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Erster Eindruck: JVC GY HM100

Ein Blick auf die Unterseite verrät: Nummer 0000049. Frisch aus Japan eingeflogen, die neue VJ-Kamera von JVC. Für eine kurze Zeit durfte ich die GY HM100 testen.

 

Zunächst überrascht und begeistert die Größe: Sehr handlich, viel kleiner als unsere Panasonic DVX100B. Hinweg, ihr Bandlaufwerke! 1,4kg Grundgewicht!

 

Die Bedienung erfolgt JVC-typisch über das Software-Menü und Bedienfelder am Kamerabody. Alle Standard-Features sind am richtigen Fleck. Nett: Der manuelle Zoom lässt sich mittels Kippschalter zum manuellen Fokus umfunktionieren.

 

Was besonderes hervorsticht: Mittels aufsteckbarem Henkelgriff werden zwei XLR-Anschlüsse nutzbar. Einer davon sogar mit Phantomstrom.

 

Woran bis jetzt die kleinen JVCs (z.B. die HD7) krankten, war der Bildstabilisator. Deutliche Besserung bei der großen HM100, wenn auch mehr möglich gewesen wäre.

 

Die Bildqualität ist subjektiv in Ordnung, wenn auch nicht so farbenfroh wie gewünscht.

 

Knackpunkt ist bei HD oft die Post-Production

 

Nicht so bei der HM100. Das Material von der SDHC-Karte auf den Rechner ziehen und ins Schnittprogramm packen.

 

Achtung: Canopus Edius 5.01 kann die .mov-Dateien (noch?) nicht einlesen. Der Import der .mp4-Varianten klappt dagegen perfekt. Und selbst auf "kleinen" Notebooks (unter 2 GHz) lassen sich 720p-Videos gut bearbeiten. Canopus hat aber versprochen, den neuen Quicktime-Container möglichst schnell per Update verarbeitbar zu machen.

 

Bei der Post sind mir leider starke Treppchenbildungen im Video aufgefallen...

 

Erstes Fazit: Unbedingt anschauen! Die kleine große JVC hat das Zeug, ein Liebling bei VJs zu werden. Mehr dann, sobald ich meine in den Händen halte :)

 
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