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Sklavenhandel an der Küste

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Die Küste in Ghana ist vor allem durch eines geprägt: Festungen. Die ehemalige Goldküste war halt ein wichtiger Handelspunkt für alle Kolonialmächte und ein großer Gold- und Sklavenexporteur zu jener Zeit. Mit die beeindruckensten Relikte dieser Zeit sind westlich von Cape Coast zu finden.

Da ist zum einen Princestown mit dem Fort Grossfriedrichsburg. 1681 von Prinz Friedrich Wilhelm von Brandenburg erbaut, diente es der deutschen Familie der Brandenburger nur wenige Jahre als Residenz, da die meisten von der Malaria hingerafft wurden, so dass die deutsche Festung 1708 erst an einen der lokalen Herrscher übergeben wurde und schließlich 1748 in niederländische Hände geriet. Der Image010

Vorteil der alten Festung ist neben der idyllischen Umgebung auf jeden Fall heutzutage die Möglichkeit darin zu übernachten und schnell nahe verlassener Strände zu sein.

Die andere, weitaus touristische, Festung, die es wert ist zu sehen, ist die in Elmina. Image007

Elmina, dass ist ein kleines malerisches Fischerdorf, nahe Cape Coast, dass einen besonderen Charakter (besonders im Gegensatz zu Cape Coast) ausstrahlt. Da sind die kleinen alten bunt bemalten Fischerhäuschen, kolonialen Kirchen und Hütten, die sich an einen der Hügel schmiegen auf dem die Festung St. Jago steht und dabei die kleine Bucht und die Burg St. George überblicken. Da ist der alte niederländische Friedhof, halb verfallen aber wunderschön und die verschiedenen posuban-Schreine. Das Schreine die damals den jeweiligen militärischen Gruppierungen der Einheimischen gewidmet waren und noch heute zu entdecken sind.

Hektisch wird die Stadt nur, wenn die Fischer wieder vom Fang zurückkehren und auf den Straßen dann Marktatmosphäre ausbricht.

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Die Burg St. George in Elmina (Fotos), ist Teil des Weltkulturerbes und das älteste europäische Gebäude im subsaharischen Afrika, wurde 1482 von den Portugiesen erbaut. Fast 150 Jahre waren die Portugiesen hier, bevor Soldaten der Westindien Gesellschaft der Niederländer 1637 die Burg erstürmten und den Sklavenhandel deutlich ausbauten. Die Kirche der erzkatholischen Portugiesen wurde zum Sklavenhandelsplatz genutzt und der Platz zur Sklavenhaltung erweitert wurde. Erst unter ihnen erreichte die Burg ihre heutige Größe. An der „Tür ohne Wiederkehr“, durch die die zu verschiffenden Sklaven raus auf den Strand getrieben wurde, werden auch heute noch viele Kränze, vor allem von Afroamerikanern niedergelegt.


 
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