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Planung

Der Plan steht: es soll für die Sonnenfinsternis nach PutuoShan gehen, einer kleinen Insel mehrere Fährstunden von Shanghai im ostchinesischen Meer gelegen. Die Insel liegt nahe der Zentrallinie der Totalität und hat eine kalkulierte Finsternisdauer von fast fünf Minuten. Die Entscheidung dafür hat aber auch fast einen ganzen Morgen gedauert, nachdem Verlauf der Sonnenfinsternis auf der Chinakarte eingetragen und zahlreiche Orte diskutiert wurden. Ein möglichst ruhiger Ort sollte es sein, ... weiterlesen
 

"New World"

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So sieht also die Rückkehr in die moderne Zivilisation aus. Irgendwie fühle ich mich wie in „Die Stadt der verlorenen Kinder“ von Jean-Pierre Jeunet als das Flugzeug die Wolkenschicht durchbricht und der Blick auf Shanghai frei wird. Wenn man dass so einfach sagen kann. Hinter dem Schleier verschmutzter Luft lässt sich die das schmutzige Grau der Stadt erahnen, Wohnhäuser, alle mehr als 10 Stockwerke hoch stehen in Reih und Glied angeordnet, wie Zellen in einem großen Ameisennest, unten ... weiterlesen
 

Nach China

Noch ein letzter Aufenthalt in Nairobi und dann geht es schon weiter. Nach zwei Wochen Kenya und mehreren Monaten in Afrika wird der Kontinent gewechselt. Ich habe meinen Flug nach China gebucht und mir ein Visum dafür in Accra besorgt. Der Grund für den Flug nach China: die Sonnenfinsternis am 22. Juli nahe Shanghai – die längste in diesem Jahrhundert. Das Maximum der Totalität wird zwar irgendwo im Pazifik mit 6 Minuten 39 Sekunden erreicht, aber dafür wird nahe Shanghai die Sonne für ... weiterlesen
 

Auf dem Kirinyaga

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Da ist er endlich: der Mount Kenya (oder Kirinyaga). Der eigentliche Grund meines Besuchs in Kenya. Natürlich war es nett, mal wieder auf Safari zu gehen, wunderschöne Landschaften mit Löwen zu sehen, aber es ist der Berg, mehr als 5000 Meter (genauer gesagt 5177 Meter) hoch, der mich ein zweites Mal nach Kenya gelockt hat. Bei der Auswahl der Routen haben wir uns für die beiden Längsten entschieden. Auf der Sirimon-Route soll es zum Gipfel gehen, auf der Chogoria-Route wieder zurück. ... weiterlesen
 

Von Nashörnern und Flamingos

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Das Leuchten der Flamingos ist ohne Mühe schon aus der Ferne zu sehen. Der rosafarbene Saum am Ufer des Lake Nakuru scheint in der Sonne zu glühen und wird nur ab und zu von weißen Flecken unterbrochen, die sich beim Nähern als Horden von Pelikanen herausstellen. Vor Bergkulisse und mit dem See im Vordergrund ist der Park einer der schönsten Nationalparks in Kenya. Und hervorragend, um schwarze und weiße Rhinozeros zu beobachten. Ursprünglich nicht hier beheimatet, wurden vor Jahren ... weiterlesen
 

Durch Hells Gate

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Nein, im Auto haben wir genug gesessen. Nach drei Tagen im Masai Mara geht es für uns wieder Richtung Norden, um nahe am Lake Naivasha, nordwestlich von Nairobi im Hells Gate Park wilde Tiere vom Fahrrad aus zu sehen. Der Park, am Mount Longonot gelegen, bietet gute Fahrradwege (wenn man auf diesen bleibt) und neben Zebras aus Büffel, Giraffen und Affen. Am anderen Ende des Parkes, kann man durch Schluchten und kleine Flüsse wandern, um neben dem Mountainbiken auch ein wenig Ertüchtigung ... weiterlesen
 

Auf Safari

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Verunsichert schaut sich der Leopard um und weiß nicht so recht wohin er denn gehen soll. Überall um ihn herum sind Fahrzeuge, Teleobjektiv und Digitalkameras auf ihn gerichtet und von der Ruhe wenige Minuten zuvor keine Spur mehr. Ich bin mit Jan, einem Freund aus Münster, auf Safari im Masai Mara. Es ist bereits mein zweiter Besuch in dem Nationalpark in Kenia. Zwar ist der Besuch es sicherlich wert, aber doch bleibt immer ein bitterer Beigeschmack. Angesichts der Anzahl der Fahrzeuge, ... weiterlesen
 

Warten

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Warten lernt man in Afrika ja relativ schnell, aber der Flughafen in Accra schlägt alles. Mein Flug geht von Accra nach Nairobi. Ich wechsele die Seite des Kontinentes, um nach Westafrika noch einen kurzen Abstecher nach Ostafrika zu machen, bevor es weiter zur Sonnenfinsternis nach China geht. Schon vorgewarnt über die Warterei geht es mehr als drei Stunden früher zum Flughafen. Das Gepäck handlich in Plastikfolie eingeschweißt geht es in die Warteschlange für den Flug. Die ... weiterlesen
 

Fußball in Ghana

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Das Spiel könnte nicht langweiliger sein. Ein Gekicke, bei dem irgendwie beide Mannschaften zu reichlich Chancen kommen, aber den Ball immer weit daneben oder drüber schießen. Nicht dass ich wirklich etwas von dem Match zwischen den beiden größten Mannschaften Ghanas, aus Accra und Kumasi, erwartet hatte, aber enttäuschend ist der Spielverlauf schon. Doch weniger wegen dem Spiel als wegen der Atmosphäre geht es ins Stadion von Accra, der Hauptstadt von Ghana. Dass ist unglaublich modern. ... weiterlesen
 

Sklavenhandel an der Küste

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Die Küste in Ghana ist vor allem durch eines geprägt: Festungen. Die ehemalige Goldküste war halt ein wichtiger Handelspunkt für alle Kolonialmächte und ein großer Gold- und Sklavenexporteur zu jener Zeit. Mit die beeindruckensten Relikte dieser Zeit sind westlich von Cape Coast zu finden. Da ist zum einen Princestown mit dem Fort Grossfriedrichsburg. 1681 von Prinz Friedrich Wilhelm von Brandenburg erbaut, diente es der deutschen Familie der Brandenburger nur wenige Jahre als Residenz, da ... weiterlesen
 
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