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Schneeketten-Test: Sicher durch den Winter

08.11.2012 | 12:10 Uhr

Essen. Schneeketten sind in einigen Regionen Deutschlands unerlässlich, um sicher durch den Winter zu kommen. Für alle Fälle lohnt es sich jedoch immer, sie vorrätig zu haben. Im Test des ADAC schneiden vor allem konventionelle Stahlketten gut ab. Ein getestes Haftspry fiel im Test durch.



Schneeketten, Traktionshilfen oder Spray - womit kommen Autofahrer bei Tiefschnee und auf vereisten Straßen besser voran? Mit der Note "Gut" schnitten im ADAC-Test durchgehend die altbewährten Schneeketten aus Stahl ab. Das Produkt "Pewag Servo" erreichte den höchsten Wert und überzeugte gleichzeitig in der Teilkategorie Eis, wofür der ADAC ein "Sehr Gut" verlieh. Ebenfalls ein "Sehr Gut" für die Leistung auf Eis erhielten die Schneeketten "Thule CS-10".

Auch mit vielen anderen herkömmlichen Stahlketten sind Sie als Autofahrer bei Tiefschnee und Eis auf der sicheren Seite, wie der Test des ADAC belegt. Die Preisunterschiede sind allerdings erheblich: Bis zu 400 Euro können Sie für Schneeketten und Traktionshilfen ausgeben - es gibt jedoch auch Modelle für unter 100 Euro. Lassen Sie sich am besten im Fachhandel dazu beraten, welche Ketten für die winterlichen Straßenverhältnisse in Ihrer Region am besten geeignet sind. 

Der Test des ADAC zeichnet mit dem Kunststoffseilgeflecht "Michelin Easy Grip II" auch ein Textilprodukt mit der Note "Gut" aus. Nicht überzeugen konnte dagegen das getestete Haftspray "Snow Grip" - es war bereits nach wenigen Hundert Metern abgefahren.

Wenn Sie nicht regelmäßig im Tiefschnee fahren müssen oder einen Winterurlaub planen, kann es sich für Sie auch lohnen, Schneeketten zu mieten, statt sie zu kaufen. Entsprechende Angebote finden Sie in vielen Fachwerkstätten. Und was sich vielleicht von selbst versteht: Die vorschriftsmäßige Winterbereifung Ihres Autos können Schneeketten nicht ersetzen - nur ergänzen.

sw

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