Bau einer forensichen Klinik in Lünen rückt näher

Protestschild am Zaun einer Firma auf der Victoria-Fläche. Im Hintergrund das Gelände, auf dem die Forensik entstehen könnte.
Protestschild am Zaun einer Firma auf der Victoria-Fläche. Im Hintergrund das Gelände, auf dem die Forensik entstehen könnte.
Foto: Peter Fiedler
Was wir bereits wissen
Die Forensik in Lünen rückt näher. Die Bezirksregierung Arnsberg erteilte dem Vorhaben einen positiven Bescheid. Nun muss die Stadt reagieren.

Lünen.. Der Bau einer neuen Klinik für psychisch kranke Straftäter auf einem ehemaligen Zechengelände in Lünen ist ein Stück näher gerückt. Die Bezirksregierung Arnsberg habe einen positiven Bauvorbescheid erteilt, teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Legt die Stadt keine Rechtsmittel ein, sollen die Vorbereitungen für den Kauf des Grundstücks und der Einstieg in die konkrete Planungen erfolgen.

Bauvorhaben Im Landgerichtsbezirk Dortmund besteht ein erheblicher Mangel an Plätzen für Straftäter, für die vom Gericht die Unterbringung in einer Maßregelvollzugsklinik angeordnet wird. Deshalb soll in Lünen eine neue forensische Klinik mit 150 Plätzen für psychisch kranke und suchtkranke Straftäter gebaut werden. Ziel ist eine Inbetriebnahme möglichst bis 2020.

Insgesamt sollen in NRW fünf neue Spezialkliniken in den fünf Landgerichtsbezirken Essen, Dortmund, Münster, Bonn und Wuppertal mit insgesamt 750 Plätzen gebaut werden, um den steigenden Bedarf zu decken.

(dpa)