Das aktuelle Wetter NRW 22°C

Planung

Der Plan steht: es soll für die Sonnenfinsternis nach PutuoShan gehen, einer kleinen Insel mehrere Fährstunden von Shanghai im ostchinesischen Meer gelegen. Die Insel liegt nahe der Zentrallinie der Totalität und hat eine kalkulierte Finsternisdauer von fast fünf Minuten. Die Entscheidung dafür hat aber auch fast einen ganzen Morgen gedauert, nachdem Verlauf der Sonnenfinsternis auf der Chinakarte eingetragen und zahlreiche Orte diskutiert wurden. Ein möglichst ruhiger Ort sollte es sein, keine...weiterlesen
 

Nach China

Noch ein letzter Aufenthalt in Nairobi und dann geht es schon weiter. Nach zwei Wochen Kenya und mehreren Monaten in Afrika wird der Kontinent gewechselt. Ich habe meinen Flug nach China gebucht und mir ein Visum dafür in Accra besorgt. Der Grund für den Flug nach China: die Sonnenfinsternis am 22. Juli nahe Shanghai – die längste in diesem Jahrhundert. Das Maximum der Totalität wird zwar irgendwo im Pazifik mit 6 Minuten 39 Sekunden erreicht, aber dafür wird nahe Shanghai die Sonne für rund...weiterlesen
 

Error 99 - typisch Canon!

David zeigt mir gerade eines seiner Lieblingsbücher. Es ist die Reich-Ranitzki-Biografie in Bildern, ein Bildband in Deutsch, den er wie einen Augapfel in seinem Buchladen an der ghanaischen Küste hütet. Er besitzt den mit Abstand beste Buchladen seit langem und seine große Auwahl and englischen und ein paar Deutschen Büchern ist beeindruckend, so dass ich gerne ein Foto machen würde. Doch die Kamera streikt: Error 99. Vielen Dank Canon! Dass war das letzte was ich jetzt gebrauchen könnte. Zu...weiterlesen
 

Altkleidersammlung

Es ist heiß und sicher kein Grund eine Jacke zu tragen. Mein Taxifahrer auf dem Weg nach Dakar hat trotzdem eine an. „Bäder der Stadt Göttingen“ prangt auf der Rückseite und es ist fraglich ob der Vorbesitzer die Jacke mit dem gleichen Stolz getragen hat, wie es der Fahrer nun tut. Der Mitfünziger neben mir, der mit seiner Mutter unterwegs ist (kann auch seine Frau gewesen sein, wenn er sich gut gehalten hat oder sie schnell gealtert ist), bekennt auf seinem T-Shirt „Ja – Ich war dabei“....weiterlesen
 

Libanesen in Mauretanien

Wenn es eine Bevoelkerungsgruppe gibt, die sich um Backpacker besonders verdient gemacht hat, dann sind es die Libanesen, sind sich auch die meisten der Traveller einig, dich ich bisher getroffen habe. Scheinbar ueberall in der Welt sind sie zu finden und bieten mit ihren Restaurants eine, zeitweise dringend benoetigte, Abwechslung zur lokalen Kost. Denn nicht immer schmeckt das Essen in den entlegenden Regionen oder kann mehr als ein Gericht bieten, so dass man sich nach Tagen freudig, in der...weiterlesen
 

Jose

Jeder kennt ihn in Dakhla: Jose. Jose heisst eigentlich Hossein, aber jeder nennt ihn Jose. Das liegt daran, dass er Spanisch, Englisch, Französisch und Arabisch spricht und zwar am liebsten alles zusammen und gleichzeitig. Da dass meiste davon Spanisch ist, nennen ihn alle Jose. Ich lerne ihn beim Teetrinken kennen. Er sitzt in seinem Lieblingslokal wie jeden Tag. Etwas anderes macht er eigentlich nicht. Nein, die Marokkaner wären die schlimmsten hier in Dakhla. Erst seien die Spanier...weiterlesen
 

Eigenheiten

Irgendwie scheint jedes Voelkchen seine Eigenheiten beim Erreichen des Gipfels auf dem Mt. Toubkal zu haben. Da sind die Spanier, die am besten ausgeruestet sind, irgendwie alles dabei haben und hochmotiviert schon vor mir zum Gipfelsturm gestartet sind mit einem hoellischen Tempo. Kurz vor dem Gipfel ist dann Schluss mit dem Tempo und die letzten Meter werden im Kriechgang bewaeltigt, so dass ich sie noch ueberhole. Auf dem Gipfel angekommen wird die katalonische Flage ausgepackt, lauthals...weiterlesen
 

Unterkunft für zwei Euro

Über den Dächern von Marrakesh schläft es sich mit Abstand am besten. Mittlerweile habe ich alle möglichen Unterkünfte hier ausprobiert, von Luxus, über dreckig und verhältnismäßig teuer (13 Euro) bis günstig aber sauber (9 Euro), doch auf dem Dach zu schlafen ist einfach etwas Besonderes. Zwar sind die Nächte kalt, jedoch sind sie das auch in den Hotelzimmern, denn Heizungen gibt es hier nicht und die Wände scheinen die Kälte eher noch zu konservieren. Auf dem Dach hingegen ein anderes...weiterlesen
 

Unerlasslich: Babypuder

Das Wundermittel auf Reisen: Babypuder. Klar man wird immer doof angeguckt wenn man sich das im Supermarkt besorgt, aber es ist Gold wert. Schließlich will man die Socken nicht jeden Tag wechseln, um die Waschintervalle etwas hinauszuzögern. Damit aber die Schuhe nicht irgendwann zur Belästigung werden braucht man die Füße morgens einfach nur mit Babypuder bestäuben. Das parfümierte Talkum wirkt dabei nicht nur bestens geruchsvorbeugend sondern ist auch angenhem an heißen Tagen, hält es die...weiterlesen
 

Endlich richtiger Wind - aber nur zwei Tage..

Abschied von der Küste. Was habe ich nicht lange gewartet. Aber der Wind war einfach nicht der richtige. Essaouira ist das Paradies für Kitsurfer, wenn eben nur der richtige Wind vorhanden ist. Rein Meerwärts oder vom Meer kommend kann man nicht gebrauchen, es muss schon Seitwind sein. Und zu schwach auch nicht. Das ganze Jahr über hat der Küstenort in Marokko dafür beste Voraussetzungen und reichlich Wind. Für Surfen gänzlich ungeeignet ist der Streifen (da gibt es bessere Orte nahe...weiterlesen
 

Regentag!

Regentag. Keine gute Voraussetzung für einen Tag an der Küste. Bei Regen wacht Essaouira später auf. Die Läden öffnen erst gegen Mittag, da potenzielle Kunden nicht auf der Straße sind und die Stadt erscheint grau. Eine gute Gelegenheit für einen Waschtag. Während meine Sachen im Waschbecken mit Waschmittel einweichen, geht es für mich in einen Hammam. Für ein paar Euro kann man da in entspannter Atmosphäre relaxen, sich heißes Wasser über den Kopf schütten und mit der traditionellen...weiterlesen