Was war das schön. Damals. Im - nicht mehr existierenden (deswegen keine Schleichwerbung) - Münsteraner Plattenladen "Das Ohr". Ein paar Scheibchen, Disc-Größe, ausgesucht und mit an den Musiktresen geschleppt. Platte durchgehört, gekauft oder zurückgepackt.
Das Prinzip funktioniert auch in anderen Läden immer noch - und auch virtuell. Was nicht sonderlich neu sein muss, ich aber dennoch mal erwähnen wollte. Sozusagen mache ich mir das zu Eigen: Einen Tag, bevor ich Slipknots frischen Rundling All Hope Is Gone im Blog bespreche, könnt ihr euch - sofern im Besitz der Scheibe - schon oder noch einmal ein eigenes Urteil bilden.
Wer das vierte Werk der US-Monster nicht greifbar hat, kann dennoch mitreden. Denn - und jetzt kommt das virtuelle "Das Ohr"-Prinzip: Die Plattenfirma der neun Herren stellt ab und an Neuerscheinungen ab einem Zeitpunkt kurz vor Verkaufsstart komplett ins Netz (Pre-Listening heißt das hübsch). Zum Anhören, nicht zum Downloaden. Praktiziert, so antwortete mir Roadrunners Anna Walter, bereits bei Staind und Black Stone Cherry, nun bei Slipknot und demnächst bei der Neuen von Trivium. Alles, damit Musikfreunde die "Katze nicht im Sack kaufen" müssen.
Ein netter Service, wie ich finde, den es im Falle von Slipknot auch ein paar Tage nach Veröffentlichung immer noch hier anzuklicken gibt. Viel Spaß beim Hören und bis morgen, wenn es heißt: so haben mir die Monsterbacken gefallen.
Die Katze ist nicht im Sack, sie ist im Netz
von VolkerWStephan am 16.09.2008, 0 Kommentar, Permalink, Trackback URL





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