Es ist faszinierend: Man geht durch die Gaenge des Bella Centers und man hoert von Menschen aus allen Laendern der Welt den Namen "Merkel" mit den verschiedensten Variationen der Aussprache, so wird aus "Merkel" schon mal "Moerkel".
Es zeigt sich immer mehr, dass die Klimakanzlerin von Vielen erwartet wird und die Position der Hoffnungstraegerin in den stockenden Verhandlungen einnimmmt.
In einer Halle des Bella Centers, in der verschiedene Sitzlandschaften mit einem kleinen Bistro eingerichtet sind, haben die Teilnehmer der Konferenz, die nicht zum "Inner Circle" gehoeren, die Moeglichkeit, den Reden der Regierungschefs zu folgen.
Auch wir ergatterten einen stark umkaempften Sofaplatz vor einem der vielen Fernseher. Bei den ersten Reden kleinerer Staaten war noch viel Platz um die Fernseher herum, jedoch aenderte sich dies schlagartig, als die deutsche Bundeskanzlerin an das Rednerpult trat. Die Menschen draengten sich um die Fernseher, um diese lang erwartete Rede mitverfolgen zu koennen.
Und sie hat die Hoffnungen erfuellt, indem sie konkrete Zahlen genannt hat und es als Einzige verstand, das Problem zu konkretisieren und eine objektiven Beitrag zur Diskussion zu leisten.
An die Rede von Angela Merkel schloss sich die des Regierungschefs des Iran an, Mahmud Ahmadinedschad, der nicht weniger Aufmerksamkeit geschenkt wurde und auch diese fand grosses Interesse.





0 Kommentar