Das aktuelle Wetter NRW 22°C

3 Punkte zu Neujahr: Bochum is back! – Die Einzelkritik

Gelungener Jahresauftakt für unseren VfL beim „kleinen“ Münchner Verein, dem TSV 1860. Wenn der Sieg auch von der roten Karte gegen den 60er Kai Bülow sowie den fälligen Strafstoß in der 44. Minute begünstigt war, unverdient war er auf Grund der größeren Torgefahr der Bochumer schon in Halbzeit 1 nicht. Allerdings merkte man doch das Fehlen des Asien-Cup-Teilnehmers Tese. Pech allerdings die Verletzung von Freier schon nach 22 Minuten. Trotzdem kann es so gegen Aue weiter gehen, hier ist ja noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen (0:1).

 

 

Hier nun noch die Einzelkritik zum Spiel:

 

Andreas Luthe: In Halbzeit 1 noch nahezu ohne Beschäftigung, in Halbzeit 2 immer auf dem Posten, wenn er gebraucht wurde. Sicher auch beim Abfangen von Flanken und ähnlichem. Note: 2,5

 

Björn Kopplin: Gutes Stellungsspiel und schaltete sich oft mit in die Offensive ein. Note: 2

 

Anthar Yahia: Sah vor allem in der zweiten Halbzeit in der Münchner Drangphase um und nach dem Ausgleich nicht immer sicher aus. Note: 4

 

Marcel Maltritz: Solide, aber nicht überragend. Hielt die Mitte aber insgesamt recht gut zusammen und war meistens rechtzeitig zur Stelle. Note: 3,5

 

Matthias Ostrzolek: Spielte seine Partie recht gut herunter, ließ aber in Halbzeit zwei phasenweise zu viele Flanken zu. Recht mutig allerdings im Spiel nach vorne, das macht Mut für die nächsten Partien. Note: 3

 

Christoph Dabrowski: „Dabro“ at his best! Fast schon in Spielmacher-Manier bereitete der Kapitän viele gefährliche Aktionen seines Teams vor und glänzte zudem als Torschütze. Guter Auftritt, wenn auch das Foul, das zur gelben Karte führte, etwas übermotiviert wirkte. Note: 2

 

Andreas Johansson: Leistete sich einige Abspielfehler und ging auch vielen Zweikämpfen aus dem Weg, hier hätte ich mir mehr erhofft. Sicher nicht sein stärkster Auftritt im VfL-Trikot. Note: 3,5

 

Kevin Vogt: Gut in der Ballbehauptung und versuchte auch des Öfteren, das Spiel mit zu gestalten. Note: 3

 

Paul Freier: Für „Slawo“ war leider schon nach 22 Minuten verletzungsbedingt Schluss. Bis dahin war er schon gut im Spiel und immer auf dem Weg nach vorne. Schade, dass er wieder lange ausfallen wird. Ohne Bewertung.

 

Giovanni Federico: Wohl einer der umstrittensten VfL-Spieler bekam von Trainer Funkel seine Chance zur Rehabilitation. Insgesamt ein solider Auftritt, wenn er auch vor dem Tor insgesamt zu harmlos blieb. Note: 3

 

Zlatko Dedic: Immer in Bewegung, allerdings gewohnt zweikampfschwach. Dafür vor dem Tor für den Gegner stets eine große Bedrohung. Eiskalt beim Elfmeter. Insgesamt ein guter Auftritt. Note: 2,5

 

Mimoun Azaouagh: Machte nach seiner langen „Auszeit“ ein ganz gutes Spiel, wirkte teamfähig und behielt meistens die Übersicht – mit anderen Worten, er spielte so, wie man es sich eigentlich schon immer von ihm gewünscht hätte. Hat allerdings noch Reha-Bedarf in Sachen Ruf bei mir. Note: 2,5

 

Mirkan Aydin: Kam in der 77. Minute für Dedic und bedankte sich für das Vertrauen bei Trainer Funkel gleich mit dem tollen 2:1 für unseren VfL. Belebte definitiv die Offensive in den letzten 10 Minuten, hätte aber auch noch freistehend beim Kopfball das 4:1 machen müssen kurz vor Schluss. Ohne Bewertung.

 

Faton Toski: Kam in der 89. für Vogt und durfte den 3:1-Sieg mit bejubeln. Ohne Bewertung.

 
Diesen Artikel bookmarken?

0 Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist:
http://www.derwesten.de/services/trackbacks/blogs/6021268/create

0 Kommentar