Das aktuelle Wetter NRW 23°C

Besuch von den Hütern des Gesetzes

Eben habe ich ein wenig Wirbel in der Redaktion verursacht. Um es mit Morrisseys Worten zu sagen: "Ich kann jetzt darüber lächeln, aber zu der Zeit war es fürchterlich."

 

Was ist passiert?

 

Einige Minuten nach unserer Morgenkonferenz klingelt mein Telefon. (Bis jetzt ist der Tag recht ereignislos verlaufen.) Am anderen Ende meldet sich einer unserer diversen Pförtner. (Wer schon einmal bei uns in Essen war, der wird wissen, dass es mehrere Eingänge und eben auch mehrere Pförtner gibt.)

 

Der gute Mann verkündet etwas atemlos, dass die Polizei bei mir ist und mit mir reden möchte. (Und jetzt wird es ungewöhnlich)

 

Spätestens zu diesem Zeitpunkt bin ich für den Bruchteil einer Sekunde in mich gegangen und habe die letzten Tage Revue passieren lassen. Ich habe niemanden angefahren, ausgeraubt oder verschleppt. Falsch geparkt habe ich auch nicht. Was kann der Herr bloß wollen?

 

Normalerweise kommen die Beamten nie persönlich vorbei.

 

Da die Neugier bekanntlich immer siegt (bei mir jedenfalls) war ich bereits wenige Minuten später auf dem Weg zu meinem Gast. Im Vorbeigehen habe ich den Kollegen noch bescheid gesagt. Ich dachte wirklich es wäre etwas Schlimmes passiert. Den Gesichtern der Kollegen nach, haben sie das gleiche gedacht.

 

Das Ende vom Lied

 

Nichts ist passiert. Der Beamte war grade in der Gegend und wollte wissen, wie er das Community Management erreicht. Das ist alles. Ich bin also wurde also nicht verhaftet. Gott sei Dank.

 

 
Diesen Artikel bookmarken?

0 Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist:
http://www.derwesten.de/services/trackbacks/blogs/6019540/create

0 Kommentar