Weil ich öfter mal gefragt werde, fasse ich jetzt hier eine sehr subjektive und sicher nicht komplette Liste von Bildbearbeitungs- und Bildverwaltungsprogrammen zusammen. Für Mac und PC, aber eventuelle Mac-lastigkeit zu verzeihen, ich hab ein PC-Laptop nur noch, damit ich weiss, worüber ich schimpfe.
Erstmal natürlich die grossen Tanker für alle Betriebssysteme, um die man nicht herumkommt, wenn man halbwegs professionell arbeiten möchte und die ich der Ordnung halber herschreibe.
Im richtig professionellen Bereich, vor allem beim Arbeiten mit RAW-Files und grossem Digital Equipment findet sich meist aus gutem Grund
> Phase One
Dann natürlich
> Adobe Photoshop CS2 oder schon CS3
Vor allem, wenn Sie mit einer Nikon D300 liebäugeln und RAW arbeiten wollen, brauchen Sie CS3, da die NEF-Dateien nur mehr mit dem RAW-plugin von CS3 funzen, wie ich von Kollegen gehört habe.
Wenn Sie es nicht so dicke brauchen, im Geldbörsel nicht so dicke haben und mit kleineren Geräten arbeiten, genügt
> Photoshop Elements
das hat alles was man im Schnitt so braucht.
Da wäre auch noch
>Gimp
zu erwähnen. Opensource Photoshop sozusagen.
Kostet gar nix, ausser Nerven und läuft auch auf allen Plattformen inklusive Linux.
Mein persönlicher Liebling ist
> Adobe Lightroom
Vor allem für die Bildverwaltung, für einen flüssigen workflow und mit einem wunderbaren Druckmodul. Ein Allrounder für Profis und ambitionierte Amateure.
Ähnlich ist
>Apples Aperture
Auch nett, aber mir persönlich zu fett.
So, jetzt die leichteren Stücke:
Klassiker für den PC ist die freeware
> IrfanView
In erster Linie Bildbetrachter, Bildverwalter. Schnell und gut, mit einfacher Bildbearbeitung, IPTC Editing und sonst alles was man braucht. Frei für den nichtkommerziellen Gebrauch, verdient aber eine Donation.
Ähnlich funktioniert
> ACDSee
Kostet aber bissel was. Auch ein alter Klassiker, muss man heutzutage glaub ich nicht mehr haben. (PC)
Beliebt und preiswert ist
> Ulead PhotoImpact
Erledigt die wichtigsten Bildbearbeitungsaufgaben. (PC)
Vor vielen hundert Jahren, als die Welt noch analog war und ich einen PC hatte (win 3.1, dann win95), war auf dem
> ThumbsPlus
Gibt es offenbar immer noch, aber ob das heute noch Sinn macht, weiss ich nicht, vielleicht hat es jemand in Verwendung und kann was erzählen.
Ja, ja
> Corel Paint Shop Pro
gibt's natürlich, fragen Sie mich nichts dazu, keine Ahnung.
Ein eher unbekanntes Programm ist
aber es scheint die nötigsten Bearbeitungen zu können und ist freeware. (PC)
Zum Verwalten und für Basis-Bearbeitung scheint auch
> Magix PhotoManager
geeignet zu sein, kann ich aber auch nichts sagen. Kostet nix, probieren Sie.
Was ich wirklich gerne am Mac hätte, was es aber immer noch nur für PC gibt, ist
> Picasa von google
.
Mehr für die Bildverwaltung und das schnelle Durchschauen. Aber auch einfache Bearbeitungsfunktionen, Bildimport von der Kamera, rattenschnell, gratis. Zusammen mit Picasa-Web-Album (1 GB Space) einfach saupraktisch. (Jetzt wissen Sie, was ich am PC-Laptop verwende.)
Kommen wir zum Mac. Da ist iPhoto mit drauf. Können Sie verwenden, müssen Sie aber nicht. Ich verwende es nicht.
Ein klitzkleines, aber hilfreiches Tool um Bilder einfach nur ratzfatz für das Internet oder blog zu verkleinern, ist
> Resize 'Em All
Da braucht man ja wirklich nicht Photoshop für. Freeware, Donationware, nur für den Mac.
Der gute, alte
> GraphicConverter
Preiswerter Klassiker mit etwas spröder Oberfläche, aber beherrscht fast jedes noch so exotische Bildformat und auch sonst das Meiste, was nötig ist. (Shareware Mac)
Recht anspruchsvoll ist auch
beherrscht RAW, aber wie die Qualität ist, kann ich nicht sagen.
Noch nicht von mir getestet, aber von der Beschreibung her ein brauchbares Tool, um Bilder zu organisieren und etwas zu bearbeiten ist
> Photonator
Kann auch HDR, sagen die. Erstmal freeware, da noch beta, bei Version 1.0 muss man wohl was zahlen. (Mac)
Ebenfalls noch nicht getestet, aber für interessant befunden ist
> Pixelmator
Vielleicht hat das wer und erzählt was. (Mac)
Neu und derweilen im kostenlosen Beta-Stadium ist
> Iris
Version 1.0 können Sie für 40$ vorbestellen, wird dann 79$ kosten.
Sich Ultimate Image Editor zu nennen ist zwar kühn, aber was soll's. Muss ich mir auch erst ansehen. (Mac)
Wenn Sie am Mac schon mit Leopard werken (im Gegensatz zu mir), dann schauen Sie sich
> Naked light
an. Public Beta. Die behaupten, Bildbearbeitung neu erfunden zu haben. Non-destructive image editing klingt jedenfalls spannend.
Jetzt mach ich aber erstmal Schluss, damit Sie sich beschweren können, was alles fehlt. Lässt sich ja vielleicht fortsetzen.
Ich arbeite übrigens altbewährt mit Photoshop CS2 und Bridge, falls Sie das wissen wollen.
Das reicht mir. Noch. Aber Lightroom und Phase One sind auf der Liste.
Über meinen persönlichen workflow erzähl ich Ihnen dann extra mal was.





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