verstehen, die schon ungeduldig darauf warten. Manche haben den Zeitpunkt im Frühjahr (bis Ende Februar) einfach verpasst und nun wachsen ihnen die Gehölze über den Kopf. Zwar ist es erlaubt, den Jahreszuwachs abzuschneiden, aber dies würde nun doppelte Kosten verursachen. „Was soll ich sie nun den Jahreszuwachs abschneiden lassen und dann schneiden sie denselben Strauch im November noch einmal“, höre ich immer öfter. Recht haben die Leute.

 

 

Natürlich spielt auch das Laub eine große Rolle. Die Menschen haben einfach keine Lust, erst mühsam das ganze Laub zu beseitigen, wenn die Sträucher doch später zurückgeschnitten werden. Würden sie nun geschnitten, würde das Laub gar nicht mehr anfallen. In vielen Fällen kann das Laub ja liegenbleiben, aber in den immer kleiner werdenden Gärten ist dies auch nicht immer so einfach. Häufig sind Gehölze unpassend und viel zu dicht in den Gärten gepflanzt, so dass sie regelmäßig geschnitten werden müssen.

Wenn es aber keinen Ärger mit den Behörden geben soll, dann sollte man doch noch etwas warten. Also bitte noch nicht stark zurückschneiden.

 

 
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