Nachdem datt ich ja schon neulich kein Kuchen von meine Leser gekricht hab' – datt is' jezz nich vrowurfsvoll gemeint, nee, nee, ich möchte diese traurige Tatsache nur noch mal ganz absichtslos innen Raum gestellt haben – erwarte ich heute, datt ihr mir wenichstens eins gebt, nämlich Recht!
Es geht hier immerhin um 'ne Frage von eine grundlegend universelle Bedeutung! Es geht dadrum, ob ein Prinzessinentach als ein Prinzessinentach zählt, wenn man an diesen Tach von ein Papagei gebissen wird. Und wir reden hier nich von sonn bissken Gezwicke von ein flauschiges Federvieh in Tennisballgröße. Wir reden hier von ein kiloschweren, gummiadlergroßen Vogel, der mit sein säbelzahntigermäßich gebogenen Hackschnabel datt Sägeblatt vonne Säge in „Saw“ in Schatten zu stellen hohnlachend inne Lage is'.
Und es is' nich so, als hätte ich watt gemacht. Außer dastehn. Datt kann man ja beim besten Willen nich als watt machen bezeichnen, jedenfalls meine Spochtlehrerin hat datt immer abgestritten, wenn ich versucht hab', ihr datt im Sportunterricht als Aktivität meinerseits zu verkaufen.
Bah, jezz komm ganz üble Erinnerungen komm da jezz in mir hoch, datt is' nich schön, is' datt nich... also wo war ich... rum stehn... genau... ich stand also so rum, als mir ein Papagei – angeblich ein „lustiges“, zahmes Exemplar, aber da sind Papageienbesitzer wie Hundehalter - „Der tut nix, der will nur spie-hie-len!“ - also als datt dreckige Drecksmistviech den Vogel sich auf mein Arm setzte. Der Papagei, nich der Hundehalter. Und weiß der Geier (stellt euch jezz bitte vor, wie ich an diese Stelle zynisch und mit ein leicht verbitterten Unterton am lachen bin) wieso, der ließ sich ers vom Mann ganz lieb streicheln, kletterte dann possierlich und auf harmlos machend an mein Arm runter und zack! verbiss der sich in mein Daumen.
Obwohl ich nix gemacht hatte. Obwohl P-Tach war. Obwohl ich datt ganze Jahr über vorschriftsmäßig seine Verwandten verköstige. Bis Blut kam. Datt tat sauweh. Datt der Papageienhalter sofort Desinfektionszeuchs und Pflaster zur Hand hatte, fand der Mann in ihn seine angeborene Naivität fürsorchlich. Mir war gleich klar: datt is' nich zum ersten Mal passiert, doo!
Der Daumen tut übrigens immer noch 'n bissken weh und erinnert mich inzwischen an Onkel Klaus-Dietmar auf Familienfeiern: dick, blau und für nix zu gebrauchen.
Der Mann meint aber, der Tach zählt trotzdem. Ich meine, wenn den gesunden Menschenverstand watt gilt in diese unsre Bananenrepublik, dann gildet der nich. Auf gaaaa kein Fall! Niemals nie nich!





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