Und wiedereinmal fühlt sich Howard Owens in seiner "Disruptiv strategy" bestätigt: Selbst fürs Videomachen, das ehemals teuerste Kind des Journalismus, reicht heutzutage ein Billig-Gerät.
Aktuell bezieht er sich auf die Kollegen von beet.tv,- und die Schocken mit kleinen Zahlen. Die Flip (hey, ich warte immer noch auf meine Testversion) wird von einigen Zeitungs-Häusern genutzt. Kostenfaktor: Knapp über 100 Dollar.
Darf's etwas mehr sein? Die Washington Post hat kürzlich 200 Redakteure im Umgang mit Video schulen lassen. Nicht um täglich damit rumzurennen - es aber zumindest zu können. Kein schlechter Ansatz. Interessierte - und Fotografen - ziehen derweil mit einer Canon HF100 (900 Dollar) um die Häuser.
Die Ergebnisse sind durchaus brauchbar - wenn auch längst nicht sendefähig (warum auch?).
Übrigens: Teure Stative, teure Mikros und weiteren Luxus ersparen sich die US-Kollegen. Warum? Weil es nicht nötig ist. Das stößt bei den wenigsten Web-Sehern sauer auf. Eher bei uns selbst. Oder wie "rottenchester" bei Owens kommentiert:
Funny that something that’s just taken as obvious by the rest of the world (cheap video is good enough) requires evangelizing in the journalism community.



