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Faktor Boden

In vielen Gesprächen höre ich immer wieder, dass Pflanzen nicht optimal wachsen, obwohl doch ausreichend gewässert und gedüngt wurde. Auch der Standort bezüglich Sonne oder Schatten wurde richtig gewählt.

 

 

Dabei ist es oft eine Katastrophe, auf welchen Böden Pflanzen wachsen sollen. Gerade bei Gärten an Neubauten wurde der Boden nicht selten vermischt, durch Baumaschinen verdichtet und auch so mancher Schutt fand seinen Weg dorthinein. Aber auch in alten Siedlungsgärten findet man häufig unter einer dünnen Bodenschicht jede Menge Bauschutt aus der Nachkriegszeit, der nicht abgefahren, sondern lediglich „untergebuddelt“ wurde.

  

 

Der Faktor Boden wird oftmals sehr unterschätzt, obwohl er doch einer der wichtigsten Faktoren für die Pflanze ist. Hier findet die Pflanze ihre Verankerung, hier bezieht sie ihre Flüssigkeit und ihre Nährstoffe her. Auch brauchen Pflanzen unterschiedliche PH-Werte. Ohne einen passenden Boden kann die Pflanze nicht gedeihen.

 

Hier sollte man auch nicht unbedingt auf die Werbeversprechen der Düngerhersteller vertrauen, die auf bunten Kartons oder Säckchen das blaue Blühwunder versprechen. Besser ist es sich fachmännischen Rat zu holen. Entweder geht dies bei einem fachkundigen Landschaftsgärtner oder bei der Landwirtschaftskammer NRW. Bei der Landwirtschaftskammer kann man schon für „kleines Geld“ eine Bodenprobe analysieren lassen. Hier der Link zur Bodenprobe (klick). Wer dafür kein Geld ausgeben möchte, sollte vielleicht berechnen, wie viel die Pflanzen in der Baumschule oder im Gartencenter kosten.   Eine Bodenprobe, mit Düngeempfehlung, kann also viel Geld sparen.

  

 

Für die Umwelt ist es ohnehin besser, wenn nicht massenweise überflüssiger Dünger auf die Flächen aufgebracht wird.

 
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