Nein, im Auto haben wir genug gesessen. Nach drei Tagen im Masai Mara geht es für uns wieder Richtung Norden, um nahe am Lake Naivasha, nordwestlich von Nairobi im Hells Gate Park wilde Tiere vom Fahrrad aus zu sehen. Der Park, am Mount Longonot gelegen, bietet gute Fahrradwege (wenn man auf diesen bleibt) und neben Zebras aus Büffel, Giraffen und Affen. Am anderen Ende des Parkes, kann man durch Schluchten und kleine Flüsse wandern, um neben dem Mountainbiken auch ein wenig Ertüchtigung zu Fuß hat.
Der direkte Weg durch den Park ist uns für den Rückweg jedoch zu langweilig und die Schilder für den Buffalo-Circuit machen uns neugierig. DieSchilder „Nur Geländewagen“ ignorieren wir geflissentlich,, schließlich sind Mountainbikes, auch wenn mein Sattel ziemlich lose erscheint und bei Jan die Kette dauernd abspringt, ja sowas wie Geländewagen.
Belohnt werden wir auf den ersten Metern auch direkt mit näherem Kontakt zu Tieren und sogar eine der Rothschild-Giraffen können wir beobachten. Nach kurzem wird dann aber klar, warum das Schild für Geländewagen angebracht wurde. Die Räder finden keinen Grip im Sand oder aber die Steine, die die Straße bilden sollen sind so groß, dass sie mit dem Fahrrad nicht mal eben so bewältigen sind. So heißt es die meiste Zeit dann Schieben, vor allem Bergaufwärts.
Oben angekommen hat man zwar einen tollen Ausblick, ist aber dementsprechend fertig. Zum Glück ist die Straße bergab dann wieder besser, denn dass Fahrrad über die 14 Kilometer lange Schleife zu schieben wäre sicherlich kein Vergnügen gewesen.




