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Kindersitze im Test - Wie sicher ist Ihr Kind im Auto?

07.08.2012 | 15:06 Uhr

Essen.  Mehr als 30 verschiedene Kindersitze im Test: Aus allen Gewichtsklassen hat der ADAC auch 2012 wieder Sitze für Kinder auf Herz und Nieren geprüft.



Von den 33 Kindersitzen erhielten 17 das Testurteil "gut". Dabei wurden unter anderem die Sicherheit, die Ergonomie, der Schadstoffgehalt und die Bedienung auf den Prüfstand gestellt. Die Schadstoffprüfung haben alle Kindersitze im Test überstanden.

In puncto Sicherheit wurden der Kindersitz Easycarseat Inflatable sowie vier weitere Modelle mit der Note „mangelhaft“ bewertet und eignet sich dem Testergebnis nach aufgrund eklatanter Sicherheitslücken nicht für den Transport des Kindes. Ein wichtiges Kriterium für die Prüfung der Sicherheit waren dabei der Frontal- und der Seitenaufpralltest. Dass die Präzision bei der Verarbeitung steigt, und dass dadurch die Sicherheit des Kindes immer besser gewährleistet werden kann, haben die Kindersitze im Test dennoch gezeigt.

Laut ADAC-Informationen erfreulich: Isofix – ein sehr sicheres und simpel zu bedienendes Befestigungssystem – hat sich bei vielen Kindersitzen durchgesetzt. Isofix soll ab November 2012 Standard bei Sitzen für Kinder im Auto sein. Dies ist vor allem deshalb gut, da somit die Gefahr von Fehleinbauten - und damit das Verletzungsrisiko der Kinder - reduziert wird.

Achten Sie daher beim Kauf eines Kindersitzes auf das entsprechende Siegel. Sowohl Baby- und Sitzschalen als auch Sitzerhöher sollten damit ausgestattet sein. In der Klasse der Babyschalen (Kinder bis 13 Kilogramm) hat sich dem ADAC zufolge das Modell Cybex Aton 2 mit Isofix als empfehlenswert gezeigt. Ein sehr hohes Maß an Sicherheit und eine Top-Verarbeitung sind hier gegeben.

Bedenken Sie bei der Positionierung des Kindersitzes, dass Ihr Kind im Auto mit dem Rücken zur Fahrtrichtung am sichersten fährt. Die sogenannten Reboard-Sitze werden von Verkehrsexperten insbesondere für Kinder empfohlen, die noch nicht älter als vier Jahre alt sind. Die Tests hätten ergeben, dass sich bei Kindern im Rückwärts-Sitz bei einem schweren Unfall die Aufprall-Energie über den Rücken verteilt – nicht etwa über den in diesem Alter verhältnismäßig schweren Kopf. Das habe zur Folge, dass der rückwärts gerichtete Kindersitz für das Kind im Auto als Schutzschild wirkt.

sw

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