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Was ist das eigentlich, Webvideo?

Liebe Webseher und Webseh-Macher da draußen, warum führen wir eigentlich immer die gleichen Diskussionen?

 

Fortwährend werde ich on- und offline gefragt, was denn nun Webvideo sei. Vorallem: Was denn gutes Webvideos sei.

 

Welche Formate funktionieren, welche Themen.

 

Genau an diesen Fragen krankt der Online-Journalismus im Allgemeinen. Funktionieren etwa nur trockene Nachrichten online? Eben nicht.

 

Ähnlich ist es bei Webvideo. Das Internet ermöglicht uns, alte Formate zu sprengen und neue Formen aufzusetzen. Wenn es denn des Begriffes "Form" überhaupt bedarf.

 

Die Frage ist also nicht, ob ein O-Ton-getriebener VJ-Beitrag besser funktioniert oder der klassische NIF. Wir müssen endlich weg von diesem Schubladendenken. Mediengerechtes Arbeiten im Internet bedeutet themengerechtes Arbeiten im Internet.

 

Die Ausstellungseröffnung eignet sich mehr für Text und Fotos, die Eröffnung eines Dirt-Bike-Parks kann durch die bewegten Bilder an Leben gewinnen.

 

Neben der themengerechten Aufbereitung ist das Finden einer Nische, einer Marktlücke umso wichtiger. DerWesten lebt von seinen regionalen, lokalen und hyperlokalen Nachrichten. Diese Stärke muss sich auch in den Webvideos widerspiegeln. Ganz klar, dass jemand wie Focus oder Bild andere Schwerpunkte setzen.

 

Zusammengefasst:

 

Ein gutes Webvideo lebt vom passenden Thema und der passenden Aufbereitung in der passenden Nische.

 
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