Für kurze Zeit haben wir die Flip Mino HD zum Praxis-Test.
Die Kolleginnen Vera Kämper und Berrit Schallner waren mit der kleinen Süßen auf der Equitana in Essen - und waren trotz einiger Probleme begeistert vom Dreh.
Der Ton bei Interviews ist ausgesprochen gut, die Bildqualität gefällt und selbst die Lowlight-Eigenschaften können überzeugen. Problematisch ist das Verwackeln, aber ein Stativ würde das Prinzip der Flip ad absurdum führen. Und manchmal wünscht man/frau sich doch einen ordentlichen Zoom.
Der größe Haken an der Flip Mino HD: Der Video-Schnitt.
Wir nutzen redaktionsweit Canopus Edius, welches das Flip-Format (mp4) nativ verarbeiten kann, einen entsprechend schnellen Rechner vorausgesetzt. Auf unseren Avid-Powermaschinen und auf unseren Video-Laptops ging leider nichts ohne Konvertierung ins Canopus-eigene Format. Bei einer Konvertierungszeit von mindestens 1:1 macht das Quick&Dirty-Arbeiten kaum noch Spaß.
Kurzes Fazit also:
Die Flip Mino HD ist durchaus für redaktionelle Beiträge geeignet. Die Qualität stimmt, die Nachbearbeitung ist kompliziert. Trotzdem eine klare Kauf-Empfehlung für Redaktionen, die vorallem auf kurze Interviews setzen wollen. Wer mehr will, muss mit den Macken leben.





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