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Und die Serie geht weiter... - Die Einzelkritik

…allen Widrigkeiten zum Trotz! Zum Beispiel, wenn unsere Mannschaft so schlecht spielt, das man es selbst auf Zweitliga-Niveau kaum aushalten kann. Oder der Gegner selbst beste Chancen einfach nicht in unser Tor bekommt, wie zum Beispiel Aachen gleich zwei Elfmeter und Cottbus zumindest einen Pfostenknaller. Nicht unerwähnt bleiben sollte zudem, dass der VfL im Spiel gegen besagten Ost-Verein zuhause nur 7 Torschüsse hinbekam, wovon der einzig ernsthafte dann auch gleich im Tor landete. Einfach effizient, sollte man sagen. Schön ist es nicht, und ob es erstliga-tauglich sein wird, steht auch noch auf einem anderen, weiter in der Zukunft liegenden, Blatt.

 

Dennoch freue ich mich über das 14. ungeschlagene Spiel in Serie mit 11 Siegen dabei. Verdient oder nicht schert am Ende niemanden, die einzige Währung, die im Fußball zählt, sind Punkte. Weiter so in zwei Wochen in Frankfurt, bitte!

 

 

Die Einzelkritik:

 

Andreas Luthe: Ein paar Wackler bei hohen Bällen, dazu schlechte Abstöße, war aber wie üblich da, wenn er gebraucht wurde. Note: 3,5

 

Björn Kopplin: Schwerer Stand gegen die starke Cottbuser linke Angriffsseite. Schaffte es nicht immer, seine Seite dicht zu halten. Note: 4

 

Marcel Maltritz: Gutes Stellungsspiel, hielt die Innenverteidigung meistens gut zusammen. Note: 3

 

Anthar Yahia: Ordentliche Vorstellung, leider wie sein Nebenmann nicht besonders stark in der Spieleröffnung. Note: 3

 

Matthias Ostrzolek: Gute Partie des Linksverteidigers, wagte sich recht oft nach Vorne, so oft dies der Cottbuser Druck eben zuließ. Leider harmlose Flanken. Note: 2,5

 

Christoph Dabrowski: Was ist nur mit unserem Kapitän los? Kaum Ballkontakte, viele Ballverluste, viele Fehlpässe – so wird man seinem Amt nicht gerecht. Schade! Note: 5

 

Andreas Johansson: Wenig Ballkontakte, aber das ist bei ihm oft so. Tat allerdings zu wenig fürs Angriffsspiel. Wurde in der 66. Minute ausgewechselt. Note: 3,5

 

Kevin Vogt: Wirkte in manchen Szenen geistig zu langsam, tat herzlich wenig für den Angriff, was aber eigentlich für alle drei „6“er galt. Note: 3,5

 

Ümit Korkmaz: Der Mann ist ein Phänomen! Man kann ihn oft fast das ganze Spiel nicht sehen, dann ist er in einem entscheidenden Moment präsent und hilft mit, ein Spiel zu entscheiden. Immerhin schon etwas besser ins Spiel eingebunden als zuletzt. Note: 4

 

Chong Tese: „Dank“ der mangelnden Unterstützung aus dem Mittelfeld mit die ärmste Sau auf dem Platz, da meistens in der Luft hängend. Wirkt frustriert, was sich auch in dem billigen Schwalbenversuch, der mit der gelben Karte zu Recht bestraft wurde, äußerte. In der 66. Minute ausgewechselt. Note: 5

 

Mimoun Azaouagh: Ständig in Bewegung, ständiger Unruheherd für die Gegner, leider allerdings als fast der einzige Bochumer Spieler. Bestritt die meisten Zweikämpfe aller Bochumer Spiele (32) und gewann davon immerhin 19. In dieser Form unverzichtbar. Note: 2

 

Giovanni Federico: „Kleins, dickes Federico“: Kam in der 66.Minute für Johansson, sah, und schoss eiskalt ins Cottbuser Tor. Danach wie gewohnt oft zu langsam, wodurch viele gefährliche Konter im Sand verliefen. Wohl auf die Joker-Rolle abonniert dieser Tage. Note: 3

 

Zlatko Dedic: Kam ebenfalls in der 66. Minute für Tese. Brachte viel Bewegung auf dem Platz, half aber leider auch tatkräftig dabei mit, alle guten Konterchancen nach der Führung unerfolgreich abzuschließen. Lächerlich sein „Torschuss“ kurz vor Schluss, der zu seinem Glück vorher abgepfiffen wurde. Note: 4,5

 

Faton Toski: Kam in der 90. für „Aza“, durfte sich mitfeiern lassen. Ohne Bewertung.

 
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