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Teil IV – Bochumer Siege sind schön! – Die Einzelkritik

Unglaublich, aber wahr, unserem VfL gelang im letzten Hinrundenspiel doch tatsächlich ein erneuter Sieg. Noch unglaublicher, er gelang ausnahmsweise gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel! Wächst hier noch unzähligen Monaten vielleicht doch so etwas wie ein „Team“ zusammen? Und, man wagt es kaum auszusprechen, ist vielleicht sogar wieder mehr als das Mittelfeld drin? Jedenfalls schöpft der VfL-Fan dieser Tage langsam wieder Hoffnung. Auch, wenn vieles noch nicht klappt, zig Fehlpässe etc. dabei sind, zum Siegen reicht es derzeit, und so darf es gerne weiter gehen.

 

 

Hier die Einzelbewertung:

 

Andreas Luthe: Inzwischen hält unser Keeper auch mal Siege fest! Parierte vor allem gegen den Duisburger Maierhofer stark. Wirkte insgesamt sehr ruhig und sicher. Note: 2

 

Matthias Ostrzolek: Insgesamt recht solide Partie, ließ sich aber einmal von Yilmaz ausspielen. Versuchte, sich so oft wie möglich mit nach vorne einzuschalten. Hat sicher noch Steigerungspotenzial. Note: 3,5

 

Anthar Yahia: Wirkte in vielen Situationen unsicher. Ein Katastrophen-Pass vor dem eigenen 16er, dazu oft kein gutes Stellungsspiel. Das kann er besser. Note: 4,5

 

Marcel Maltritz: Gute Partie. Hielt das Zentrum meistens dicht und schaffte es sogar ab und zu, Pässe zu spielen und nicht nur blind nach vorne zu bolzen. Hatte zudem die meisten Ballkontakte (71) aller Bochumer. Note: 2,5

 

Björn Kopplin: Spielte eine solide Partie, bekam allerdings keine anständigen Flanken hin, wenn er mit nach vorne ging. Note: 3,5

 

Christoph Dabrwoski: Wie immer ein Vorbild an Einsatz und Kämpferherz. Erzielte das Spiel entscheidende 1:0. Inzwischen unbestrittener Anführer des Teams und diese Rolle bekommt ihm gut. Note: 2

 

Andreas Johansson: Der Schwede steigert sich momentan fast von Spiel zu Spiel. Könnte ab und zu noch mutiger nach vorne gehen, was dann sicher den Druck auf gegnerische Abwehrreihen erhöhen würde. Note: 2,5

 

Kevin Vogt: Etwas schwächer als in der letzten Partie. Wirkte nicht immer richtig ins VfL-Spiel eingebunden, verlor leider auch relativ viele Zweikämpfe. Dennoch immer präsent. Note: 3,5

 

Mahir Saglik: Immer wieder bewundernswert, wie viele Zweikämpfe er bestreitet, die meisten aller Bochumer Spieler, nämlich 25, davon konnte er auch noch 15 gewinnen. Enorme Technik, verglichen mit seinen Duisburger Gegnern. Muss jetzt nur noch Ecken, Freistöße und Torabschlüsse lernen, dann wäre er perfekt. Note: 2

 

Chong Tese: Trotz der Torvorlage insgesamt schwache Partie von ihm. Strahlte kaum Torgefahr aus und wirkte auch läuferisch nicht wirklich präsent. Note: 5

 

Zlatko Dedic: Immer bemüht, verlor aber fast alle Zweikämpfe. Dennoch ständiger Unruheherd für die Duisburger Abwehr. Note: 3

 

Faton Toski: Kam in der 88. Minute für Saglik. Ohne Bewertung.

 

Patrick Fabian: Kam in 93. Minute für Dedic und durfte sich mitfeiern lassen. Ebenfalls ohne Bewertung.

 
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