Ich behaupte von mir selbst ein fröhlicher Mensch zu sein. In der letzten Zeit fiel es mir leider zunehmend schwerer fröhlich zu sein.
Wahrscheinlich klingt es blöd, aber die Diät (die ich nun schon seit mehr als einem Jahr durchziehe) hat mich wahnsinnig runtergezogen. Nein eigentlich ist das nicht richtig: Ich habe zugelassen, dass ich mich 150%ig an meine Diät kette.
Ich habe vor Monaten bereits festgestellt, dass mein erster Weg morgens ins Bad bzw. auf die Waage war. Vielleicht weiß hier noch jemand, dass ich echt genervt war, als meine Waage den Geist aufgegeben hat. Fand ich bis dato nicht schlimm, denn Gewichtsmäßig ging es ja wieder bergab.
Dann kam der Winter und das Gweicht stagnierte. Dann kam Weihnachten und ich nahm zu. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mich sehr habe gehen lassen. Auf dem Gewichtskonto sind 4-5 Kilo dazugekommen (kommt darauf an welche Waage man fragt).
Ich weiß das so etwas normal ist. Wenn es bergab geht, dann auch bergauf. Trotzdem habe ich mich echt schlecht gefühlt. Ich bin nicht nur jeden Morgen auf die Waage geklettert, ich bin mehrmals täglich dadrauf gestiegen. Abgesehen davon habe ich mich richtig mies gefühlt.
Ich will das ganze jetzt nicht übertreiben, aber ich hatte schon das Gefühl versagt zu haben.
Maßnahme 1: Ich habe die Waage in die hinterste Ecke des Bads verbannt und habe mit mir selber verienbart mich nur einmal in der Woche zu wiegen.
Maßnahme 2: Ich habe wieder angefangen mein Ernährungstagebuch zu schreiben.
Maßnahme 3: Ich habe wieder angefangen regelmäßig Sport zu treiben. Blöderweise habe ich damit auch sang und klanglos aufgehört.
Maßname 4: Ich will aufhören mir selber so großen Druck zu machen. Ich komme schon meinen 75 Kilo an. Nur eben später.





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